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Dienstag, 24. April 2018

Nest vor dem Storchenzentrum ohne Eier

Nachdem bereits seit der letzten Woche immer wieder ein Ei aus dem Nest fällt und in der Kamera sehr gut zu sehen war, dass alle Eier an den Nestrand gerollt bzw. darüber hinaus geworfen worden waren, sitzt trotzdem immer einer der beiden Brutvögel fest im Nest.
Die heruntergefallenen Eier enthielten keinen Embryo, der aufgrund des rechtzeitigen Brutbeginns schon recht groß hätte sein müssen.
An diesem Nest (und an anderen Bornheimer Nestern!) sind häufig Horstkämpfe zu beobachten, denn in der Gemeinde sind alle Nester besetzt. Die jetzt ankommenden Erstbrüter sind allerdings eifrig bzw. übereifrig bis aggressiv auf der Suche nach eigenen Nestern.

Dienstag, 10. April 2018

Weibchen im Kameranest Ev. Kirche Bornheim tot

Von aufmerksamen Kamerabeobachtern erfuhren wir, dass einer der "Kirchenstörche" heute Morgen tot im Nest liegt.
Da wir in der Kamera die Ringnummern erkennen können und das Männchen noch im Nest steht, bleibt nur der traurige Schluss, dass DERAU246, das neue Weibchen, gestorben ist.
Die genaue Todesursache kann vielleicht nach einer Begutachtung festgestellt werden.

Soeben kam die traurige Bestätigung unserer Vermutung: das Weibchen starb an Legenot.

Eine weitere schlechte Nachricht kommt aus Mechtersheim, wo ein unberingter Storch tot an der
Kreisstraße aufgefunden wurde. Hier liegt eine Kollision nahe, was aber noch abgeklärt werden muss.

Vielen Dank an all die aufmerksamen Melder!






Donnerstag, 22. März 2018

Erste Eier in Bornheim


Unglaublich, dass bei solchen Temperaturen bei den Störchen die „Frühlingsgefühle“ aufkommen konnten, aber die Beweise liegen mittlerweile schon in einigen Nestern.

Wie fast jedes Jahr legte auch 2018 die Störchin am Sportplatznest das erste Ei in Bornheim.
Ihren frühesten Termin von 2014, den 9. März, konnte sie aber nicht unterbieten und legte pünktlich zum Frühlingsbeginn das erste Ei und das nächste darf mit Spannung erwartet werden.
Auch in der Storchenscheune und in Jockgrim wurden schon die ersten Eier gesichtet. Wie es in den anderen Nestern in Rheinland-Pfalz aussieht, ist noch offen.

Um später die Jungen zur rechten Zeit beringen bzw. sogar einige zum optimalen Zeitpunkt besendern zu können, ist die Aktion PfalzStorch auf die Mithilfe von aufmerksamen Beobachtern angewiesen, die den genauen Brutbeginn feststellen und an infoS@pfalzstorch.de melden.
Die Brut hat begonnen, wenn immer einer der Altvögel auf den Eiern sitzt. Wenn sich die Partner abwechseln, geht das meist sehr rasch von statten. Sie setzen sich dann sehr vorsichtig nieder, um die Eier nicht zu beschädigen. Und wer als letztes Zeichen auch noch Ei-Rollbewegungen beobachtet, kann sicher sein, dass die Brut begonnen hat. Vorsichtig drehen die Störche ihre Eier mit dem Schnabel im Nest, damit sie von allen Seiten gleichmäßig bebrütet werden. Leicht zu verwechseln ist diese Bewegung mit dem Auflockern des Nestbodens, eine Art Stochern mit dem spitzen Schnabel.

Das Aktuellste, viel Interessantes und Amüsantes über Störche gibt es bei der „Kleinen Storchentour“ (jeden Mittwoch um 15 Uhr am Storchenzentrum, Kirchstr. 1, Bornheim, 5,- € (RheinpfalzCard-Besitzer 3,50 € ).


Mittwoch, 27. April 2016

Storchennachwuchs in Bornheim!





