Sonntag, 25. Juni 2017

Herzliches Dankkeschön

In Gedenken an Herrn Wolfgang Kern, der  am 7.6. 2017 im Alter von nur 54 Jahren, leider viel zu früh verstarb, möchten wir unser aufrichtiges Beileid und ein ganz herzliches Dankeschön an die Firma Kern aus Billigheim-Ingenheim richten.

Herr Kern stellte uns seit einigen Jahren, kostenlos und ehrenamtlich den Hubsteiger für die anstehenden Beringungen an den Wochenenden zur Verfügung. Ohne diesen Hubsteiger wären ca. 83 Storchennester für uns nicht erreichbar und somit nicht zu beringen gewesen.

DANKE.... im Namen der Aktion PfalzStorch.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Scheunenkamera

Liebe Storchenfreunde,
wie ihr sicherlich bereits bemerkt habt, ist die Nest-Kamera an unserer Scheune derzeit leider defekt.
Da die beiden 3 Wochen alten Jungstörche, zum jetzigen Zeitpunkt noch zu klein sind, können wir die Kamera aktuell nicht austauschen.
Wir bitten daher um euer Verständnis und bedanken uns im Voraus für eure Geduld.

Vorstellung der FÖJlerin Kathrin Hiller



Hallo!
Mein Name ist Kathrin Hiller, ich wohne in Böbingen, bin 18 Jahre alt und die derzeitige FÖJ-lerin der Aktion PfalzStorch. Leider werde ich nur 4 Monate hier arbeiten und lernen, doch freue ich mich auf diese Zeit und werde sie genießen.
Nach Beendigung meiner schulischen Laufbahn wurde ich über meine Familie auf diese Stelle aufmerksam gemacht und bin von Göttingen zurück in die Pfalz gezogen, um mein FÖJ hier antreten zu können. Die hier gesammelten Erfahrungen werden mir in meiner späteren Berufsausbildung sicherlich von Vorteil sein, da ich plane auch weiterhin mit Tieren zu arbeiten.
Es war die Mischung aus der Arbeit mit Tieren und der im Storchenzentrum, die mich an der Stelle so begeistert hat und es noch immer tut. Ich konnte schon in wenig Zeit sehr viel lernen, jedoch kommt jeden Tag etwas Neues dazu.
Ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Projekte, die Führungen und ich hoffe, Sie kommen uns bald besuchen und geben mir die Chance, Ihnen unsere Ausstellung und die Störche zu zeigen.

Dienstag, 9. Mai 2017

Des einen Freud, des anderen Leid

Leider wurde am Sonntagmorgen der Storchenmann von der ev. Kirche tot aufgefunden. Er lag unter einer Niedrigspannungsleitung in einem Garten in der Nähe des Nestes. Er wies aber keinerlei Strommarken auf. Wir gehen davon aus, dass er höchstwahrscheinlich einen Genickbruch erlitt.
Dank der Beringung konnte der Storch sofort der ev. Kirche zugeordnet werden. Da die Störchin das knapp drei Wochen alte Junge nicht alleine groß ziehen kann, wurde es geborgen und zu einem Ammenpaar in der Pflegestation gesetzt.

Nach nicht einmal 24 Stunden, ist der Platz des alten Storchenmannes (der 2008 in dem gleichen Nest geschlüpft ist) wieder ersetzt worden.



Samstag, 6. Mai 2017

Versteckte Nester

Liebe aufmerksame Vogel-und Naturliebhaber, Spaziergänger und Wanderer.

Der Storchenbestand hat sich gut erholt und die Population wächst von Jahr zu Jahr. Da auch in diesem Jahr die Storchenpopulation gestiegen ist, sind wir auf Eure Hilfe angewiesen.

Viele Nester werden mittlerweile von den Störchen selbst gebaut, wie z. B. auf abgebrochenen Bäumen - bevorzugt in den Rheinauen.
Wenn Sie ein Storchennest entdecken oder vermuten, dass es sich um ein Nest handelt, teilen Sie uns das bitte mit. Dadurch haben wir die Möglichkeit, die Jungstörche -sofern wir an das Nest kommen-
zu beringen und deren Daten der Vogelwarte Radolfzell zu melden. Für eine aussagekräftige Bestandsaufnahme sollten so viele Daten wie möglich zusammengetragen werden.

