Die 4 Jungstörche auf dem Dach der Storchenscheune scheinen die feucht-kalte Witterung bis jetzt gut überstanden zu haben. Die Wetterbedingungen sind nun wirklich nicht vergleichbar mit den letztjährigen, die zu so vielen Brutausfällen geführt hatten, schließlich gibt es immer wieder Trockenphasen zwischen den Regengüssen, so dass das Gefieder der Altvögel nicht völlig durchnässt wird und sie genug Wärme spenden können.
Auf dem Dach der Evangelischen Kirche in Bornheim sind zeitweise im Kamerabild sogar 5 Jungstörche zu sehen.
Die Regentage brachten feuchte Böden, in denen die Störche gut Regenwürmer finden können. Die Wiesen sind aber schon so dicht bewachsen, dass sie kaum mehr zur Nahrungssuche genutzt werden können. Bis jetzt sind erst wenige Flächen gemäht. Die Störche weichen zur Zeit auf noch offene Ackerflächen und frisch gemähte Straßenränder aus. Außerdem gibt es noch eine Woche lang an verschiedenen Stellen Wiesenbewässerungen, die den Störchen reichlich "Babynahrung" liefern. Danach dürften, wenn das Wetter mitmacht, nach und nach die Wiesen gemäht werden.
Bis jetzt gute Aussichten!
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Dienstag, 13. Mai 2014
Montag, 21. Juli 2008
Vollversammlung?
Über 70 Störche haben sich gestern in den Queichwiesen bei Ottersheim versammelt, wo noch Restwasser von der letzten Bewässerung in den Flächen steht. Das üppige Nahrungsangebot lockt vor allem flügge Jungstörche aus der näheren und weiteren Umgebung - auch ein Elsässer war dabei - an. Hier können sie Kräfte sammeln, bevor sie demnächst Richtung Süden abheben.
Letzte Woche sollen sogar knapp 100 Störche beobachtet worden sein. Eine so große Anzahl hatten wir um diese Zeit noch nie, eher Anfang August. Das lässt natürlich hoffen, dass wir beim Symposium zur Wiesenbewässerung (1./2. August) und beim Storchenfest (3. August) außergewöhnlich viele Störche beobachten können.
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Donnerstag, 21. Juni 2007
Keine Angst vor großen Tieren
Dass Störche gerne Mähmaschinen und anderen bei der Heuernte eingesetzten Geräten folgen, kann man oft beobachten, wie z. B. letzte Woche in den Queichwiesen bei Offenbach (1. Foto). Aber zum ersten Mal seit der Rückkehr des Storches in die Pfalz konnte ich gestern bei Ottersheim 3 Störche beobachten, die von der gerade beginnenden Getreideernte profitieren. Offensichtlich müssen sie erst einmal die Erfahrung machen, dass die Anwesenheit eines solchen bedrohlich wirkenden Monstrums eine Nahrungsquelle bedeutet. Fliehende Kleinsäuger und große Insekten, denen plötzlich die Deckung genommen wird, sind eine leichte Beute. Wenn die Störche dabei Erfolg haben, werden sie in Zukunft schon von weitem Mähdrescher erkennen und sie gezielt anfliegen. Vom ihrem Lernerfolg werden auch die Artgenossen profitieren. Sie können allein an der Anwesenheit mehrerer Störche an einer Stelle erkennen, dass es hier wohl etwas zu fressen gibt. Dieser Effekt ist uns von der Wiesenbewässerung bekannt. Somit spricht einiges dafür, dass sich die hier lebenden Störche gerade eine neue Nahrungsquelle erschlossen haben.
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