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Montag, 29. Juni 2015

Auswilderung der Jungvögel aus der Pflegestation

Alle Störche, die in der Storchenscheune gesund gepflegt sind, werden in die Freiheit entlassen.

Jedes Jahr werden etliche Jungstörche durch das Storchenscheunen-Team vor dem sicheren Tod bewahrt. An manchen Nestern verendet oder verunglückt ein Altvogel. Größte Gefahr für die Jungvögel!
Ein verbleibender Altvogel alleine kann die Aufzucht eines ganzen Nestes nicht bewältigen. Bei solch gefährlichen Fällen greift die Aktion PfalzStorch helfend ein. Wenn eine Zufütterung des "alleinerziehenden" Altvogels nicht gelingt, werden die Jungen geborgen und in der Storchenscheune den dort brütenden Dauerpflege-Störchen unter geschoben. Diese nehmen die fremden Jungen "bedenkenlos" an.
Den Dauerpatienten wird so wenigstens einmal im Jahr die Möglichkeit gegeben ganz Storch zu sein.
Sie bauen Nester, legen Eier, ziehen nur die eigenen und manchmal eben auch fremde Junge als Ammenstörche auf.
All die in der Scheune entstandenen oder gepflegten Jungstörche werden dieses Jahr am 19. Juli auf der Kollerinsel frei gelassen.
Wer die Örtlichkeiten nicht so gut kennt, kann sich bereits um 9.45 Uhr in Otterstadt am netto mit den Beringern treffen. Um 10.00 Uhr werden die Jungen dann frei gelassen. Dieses Mal sind auch 2 Senderstörche mit von der Partie, denn wir wollen möglichst viel über diese Form der Auswilderung in Erfahrung bringen. Dabei werden uns Victor oder Olga (je nachdem, ob es ein Männchen oder Weibchen ist) bzw. Voyager hoffentlich weiter helfen.

Donnerstag, 24. Juli 2014

Auswilderung auf der Kollerinsel

Unser Mitglied, die Naturfotografin Ursula Di Chito, hat die ausgewilderten Jungstörche auf der Kollerinsel nochmals besucht und wunderschöne Eindrücke mit der Kamera festgehalten.Man kann erkennen, dass es ihnen dort wirklich gut geht bei der Eingewöhnung in ihre Freiheit.






Mittwoch, 24. Juli 2013

Jungstorchauswilderung 2013 sehr erfogreich verlaufen!


Der Juli neigt sich dem Ende zu, die Jungstörche ziehen am Himmel schon kräftig ihre Runden, nun war es Zeit auch wieder die Nachkommen unserer Schützlinge aus der Storchenscheune Bornheim in die Freiheit zu entlassen.

Einer der Jungstörche bei seinem Jungfernflug.

Am Mittwoch, dem 17.07.2013, hieß es für die Jungen "Ab auf die Kollerinsel bei Otterstadt!". Vor Ort wurden die Tiere von Thilo Toelle vom Verein für Heimatpflege und Naturschutz Otterstadt e.V. liebevoll versorgt, ehe es am vergangenen Sonntag hieß "Tür auf!".
Zunächst waren die Jungen noch etwas unsicher, doch durch die beruhigenden Worte von Thilo Toelle "Ja los, noch ähn Schridd, unn es isch gschafft, brauchd doch kä Angschd hawwe." und "Alla hopp, jedzd geht schä naus, drause isses schä." wagte einer nach dem anderen den Schritt in die Freiheit und hob zum ersten großen Rundflug in Freiheit ab.

Neben vielen Schaulustigen, waren auch dieses Jahr wieder Vertreter von der regionalen Tagespresse, des SWR und zudem die Paten der Jungstörche mit vor Ort. Besonders bemerkenswert ist, dass ein Ehepaar, welches eine Patenschaften übernommen hat, sich extra auf den Weg aus Luxemburg in die Vorderpfalz gemacht hatte um die Auswilderung der Jungstörche mitzuerleben.

An dieser Stelle möchte ich wie jedes Jahr noch mal den Hinweis bringen, dass die Storchenscheune keine Zuchstation ist. Die kranken und verletzten Störche gehen auch dort ihren natürlichen Trieben nach, bringen ihre Jungen zur Welt und ziehen sie mit unserer Unterstützung groß, ehe sie (die Jungstörche) dann ausgewildert werden.

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an alle Beteiligten, die mit jeder noch so kleinen Unterstützung zu allem beigetragen haben.
Ein besonderes Dankeschön geht an meine Team-Kollegen aus der Storchenscheune Bornheim Andrea Ferner, Marina Damm (FÖJlerin) und Christian Reis, sowie an den Verein für Heimatpflege und Naturschutz Otterstadt e.V., besonders an Herrn Thilo Toelle für die hervorragende Versorgung vor Ort.

Wir wünschen den Jungen alles Gute, viel Erfolg und viel Gesundheit auf ihrem weiteren Lebensweg!

Sonntag, 29. Juli 2012

Jungstörche ausgewildert!