Wir sind über e-Mail: storchenzentrum@pfalzstorch.de
oder Telefonisch unter: 01706136999 zu erreichen.

Wir gehen jedem Hinweis nach und sind dankbar für Ihre Unterstützung.






Montag, 1. Mai 2017

Nachwuchs bei den Pflegestörchen

Die ersten Küken sind an den Osterfeiertagen in der Voliere geschlüpft. Insgesamt sind bisher 7 Küken in drei verschiedenen Nestern geschlüpft, mehr wird in den nächsten Tagen erwartet. Täglich müssen die kleinen Racker gefüttert werden, bis zu dreimal am Tag bieten wir Pfleger den Winzlingen artgerechtes Futter an. Die Pflegestörche folgen ihrem natürlichen Trieb, wie die Störche in der freien Natur, trotz ihrer verschiedenen Behinderungen wie z.B. fehlende Flügel. Sie kümmern sich rührend und aufopferungsvoll um ihre Kleinen, bis sie flugfähig sind.
Nachdem sie im Alter von 6 Wochen von uns beringt werden, sind sie mit 9 Wochen dann soweit, dass wir sie auf der Kollerinsel/Bühl(BW) ausgewildern können.






Freitag, 10. März 2017

Die Brutsaison beginnt

Christian Reis, Leiter der Pflegestation Storchenscheune Bornheim, hat im benachbarten Nest "Auf Voliere Sportplatz" am 9. März das erste Ei entdeckt. 

Normalerweise werden die folgenden Eier im Abstand von 2 Tagen gelegt und ab dem 2. Ei bebrütet. Wenn alles normal läuft, ist ab 11. oder 12. März mit der 2017er Generation zu rechnen.

Die Störchin kam dieses Jahr bereits am 14. Februar aus dem Winterquartier zurück und brütet nun schon seit 2003 jedes Jahr in diesem Nest. Sie ist bekannt für einen sehr frühen Brutbeginn. In 14 Jahren hat sie 39 Junge bis zum Flüggewerden aufgezogen.

Dienstag, 15. November 2016

Vorstellung des neuen FÖJlers

 Hallo zusammen,

mein Name ist Julian Eberhardt, ich bin 22 Jahre alt, wohnhaft in Landau und absolviere dieses Jahr (2016/17) mein FÖJ bei der Aktion PfalzStorch e.V.

Aufmerksam auf dieses FÖJ wurde ich hauptsächlich während einer fachlichen Beratung im Arbeitsamt, nachdem ich meine Ausbildung zum biologisch-technischen Assistenten (BTA) abgeschlossen hatte und nicht recht wusste, wie es weitergehen soll.

Der Grund, wieso ich mich für ein FÖJ interessiert habe, war zunächst der direkte Bezug zur Natur und im Falle der Aktion PfalzStorch e.V. auch der Bezug zu Tieren. Ich persönlich finde, dass ein guter Umgang mit der Natur, und dazu gehören eben auch die Tiere (auch wir Menschen), in der heutigen Zeit das Wichtigste geworden ist, da viele Menschen anscheinend immer wieder vergessen, wie wir mit unserer Umwelt umgehen sollten, um möglichst lange, möglichst viel von ihr zu haben. Weiterhin ist mein allgemeines Interesse für Biologie schon immer sehr groß, was ebenfalls ein ausschlaggebender Faktor war, wieso ich mich für ein FÖJ entschieden habe.


Ich arbeite hier jetzt zwar erst seit knapp zwei Wochen, jedoch habe ich schon viel über den Lebensraum Wiese und über den Weiß-und Schwarzstorch lernen können. Vorallem die Arbeit direkt bei den Tieren in der Storchenscheune und das Verfolgen der Senderstörche per App (Animal Tracker) macht mir besonders Spaß. Ich freue mich jetzt schon auf die Projekte, die noch ausstehen und bin schon gespannt wie das FÖJ bei der Aktion PfalzStorch e.V. weiter ablaufen wird.