Mittwoch, 22. Mai 2019

Rettung in der Not

Uns erreichte heute ein Notruf aus Reilingen. Dort ist ein Altstorch tödlich verunglückt. Mit Genehmigung wurden die Jungen aus seinem Nest geholt und brauchten nun dringend ein neues Nest mitsamt Pflegeeltern. Da leider alle Paare, auch die Ammenpaare in unserer Bornheimer Voliere  bereits Junge haben und wir dort keine mehr dazusetzen können, mußten wir eine andere Möglichkeit finden. Da die Reilinger Jungstörche im Alter etwa den leider wegen des dauerhaften Regens verendeten Jungstörchen auf der Neupotzer Kirche entsprechen und wir dort weder Feuerwehr noch einen Steiger benötigen, haben wir uns entschieden, die Reilinger Storchenjungen in das Nest auf der Neupotzer Kirche zu setzen.

Samstag, 18. Mai 2019

Nachwuchs bei den Pflegestörchen

An Ostern sind die ersten Küken unserer Pflegestörche in der Voliere geschlüpft. Die letzten Küken sind vor etwa anderthalb Wochen geschlüpft. Sie entwickeln sich prächtig und die Storcheneltern kümmern sich wunderbar um die Kleinen. Es ist eine Freude den Küken beim wachsen zuzuschauen. Da die Zwerge einen Riesenhunger haben bieten wir momentan zweimal täglich Futter an, um ein gesundes Wachstum zu erreichen.




Dienstag, 23. April 2019

Neue Nester

Die Störche in Bornheim sind fleißig und sehr talentierte Baumeister. Es gibt einige neue Nester zu bewundern, sodaß wir inzwischen stolze 30 Nester in der Gemeinde zählen können. Bis auf ein Nest auf einem Mast am Ortseingang sind alle Nester von den Störchen selbst gebaut. In einigen dieser Nester wird inzwischen gebrütet. Falls Ihr noch unbekannte neue Nester entdeckt, bitte meldet es bei der Aktion PfalzStorch, Danke.    
Am Bouleplatz











In der großen Tanne rechts neben der Kirche


Beim Anwesen Wiesenstr.3












Samstag, 13. April 2019

Storch und Frühling

Störche gelten ja schon immer als Frühlingsboten.
Der Mannheimer Fotograf Norbert Gladrow hat solche Frühjahrsimpressionen mit Störchen eingefangen.
Auf den meisten Nestern wird inzwischen gebrütet. Und am Osterwochenende werden bereits die ersten Jungstörche schlüpfen.




Sonntag, 7. April 2019

Voliere

Auch in der Voliere wird fleißig gebrütet. Unsere 5 Pflegepaare sitzen teils auf 4 und auf 6 Eiern zum brüten. Das Gelege auf dem Foto ist mit 3 Eiern vermutlich noch nicht komplett, es könnte heute ein 4. dazukommen. Es ist die erste Brut der beiden Störche und wir sind gespannt, wie viele Eier es dann letztendlich werden.

Montag, 18. März 2019

Die Brutsaison beginnt

Heute, am 18.3.2019 wurde im Nest am Storchenzentrum in Bornheim in aller Frühe das erste Ei entdeckt. Da alle 23 Nester in Bornheim wieder vollzählig belegt sind, werden die nächsten Gelege nicht lange auf sich warten lassen. Nach einem Tag Pause wird dann das 2. Ei gelegt und von da an wird fleißig gebrütet. In 32 Tagen, also Ende April, schlüpfen dann die ersten Küken.


Sonntag, 29. Juli 2018

Versammlung in den Wässerwiesen


Die meisten Jungstörche sind inzwischen flügge und sammeln Kräfte und Flugerfahrung vor dem anstrengenden Zug nach Süden. 
In den letzten Tagen hatten sich in den Queichwiesen anlässlich der Wiesenbewässerungen in Offenbach, Hochstadt und Ottersheim immer mehr Störche aus nah und fern eingefunden, zuletzt in Ottersheim an einem Tag 388(!) Tiere, darunter zwei der seltenen Schwarzstörche auf dem Durchzug. 
 

Die Wiesenbewässerung ist in diesem trockenen Sommer nicht nur für die Landwirtschaft von großer Bedeutung, sondern bietet unseren Zugvögeln ein äußerst wertvolles Rastgebiet. 


Die ersten Storchentrupps machen sich schon auf den Weg nach Süden. Man sieht immer wieder Gruppen von 30-60 Störchen, die in der Thermik sehr hoch aufsteigen und dann im Gleitflug Richtung Südwesten verschwinden.

Donnerstag, 24. Mai 2018

Neues aus der Pflegestation


Die zuvor kleinen Störche haben rasant an Größe gewonnen. Ihre Eltern wärmen sie jetzt nicht mehr durch Draufsetzen, da sie zu groß sind. Ihre Körpertemperatur können sie schon alleine gut regeln. Das Futter muss jetzt nicht mehr kleingeschnitten werden und auch nicht mehr ans Nest serviert werden. Die Altstörche übernehmen das Füttern. Dies funktioniert so, dass sie die Hühnerküken selbst fressen und am Nest auswürgen, damit die hungrige Meute satt wird. Die Störche in der Pflegestation haben den Vorteil gegenüber wilden Störchen, dass sie nicht weit gehen müssen, um ausreichend Futter zu finden. Störche außerhalb der Voliere müssen erstmal zu Wiesen fliegen und dort Futter fangen, welches nicht immer passend für Jungstörche ist. So haben die wilden Störche mehr Arbeit. Die kleinen Störche in der Voliere fallen inzwischen in eine Schreckstarre, auch Akinese genannt. So kann es nicht passieren, dass sie vor Panik vom Nest fallen. Nicht alle Störche in der Voliere sind gleich alt. Drei kleine Küken sind aus Otterstadt gerettet worden und im Vergleich zu den Anderen noch sehr klein. Die Ammeneltern haben sie ohne weitere Probleme angenommen und kümmern sich gut um sie. Leo und seine Partnerin Lea haben weiterhin ihre Gipseier, die sie treu bebrüten. Vielleicht klappt es mit kleinen Küken ja nächstes Jahr. Für all diejenigen, die Leo noch nicht kennen, das ist unser Langzeitpatient, der nach einem Unfall einen Teil seines Flügels verloren hat und nicht mehr flugfähig ist.
Weitere Beobachtungen können Sie selbst natürlich auch vor Ort machen. Spannend, wie es mit den Kleinen weitergeht!


Leo (sitzend) und seine Partnerin Lea (stehend)