Sicherlich gibt es schon im ganzen Storchenland hier und da Junge! Wir berichten heute nur mal von Bornheim.
Seit dem 14. April gibt es junge Störche in Bornheim! Geschlüpft sind die Kleinen im Nest am Sportplatz. Wie viele Storchenküken dort genau das Licht der Welt erblickt haben, oder noch werden, lässt sich aber erst feststellen, wenn die Kleinen alt genug sind, um den Kopf über den Nestrand zu strecken.

Auch in die anderen Bornheimer Nester kommt langsam Leben. Die nachfolgende Tabelle gibt Auskunft über den Legetag des jeweils ersten Eies in diesem Nest sowie über den errechneten Schlupftermin.


Nestname
Erstes Ei am
Voraussichtlicher Schlupftermin
Anw. Echternach
22.03.16
24.04.16
Anw. Höffer
01.04.16
04.05.16
Anw. Krauß Mast
29.03.16
01.05.16
Auf Voliere Sportplatz
11.03.16
13.04.16
Auf Voliere Westseite
20.03.16
22.04.16
Ev. Kirche
21.03.16
23.04.16
Hauptstraße 18
22.03.16
24.04.16
Hauptstraße 70
28.03.16
30.04.16
Mörlheimer Str. 14
27.03.16
29.04.16
Mörlheimer Str. 5
27.03.16
29.04.16
Regenrückhaltebecken
25.03.16
27.04.16
Scheunendach
24.03.16
26.04.16
Trafostation
19.03.16
21.04.16
Storchenzentrum
19.04.16
22.05.16
Waldeck
26.03.16
28.04.16

Außerdem liegt seit dem 19.4. auch im Nest am Storchenzentrum ein Ei. Mit etwas Glück kann man mittlerweile weitere über die Nestkamera (www.pfalzstorch.de/Nestkameras) sehen.

Mittwoch, 15. April 2015

Erstes Junge in Bornheim

Seit gestern abend wird im Nest am Sportplatz das erste Bornheimer Störchlein 2015 von seinen Eltern gefüttert!
Wie mir Besucher heute erzählten, soll es in anderen Nestern in Rheinland-Pfalz auch schon Junge geben.
Über Mails von eindeutigen Beobachtungen (dass Storcheneltern Futter in die Nestmitte auswürgen und danach das übrige Futter zum Fressen ein wenig hochwerfen, um dann fix zu zuschnappen) würde ich mich sehr freuen (meldungen@pfalzstorch.de oder storchenzentrum@pfalzstorch.de).
Da es in einigen Gemeinden bereits mehrere Storchennester gibt, wäre eine genaue Ortsbeschreibung oder ein Ausschnitt aus unserer Nesterkarte (www.pfalzstorch.de) sehr hilfreich.
Jetzt wird es interessant!


Freitag, 13. März 2015

Brutsaison in Bornheim eröffnet



Erstes Ei

Wie fast jedes Jahr legte auch 2015 die Störchin am Sportplatznest das erste Ei in Bornheim.
Ihren frühesten Termin von 2014, der 9. März, konnte sie aber nicht unterbieten und legte am 11.3. das erste Ei und das nächste darf mit Spannung erwartet werden.
Wie es in den anderen Nestern in Rheinland-Pfalz aussieht, ist noch offen.
Um aber später die Jungen zur rechten Zeit beringen bzw. dieses Jahr sogar einige zum optimalen Zeitpunkt besendern zu können, ist die Aktion PfalzStorch auf die Mithilfe von aufmerksamen Beobachtern angewiesen, die den genauen Brutbeginn feststellen und an storchenzentrum@pfalzstorch.de bzw. 06348 610757 melden. Wenn an einem Nest die Brut begonnen hat, sitzt immer einer der Altvögel auf den Eiern. Wenn sich die Partner abwechseln, geht das meist sehr rasch von statten. Sie setzen sich dann sehr vorsichtig nieder, um die Eier nicht zu beschädigen. Und wer als letztes Zeichen auch noch Ei-Rollbewegungen beobachtet, kann sicher sein, dass die Brut begonnen hat. Vorsichtig drehen die Störche ihre Eier im Nest, damit sie von allen Seiten gleichmäßig bebrütet werden. Leicht zu verwechseln ist diese Bewegung mit dem Auflockern des Nestbodens, eine Art Stochern mit dem spitzen Schnabel.

