Das Freiwillige Ökologische Jahr beginnt
Auf diesem Wege
möchte ich mich gerne kurz vorstellen: Mein Name ist Marina Damm (19), ich bin
die neue FÖJlerin der Aktion PfalzStorch.
Obwohl ich noch
nicht lange an meinem Arbeitsplatz bin, habe ich doch das Gefühl als hätte ich
in meinen ersten Tagen schon so einiges erlebt. Damit habe ich so nicht
gerechnet.
Ich habe mich
natürlich auf die verschiedenen Aspekte meiner Arbeit eingestellt, aber
trotzdem bin ich schon jetzt überwältigt, im positiven Sinne.
Nachdem ich in
diesem Jahr mein Abitur gemacht habe, war ich mir längere Zeit nicht sicher,
was denn jetzt vor mir liegt. Als ich mich nach einer Übergangsbeschäftigung
umschaute, dann das FÖJ und schließlich die freie Stelle bei der Aktion
PfalzStorch entdeckte, war ich überglücklich. Mir war sofort klar: Das will ich
machen.
Auf meinen
Arbeitsbegin habe ich mich sehr gefreut. Als ich dann sowohl von den
Mitarbeitern als auch von den Störchen freundlich empfangen wurde, war meine
Aufregung schnell Geschichte.
Nach einigen
Tagen „im Einsatz“ werde ich von den Störchen nur noch ein wenig misstrauisch
beäugt, wenn ich ihre Voliere betrete. Als Mensch hat man es nun mal nicht
leicht unter Vögeln, ein Eimer mit Futter lässt einen aber recht schnell
sympathisch werden.
Ich freue mich
auch weiterhin auf neue Aufgaben und Erlebnisse und weiß, ich werde nicht
enttäuscht. Hier lernt man Wichtiges für das Leben. Eine Menge
Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit und Spass daran neue Dinge auszuprobieren
stehen für diejenigen, die sie noch nicht mitbringen, ganz schnell auf dem
Lehrplan. Ich bin überzeugt, dass mir dieses Jahr viel Freude und Erfahrungen
schenken wird, egal wohin es mich danach noch verschlägt. Ich werde bestimmt
immer mit Stolz und einem Lächeln sagen, dass ich mich hier ein Jahr engagiert
habe, im Naturschutz mit dem Storch.
Abgesehen davon,
wer kann schon sagen, dass ihn mal ein Storch angeknabbert hat?
Ich würde mich
sehr freuen Sie einmal, oder auch mehrmals, hier im Storchenzentrum begrüßen zu
dürfen.
Mit feundlichen
Grüßen,
Marina Damm