Die Wiederansiedlung des Weißstorches in Rheinland-Pfalz ist geglückt.
Jetzt gilt es die Lebensräume zu erhalten und zu entwickeln.
Auch eine Ausbreitung des Schwarzstorches in unserem Bundesland ist zu beobachten, was u.a. den verbesserten Bedingungen in nachhaltig bewirtschafteten Wäldern zugeschrieben wird.
Mit diesen Themen befasst sich der neue Teil der Dauerausstellung im Storchenzentrum.
Die moderne Gestaltung mit vielen Aktiv-Stationen fasziniert Jung und Alt gleichermaßen.
Die meisten Jungstörche in Bornheim sind nur noch selten auf den Nestern zu sehen.
Aber Bornheim hat eine neue Attraktion, die ab Sonntag, den 6.7., um 14 Uhr zu besichtigen ist.
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Samstag, 5. Juli 2014
Freitag, 13. Juni 2014
Neues aus Neupotz
Kaum hatten wir uns über das neue Kamerabild von der Katholischen Kirche in Neupotz freuen können, war es schon verschoben. Einer der Altstörche hat die Kamera als Lieblingsplatz ausgewählt ...
Trotzdem haben aufmerksame Beobachter/-innen sicher festgestellt, dass seit gestern 2 Jungstörche im Nest sitzen. Der Neuzugang ist ein Pflegekind, das vor 3 Wochen in Harthausen zusammen mit 2 weiteren Geschwistern aus dem Nest geworfen worden war. Während das erste gleich tot war, das zweite später trotz tierärztlicher Behandlung an den Verletzungen starb, hat der Glückspilz überlebt. Im Neupotzer Nest wurde er problemlos angenommen. Der Ort wurde ausgewählt, weil hier nur ein einziger Jungvogel war und auch noch altersmäßig gut zu dem Pflegling passte. Wenn alles gut geht, werden die beiden zusammen frei ausfliegen.
Trotzdem haben aufmerksame Beobachter/-innen sicher festgestellt, dass seit gestern 2 Jungstörche im Nest sitzen. Der Neuzugang ist ein Pflegekind, das vor 3 Wochen in Harthausen zusammen mit 2 weiteren Geschwistern aus dem Nest geworfen worden war. Während das erste gleich tot war, das zweite später trotz tierärztlicher Behandlung an den Verletzungen starb, hat der Glückspilz überlebt. Im Neupotzer Nest wurde er problemlos angenommen. Der Ort wurde ausgewählt, weil hier nur ein einziger Jungvogel war und auch noch altersmäßig gut zu dem Pflegling passte. Wenn alles gut geht, werden die beiden zusammen frei ausfliegen.
Stichworte:
Harthausen,
Neupotz,
Pflegling
Mittwoch, 11. Juni 2014
Kameranest Evangelische Kirche Bornheim
Leider scheint wohl eines der vier Jungen verendet zu sein.
Bei Nestern mit so vielen Jungen passiert so etwas bei wild lebenden Störchen immer wieder einmal. Auch wenn es für uns Menschen nicht schön anzuschauen ist, ist es der Lauf der Natur.
Ein rasches Eingreifen hätte eventuell das schwache oder auch kranke Junge retten können, aber seine schon großen und kräftigen Geschwister wären durch das Auftauchen eines Retters hochgradig gefährdet worden.
Sie sind schon über das Alter hinaus, in dem sie sich tot stellen (Akinese), sobald etwas Größeres als ein Altvogel über dem Nestrand auftaucht und wären mit ziemlicher Sicherheit vom Nest gesprungen. Da sie noch nicht voll flugfähig sind, hätte das bei der großen Höhe des Kirchturmes und den vielen umgebenden Dächern ihr sicherer Tod bedeutet.
Bei Nestern mit so vielen Jungen passiert so etwas bei wild lebenden Störchen immer wieder einmal. Auch wenn es für uns Menschen nicht schön anzuschauen ist, ist es der Lauf der Natur.