Es war wieder so weit! 
Heute haben wir unsere 9 Jungstörche aus der Kranken- und Pflegestation "Storchenscheune Bornheim" auf der Kollerinsel bei Otterstadt (bei Speyer) ausgewildert. An dieser Stelle möchte ich wie jedes Jahr noch mal den Hinweis bringen, dass die Storchenscheune keine Zuchstation ist. Die kranken und verletzten Störche gehen auch dort ihren natürlichen Trieben nach, bringen ihre Jungen zur Welt und ziehen sie mit unserer Unterstützung groß.
Es fanden sich viele Interessierte vor der Auswilderungsvoliere ein, darunter auch Vertreter vom SWR Fernsehen, der "Rheinpfalz" und natürlich auch einige Paten der Jungstörche.
Zunächst waren die Jungen etwas zurückhaltend und misstrauisch als die Tür aufging, doch es dauerte nicht lange bis der erste "die Schwelle zur Freiheit" übertrat und ihm kurze Zeit später die anderen folgten.
Gemeinsam mit dem freilebenden Paar und ihren vier Jungen auf der Kollerinsel zogen sie am Himmel ihre Kreise und genoßen sichtlich ihren ersten großen Ausflug. Dieser imponierende Anblick lockte dem einen oder anderen Storchenfreund sogar ein paar Tränchen aus den Augen.
Danach landeten sie geschlossen auf einer frisch gemähten Wiese und gingen zusammen auf Nahrungssuche. Nun wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis sie mit den anderen Störchen ihre erste große Reise in Richtung Süden antreten werden.

Wir wünschen den Jungen alles Gute, viel Erfolg und viel Gesundheit auf ihrem weiteren Lebensweg!

Vielen Dank an alle, die durch ihr Engagement zum Gelingen dieser Auswilderung beigetragen haben!

Gleich gehts los ...

Der erste Junge, der all seinen Mut zusammen nahm.

Keine Minute später ...

Die Restlichen waren noch ein wenig misstrauisch, aber legten schon bald los.



Alle gemeinsam auf Nahrungssuche.


Sonntag, 24. Juli 2011

Die Freiheit ruft!

Am heutigen Sonntag um 11:00 Uhr war es endlich soweit. Die Türe der Übergangsvoliere auf der Kollerinsel wurde von Herrn Thilo Toelle, unter den Blicken von einigen Storchenfreunden und dem Storchenscheunenteam, geöffnet.

Am Anfang noch etwas misstrauisch, wagte nach zwei/drei Minuten der erste Jungstorch die Schwelle zur Freiheit zu überschreiten. Nach und nach folgten ihm dann die Anderen. Zuerst machten sie ein paar Schritte über das Neue und unbekannte Terrain, bevor dann der Erste all seinen Mut zusammen nahm und abhob. Es dauerte nicht lange bis es die Anderen ihm nachahmten.

Für die Storchenfreunde und das Storchenscheunenteam war es ein überragender Moment als die acht Jungstörche über der benachbarten Wiese ihre Kreise zogen. Mit den Bildern von den vergangenen drei Monaten im Hinterkopf, als die winzigen Jungen gerade aus ihren Eiern geschlüpft sind bis hin zu den ersten Schritten und mit dem aktuellen Blick auf die nun ausgewachsenen fliegenden „Kerlchen“, war dies der schönste Lohn für die eingesetze Zeit und Mühe.

Kurz darauf landeten sie ca. 100 m weiter auf einer Wiese bei ihren bereits frei lebenden Kumpanen von der Kollerinsel. Einer der acht Jungen nutzte seine Freiheit gleich mal voll aus und flog davon, bevor er dann nach ca. 10 Minuten plötzlich wieder zu seinen Artgenossen auf die Wiese zurückkehrte.


Und so sah die ganze Sache noch vor drei Monaten aus:

An dieser Stelle möchten wir den "Kleinen", und natürlich auch allen anderen Störchen, einen guten und unversehrten Flug in die Überwinterungsgebiete wünschen und wir hoffen, dass alle wieder heil zurück nach Deutschland kommen, erfolgreich brüten und ein langes und unbeschwertes Leben führen.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Jungstörche in Auswilderungsvoliere gebracht

Am gestrigen Mittwoch, den 20.07.2011 brachten Christian Reis und Thomas Antrett die flüggen Storchenjunge der Storchenscheune Bornheim in die Auswilderungsvoliere in das Naturschutzgebiet auf der Kollerinsel bei Otterstadt (bei Speyer). Die Jungen bleiben für ca. 4 Tage in der Voliere, damit sie sich an die Umgebung gewöhnen können. Am kommenden Sonntag um 11:00 Uhr wird dann einfach die Tür der Voliere geöffnet und die Jungen können dann ungestört raus in die Freiheit. Die Junge werden vor Ort vom "Verein für Heimatpflege und Naturschutz Otterstadt e.V." in Person von Herrn Thilo Toelle betreut und versorgt.

Für das "Storchenscheunenteam" um Christian Reis, Andrea Ferner, Rolf Schmitt und Thomas Antrett (FÖJler) ist dies jedes Jahr immer wieder ein großer Erfolg und der Lohn für die mühevolle Arbeit mit den Jungen. Das Team war immer stets darum bemüht, die Jungstörche so naturnah wie möglich großzuziehen (d.h. so wenig wie möglich Menschenkontakt, die Fütterung der Junge über die Altstörche, etc. ).
An dieser Stelle sei nocheinmal erwähnt, dass die Storchenscheune keine Zuchtstation, sondern eine Pflegestation für kranke und verletzte Störche ist. Die Störche in der Scheune haben natürlich ihre natürlichen Triebe nicht verloren und brüten auch, wie die freilebenden Störche, in jedem Frühjahr. Unser oberstes Ziel ist nach wie vor noch die Pflege und die Genesung der Störche in der Storchenscheune!

Hier noch ein paar Impressionen von der Umgebung:

Die Auswilderungsvoliere im Hintergrund und im Vordergrund das Nest des freifliegenden Brutpaares auf der Kollerinsel (2011: 3 Junge)



Die Rheinauen auf der Kollerinsel: