Seit gestern abend wird im Nest am Sportplatz das erste Bornheimer Störchlein 2015 von seinen Eltern gefüttert!
Wie mir Besucher heute erzählten, soll es in anderen Nestern in Rheinland-Pfalz auch schon Junge geben.
Über Mails von eindeutigen Beobachtungen (dass Storcheneltern Futter in die Nestmitte auswürgen und danach das übrige Futter zum Fressen ein wenig hochwerfen, um dann fix zu zuschnappen) würde ich mich sehr freuen (meldungen@pfalzstorch.de oder storchenzentrum@pfalzstorch.de).
Da es in einigen Gemeinden bereits mehrere Storchennester gibt, wäre eine genaue Ortsbeschreibung oder ein Ausschnitt aus unserer Nesterkarte (www.pfalzstorch.de) sehr hilfreich.
Jetzt wird es interessant!
Mittwoch, 15. April 2015
Freitag, 13. März 2015
Brutsaison in Bornheim eröffnet
Erstes Ei
Wie fast jedes Jahr legte auch 2015 die Störchin am
Sportplatznest das erste Ei in Bornheim.
Ihren frühesten Termin von 2014, der 9. März, konnte sie aber nicht unterbieten und legte am 11.3. das erste Ei und das nächste darf mit Spannung erwartet werden.
Wie es in den anderen Nestern in Rheinland-Pfalz aussieht, ist noch offen.
Ihren frühesten Termin von 2014, der 9. März, konnte sie aber nicht unterbieten und legte am 11.3. das erste Ei und das nächste darf mit Spannung erwartet werden.
Wie es in den anderen Nestern in Rheinland-Pfalz aussieht, ist noch offen.
Um aber später die Jungen zur rechten Zeit beringen bzw.
dieses Jahr sogar einige zum optimalen Zeitpunkt besendern zu können, ist die
Aktion PfalzStorch auf die Mithilfe von aufmerksamen Beobachtern angewiesen,
die den genauen Brutbeginn feststellen und an storchenzentrum@pfalzstorch.de
bzw. 06348 610757 melden. Wenn an einem Nest die Brut begonnen hat, sitzt immer
einer der Altvögel auf den Eiern. Wenn sich die Partner abwechseln, geht das
meist sehr rasch von statten. Sie setzen sich dann sehr vorsichtig nieder, um
die Eier nicht zu beschädigen. Und wer als letztes Zeichen auch noch
Ei-Rollbewegungen beobachtet, kann sicher sein, dass die Brut begonnen hat.
Vorsichtig drehen die Störche ihre Eier im Nest, damit sie von allen Seiten
gleichmäßig bebrütet werden. Leicht zu verwechseln ist diese Bewegung mit dem
Auflockern des Nestbodens, eine Art Stochern mit dem spitzen Schnabel.
Stichworte:
1. Ei,
Bornheim,
Sportplatz
Donnerstag, 5. März 2015
Heiß begehrt!
| Storchenmann beknabbert das Gefieder des im Nest hockenden Weibchens |
Nicht nur so mancher Storch ist heiß begehrt unter den
Artgenossen und –genossinen, auch das ein oder andere Nest wird von
verschiedenen Störchen „besetzt“.
Das Nest vor dem Rheinland-Pfälzischen Storchenzentrum wurde
Ende Januar von einem Storchenmännchen bezogen, der die Jahre vorher auf einem
vollkommen selbst gebauten Nest in der Hauptstraße erfolgreich Junge mit seinem
unberingten Weibchen aufzog.
Am 4.3. wurde er, und höchstwahrscheinlich auch sein
Weibchen, von einem weiteren Nestbesitzer aus Hauptstraße vertrieben.
Da das Weibchen des eigentlichen Nestbesitzers vom Storchenzentrum unberingt sind, kann man über die Zugehörigkeit der Weibchen nur mutmaßen.
Der aus Frankreich stammende Storchenmann vom Storchenzentrum kam letztes Jahr bereits am 22.2. an. So bleibt zu hoffen, dass er nur ein bisschen Verspätung hat und den derzeitigen „Nestbesetzer“ vom Nest vertreibt, denn dieser ist unfruchtbar.
Mit der nächsten Warmluftfront werden aber noch weitere Störche zurückkehren. Die meisten Nester sind aber schon belegt.
Da das Weibchen des eigentlichen Nestbesitzers vom Storchenzentrum unberingt sind, kann man über die Zugehörigkeit der Weibchen nur mutmaßen.
Der aus Frankreich stammende Storchenmann vom Storchenzentrum kam letztes Jahr bereits am 22.2. an. So bleibt zu hoffen, dass er nur ein bisschen Verspätung hat und den derzeitigen „Nestbesetzer“ vom Nest vertreibt, denn dieser ist unfruchtbar.