Ein rasches Eingreifen hätte eventuell das schwache oder auch kranke Junge retten können, aber seine schon großen und kräftigen Geschwister wären durch das Auftauchen eines Retters hochgradig gefährdet worden.
Sie sind schon über das Alter hinaus, in dem sie sich tot stellen (Akinese), sobald etwas Größeres als ein Altvogel über dem Nestrand auftaucht und wären mit ziemlicher Sicherheit vom Nest gesprungen. Da sie noch nicht voll flugfähig sind, hätte das bei der großen Höhe des Kirchturmes und den vielen umgebenden Dächern ihr sicherer Tod bedeutet.
Stichworte:
Akinese,
Bornheim,
evangelische Kirche,
Gefährdung,
Rettung
Montag, 9. Juni 2014
Beringung in vollem Gange
Seit Mitte Mai bis Anfang Juli sind die Beringer Thomas
Antrett, Christian Reis, Ingrid Dorner und Manfred Conrad voll im Einsatz. Die
Jungvögel der über 200 rheinland-pfälzischen Nester sollen möglichst alle
beringt werden.
Allein am Pfingstsonntag versahen Thomas und Christian an 19
Nestern die Jungen mit den wichtigen „Anhängseln“. Nur durch diese Codenummern
können die Störche ihr ganzes Leben einem bestimmten Nest zugeordnet, etwas
über ihre Eltern und Geschwister und über die Art und Weise, wie sie
aufgewachsen sind, gesagt werden.
Mittwoch, 4. Juni 2014
Besenderungsprojekt der Aktion PfalzStorch
Die weite Reise der Störche - Wir sind dabei!
2015 sollen zum ersten Mal 20 Jungstörche aus
Rheinland-Pfalz mit Satelliten-Sendern ausgestattet werden.
Dies ist notwendig, damit wir ihren Weg nach Süden verfolgen können, denn wir wissen immer noch zu wenig von dieser geheimnisvollen und gefährlichen Reise. Im Sommer ziehen alle weg, aber vor allem von den Jungstörchen kommen nur wenige wieder zurück. Wir wollen zusammen mit der Vogelwarte Radolfzell herausfinden, warum.
Dies ist notwendig, damit wir ihren Weg nach Süden verfolgen können, denn wir wissen immer noch zu wenig von dieser geheimnisvollen und gefährlichen Reise. Im Sommer ziehen alle weg, aber vor allem von den Jungstörchen kommen nur wenige wieder zurück. Wir wollen zusammen mit der Vogelwarte Radolfzell herausfinden, warum.
Für Ideen und Spenden für die Besenderung sind wir sehr dankbar.
Hier gibt es weitere Infos.
Christiane Hilsendegen
Leiterin des Rheinland-Pfälzischen Storchenzentrums
Kirchstr. 1
76879 Bornheim
Christiane Hilsendegen
Leiterin des Rheinland-Pfälzischen Storchenzentrums
Kirchstr. 1
76879 Bornheim
Stichworte:
Aktion PfalzStorch e.V.,
Besenderung,
Senderstorch
Mittwoch, 28. Mai 2014
Nachwuchs in der Storchenscheune
Auch dieses Jahr gibt es in den vier Nestern der Storchenscheune Nachwuchs. Insgesamt können sie neun Jungstörche in der Voliere beobachten, wie sie fressen, lernen zu stehen und die ersten Flügelschläge wagen. Aber nicht alle neun Jungstörche sind auch in der Voliere geboren. Ein Jungstorch stammt aus Leimersheim, ein Anderer aus Harthausen, sie wurden aus ihrem Nest geworfen und überlebten den Sturz ohne größere Schäden. Die Zwei Jungstörche wurde einem Storchenpaar untergeschoben, das keine eigenen Eier gelegt hatten.
Die Neuankömmlinge wurden von
ihren Adoptiveltern sofort aufgenommen und gut versorgt.
Auch den sieben in der Voliere
geborenen Störchen geht es gut. Die Jungstörche sind mittlerweile über 4 Wochen
alt und haben einen sehr gesegneten Appetit.
Wenn sie mit eigenen Augen zuschauen wollen, wie viel und
was die Jungstörche in der Scheuen und in freier Wildbahn fressen, dann kommen sie doch in Bornheim vorbei.
Montag, 26. Mai 2014
Im Normbereich: einzelne Abwürfe
Da das Wiederansiedlungsprojekt der Aktion
PfalzStorch sehr erfolgreich war, ist der Bestand in Rheinland-Pfalz auf knapp
200 Brutpaare angewachsen (2014).
In vielen Storchennestern sitzen derzeit 3-4 Junge.
Da kann es mancherorts schon zu Engpässen kommen. Wenn die Nahrungsbiotope dann nicht mehr ausreichen, die Mägen von
Alt- und Jungstörchen zu füllen, nimmt die Natur ihren Lauf. Die Jungstörche werden getötet und/oder abgeworfen. Das kam in den
letzten Tagen an einigen Nestern vor, so auch in Zeiskam, Bornheim
Regenrückhaltebecken und auf dem Scheunendach. Die Verluste liegen aber momentan
noch im Bereich des Normalen. Wenn rechtzeitig gemäht werden kann und das Wetter
keine Kapriolen schlägt, werden es viele Jungen schaffen und nach Süden
abziehen.
Stichworte:
Bornheim,
Jungstörche,
Storchenscheune
Dienstag, 13. Mai 2014
Alles fit
Die 4 Jungstörche auf dem Dach der Storchenscheune scheinen die feucht-kalte Witterung bis jetzt gut überstanden zu haben. Die Wetterbedingungen sind nun wirklich nicht vergleichbar mit den letztjährigen, die zu so vielen Brutausfällen geführt hatten, schließlich gibt es immer wieder Trockenphasen zwischen den Regengüssen, so dass das Gefieder der Altvögel nicht völlig durchnässt wird und sie genug Wärme spenden können.
Auf dem Dach der Evangelischen Kirche in Bornheim sind zeitweise im Kamerabild sogar 5 Jungstörche zu sehen.
Die Regentage brachten feuchte Böden, in denen die Störche gut Regenwürmer finden können. Die Wiesen sind aber schon so dicht bewachsen, dass sie kaum mehr zur Nahrungssuche genutzt werden können. Bis jetzt sind erst wenige Flächen gemäht. Die Störche weichen zur Zeit auf noch offene Ackerflächen und frisch gemähte Straßenränder aus. Außerdem gibt es noch eine Woche lang an verschiedenen Stellen Wiesenbewässerungen, die den Störchen reichlich "Babynahrung" liefern. Danach dürften, wenn das Wetter mitmacht, nach und nach die Wiesen gemäht werden.
Bis jetzt gute Aussichten!
Auf dem Dach der Evangelischen Kirche in Bornheim sind zeitweise im Kamerabild sogar 5 Jungstörche zu sehen.
Die Regentage brachten feuchte Böden, in denen die Störche gut Regenwürmer finden können. Die Wiesen sind aber schon so dicht bewachsen, dass sie kaum mehr zur Nahrungssuche genutzt werden können. Bis jetzt sind erst wenige Flächen gemäht. Die Störche weichen zur Zeit auf noch offene Ackerflächen und frisch gemähte Straßenränder aus. Außerdem gibt es noch eine Woche lang an verschiedenen Stellen Wiesenbewässerungen, die den Störchen reichlich "Babynahrung" liefern. Danach dürften, wenn das Wetter mitmacht, nach und nach die Wiesen gemäht werden.
Bis jetzt gute Aussichten!
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evangelische Kirche,
Nahrung,
Nest Storchenscheune
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