Mit der nächsten Warmluftfront werden aber noch weitere Störche zurückkehren. Die meisten Nester sind aber schon belegt.
Stichworte:
Nest,
Nesterhopping,
Storchenzentrum
Dienstag, 10. Februar 2015
Winterliche Ruhe geht dem Ende zu!
Bis Anfang Dezember wurde kaum einmal ein Storch in Bornheim
gesichtet. Nur die Pfleglinge in der Voliere mussten ausharren.
Von anderen Ortschaften wie Römerberg-Mechtersheim, Steinweiler, Lachen-Speyerdorf, Steinfeld und bei Knittelsheim der Pflegling Jimmy kam seit Anfang November immer mal wieder eine Meldung. Einige Störche konnten an ihren Ringnummern als lang bekannte Überwinterer identifiziert werden. Sie wurden auch in den vergangenen Jahren in der näheren oder weiteren Umgebung abgelesen.
Von anderen Ortschaften wie Römerberg-Mechtersheim, Steinweiler, Lachen-Speyerdorf, Steinfeld und bei Knittelsheim der Pflegling Jimmy kam seit Anfang November immer mal wieder eine Meldung. Einige Störche konnten an ihren Ringnummern als lang bekannte Überwinterer identifiziert werden. Sie wurden auch in den vergangenen Jahren in der näheren oder weiteren Umgebung abgelesen.
Nach der Jahreswende zeigten sich weitere Überwinterer bzw. „Kurzstreckenzieher“
in Büchelberg, Berg und Bornheim. Die meisten (es sind noch nicht alle sicher
identifiziert!) kommen zu ihren Nestern
vom letzten Jahr, ordnen ein paar Zweige, verschwinden wieder oder übernachten regelmäßig.
Das Ganze wirkt noch recht entspannt. Die Nestkämpfe werden
erst richtig entfachen, wenn die Zugvögel unter den Störchen zurückkehren. Davon
halten sich aber derzeit noch die meisten an ihren Überwinterungsorten in
Spanien, Marokko, Mauretanien, Mali und im Senegal auf. Aber z.B. der Storch
Mia hat sein/ihr Überwinterungsgebiet Senegal/Gambia bereits in Richtung
Marokko verlassen. Mia aus der spanischen Doñana erhielt als Jungstorch 2014
einen Sender und kann wie die anderen Senderstörche über die App
animaltracker beobachtet werden.
Freitag, 1. August 2014
Sie sammeln sich
In den letzten Tagen sieht man größere Ansammlungen von Weißstörchen, hier einige von über 100 bei den Bewässerungstagen in Ottersheim Anfang der Woche.
Verwunderlich ist, dass trotz abermals gewachsenem Storchenbestand und gutem Bruterfolg diese Trupps kleiner ausfallen als in den vergangenen Jahren. Ob die ersten schon nach Süden abgezogen sind? Wahrscheinlicher ist, dass die bewässerten Wiesen in diesem Jahr nicht die einzige Attraktion für Weißstörche sind, denn der Rhein hat zur Zeit Hochwasser und bietet in den Überschwemmungsbereichen ein reichhaltiges Nahrungsangebot. Etliche Meldungen von Storchenansammlungen in der Rheinniederung bestätigen dies. Daher werden wohl viele entlang des Rheins nach Süden ziehen.
Wohin sie dann ziehen, erfahren wir nur in Einzelfällen. Projekte, bei denen Störche mit Satellitensendern ausgestattet werden, bieten immer wieder Überraschungen. Vor allem die Westpopulation lässt noch viele Fragen offen. Wir hoffen, dass wir mit dem Besenderungsprojekt, das wir für das nächste Jahr zusammen mit der Vogelwarte Radolfzell planen, mehr erfahren können. Wir brauchen dazu noch weitere Unterstützung. Näheres dazu unter folgendem Link auf unserer Homepage: http://www.pfalzstorch.de/index.php?id=155
Verwunderlich ist, dass trotz abermals gewachsenem Storchenbestand und gutem Bruterfolg diese Trupps kleiner ausfallen als in den vergangenen Jahren. Ob die ersten schon nach Süden abgezogen sind? Wahrscheinlicher ist, dass die bewässerten Wiesen in diesem Jahr nicht die einzige Attraktion für Weißstörche sind, denn der Rhein hat zur Zeit Hochwasser und bietet in den Überschwemmungsbereichen ein reichhaltiges Nahrungsangebot. Etliche Meldungen von Storchenansammlungen in der Rheinniederung bestätigen dies. Daher werden wohl viele entlang des Rheins nach Süden ziehen.
Wohin sie dann ziehen, erfahren wir nur in Einzelfällen. Projekte, bei denen Störche mit Satellitensendern ausgestattet werden, bieten immer wieder Überraschungen. Vor allem die Westpopulation lässt noch viele Fragen offen. Wir hoffen, dass wir mit dem Besenderungsprojekt, das wir für das nächste Jahr zusammen mit der Vogelwarte Radolfzell planen, mehr erfahren können. Wir brauchen dazu noch weitere Unterstützung. Näheres dazu unter folgendem Link auf unserer Homepage: http://www.pfalzstorch.de/index.php?id=155
Stichworte:
Besenderungsprojekt,
Satellitentelemetrie
Donnerstag, 24. Juli 2014
Auswilderung auf der Kollerinsel
Unser Mitglied, die Naturfotografin Ursula Di Chito, hat die ausgewilderten Jungstörche auf der Kollerinsel nochmals besucht und wunderschöne Eindrücke mit der Kamera festgehalten.Man kann erkennen, dass es ihnen dort wirklich gut geht bei der Eingewöhnung in ihre Freiheit.
Stichworte:
Auswilderung,
Jungstörche,
Kollerinsel
Sonntag, 20. Juli 2014
Auswilderung der Jungstörche der Storchenpflegestation auf der Kollerinsel
Heute war es wieder soweit. Die Jungstörche,
die in den vier
Storchennestern in der Pflegestation Bornheim geschlüpft sind,
wurden auf der Kollerinsel bei Speyer ausgewildert.
Rund 30 Gäste, darunter einige Storchenpaten, erfreuten sich an dieser Entlassung in die Freiheit...
Die Vorarbeiten hierfür
haben wieder Thomas Antrett
und Christian Reis sowie die
Storchenfreunde des „Vereins
für Heimatpflege und Naturschutz
Otterstadt“ übernommen. Um
die Jungstörche an die
neue Umgebung zu gewöhnen
und damit die Auswilderung zu
erleichtern wurden sie bereits
vor einigen Tagen in die Volliere auf der Kollerinsel gebracht. Ab
heute beginnt für
diese Störche der Ernst des Lebens. Sie müssen sich
in der freien
Natur bewegen und für
sich selbst sorgen. Dies
wird ihnen aber gelingen….
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| In dieser Volliere wurden die Storchenküken an die neue Umgebung gewöhnt. |
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| Welcher Jungstorch wagt den Schritt in die Freiheit ? |
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| Ein mutiger Jungstorch , oder war es eine mutige, hat es geschaftt ... |
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| Es dauert fast 15 Minuten bis auch die letzten die Volliere verlassen |
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| Hurra, wir sind frei .... |
![]() |
| Nach einigen kleinen Flugübungen gelingt auch das Fliegen... |
Stichworte:
Auswilderung Jungstörche
Dienstag, 15. Juli 2014
Gesund gepflegte Jungvögel werden frei gelassen
Jedes Jahr gibt es einige Jungvögel, die kurzzeitig Hilfe und Pflege in der "Storchenscheune" in Bornheim benötigen. Einige hatten nach Kollisionen leichte Verletzungen, die nach Ruhe und medizinischer Versorgung wieder gut verheilt sind. Einer war sogar in ein privates Schwimmbecken gefallen und musste sich nicht nur vom Schrecken in der Pflegestation erholen.
Hier leben auch Dauergäste, also Altvögel, die nach schlimmen Unfällen nicht mehr in der Natur zurechtkämen, weil sie amputierte Gliedmaßen haben. Sie legen aber jedes Jahr Eier und sind durchaus noch in der Lage Junge aufzuziehen. Auch diese Jungvögel werden zusammen mit den Kurzzeit-Pfleglingen alle am nächsten Sonntag auf der Kollerinsel (Otterstätter Altrhein) aus der Voliere frei gelassen.Treffpunkt: Parkplatz des Discounters „Netto“ (Welfenstr. 2, 67166 Otterstadt um 10.00 Uhr)
Sicher ein herrliches Erlebnis, nicht nur für die Zuschauer!
Hier leben auch Dauergäste, also Altvögel, die nach schlimmen Unfällen nicht mehr in der Natur zurechtkämen, weil sie amputierte Gliedmaßen haben. Sie legen aber jedes Jahr Eier und sind durchaus noch in der Lage Junge aufzuziehen. Auch diese Jungvögel werden zusammen mit den Kurzzeit-Pfleglingen alle am nächsten Sonntag auf der Kollerinsel (Otterstätter Altrhein) aus der Voliere frei gelassen.Treffpunkt: Parkplatz des Discounters „Netto“ (Welfenstr. 2, 67166 Otterstadt um 10.00 Uhr)
Sicher ein herrliches Erlebnis, nicht nur für die Zuschauer!
Stichworte:
Jungstörche,
Kollerinsel,
Otterstätter Altrhein
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