Mittwoch, 11. Juni 2014

Kameranest Evangelische Kirche Bornheim

Leider scheint wohl eines der vier Jungen verendet zu sein.
Bei Nestern mit so vielen Jungen passiert so etwas bei wild lebenden Störchen immer wieder einmal. Auch wenn es für uns Menschen nicht schön anzuschauen ist, ist es der Lauf der Natur.
Ein rasches Eingreifen hätte eventuell das schwache oder auch kranke Junge retten können, aber seine schon großen und kräftigen Geschwister wären durch das Auftauchen eines Retters hochgradig gefährdet worden.

Sie sind schon über das Alter hinaus, in dem sie sich tot stellen (Akinese), sobald etwas Größeres als ein Altvogel über dem Nestrand auftaucht und wären mit ziemlicher Sicherheit vom Nest gesprungen. Da sie noch nicht voll flugfähig sind, hätte das bei der großen Höhe des Kirchturmes und den vielen umgebenden Dächern ihr sicherer Tod bedeutet.

Montag, 26. Mai 2014

Im Normbereich: einzelne Abwürfe

Da das Wiederansiedlungsprojekt der Aktion PfalzStorch sehr erfolgreich war, ist der Bestand in Rheinland-Pfalz auf knapp 200 Brutpaare angewachsen (2014).
In vielen Storchennestern sitzen derzeit 3-4 Junge. Da kann es mancherorts schon zu Engpässen kommen. Wenn die Nahrungsbiotope dann nicht mehr ausreichen, die Mägen von Alt- und Jungstörchen zu füllen, nimmt die Natur ihren Lauf. Die Jungstörche werden getötet und/oder abgeworfen. Das kam in den letzten Tagen an einigen Nestern vor, so auch in Zeiskam, Bornheim Regenrückhaltebecken und auf dem Scheunendach. Die Verluste liegen aber momentan noch im Bereich des Normalen. Wenn rechtzeitig gemäht werden kann und das Wetter keine Kapriolen schlägt, werden es viele Jungen schaffen und nach Süden abziehen.

Dienstag, 13. Mai 2014

Alles fit

Die 4 Jungstörche auf dem Dach der Storchenscheune scheinen die feucht-kalte Witterung bis jetzt gut überstanden zu haben. Die Wetterbedingungen sind nun wirklich nicht vergleichbar mit den letztjährigen, die zu so vielen Brutausfällen geführt hatten, schließlich gibt es immer wieder Trockenphasen zwischen den Regengüssen, so dass das Gefieder der Altvögel nicht völlig durchnässt wird und sie genug Wärme spenden können.
Auf dem Dach der Evangelischen Kirche in Bornheim sind zeitweise im Kamerabild sogar 5 Jungstörche zu sehen.
Die Regentage brachten feuchte Böden, in denen die Störche gut Regenwürmer finden können. Die Wiesen sind aber schon so dicht bewachsen, dass sie kaum mehr zur Nahrungssuche genutzt werden können. Bis jetzt sind erst wenige Flächen gemäht. Die Störche weichen zur Zeit auf noch offene Ackerflächen und frisch gemähte Straßenränder aus. Außerdem gibt es noch eine Woche lang an verschiedenen Stellen Wiesenbewässerungen, die den Störchen reichlich "Babynahrung" liefern. Danach dürften, wenn das Wetter mitmacht, nach und nach die Wiesen gemäht werden.
Bis jetzt gute Aussichten!

Sonntag, 27. April 2014

Diesmal klappt's

Pünktlich zum errechneten Termin sind heute die ersten beiden Jungstörche auf dem Dach der Storchenscheune geschlüpft. In den nächsten Tagen wird sich zeigen, ob aus den beiden verbleibenden Eiern auch noch etwas wird.

Mittwoch, 23. April 2014

Jahrgang 2014 ist da


Die Nestkamera lieferte endlich den ersten fotografischen Nachweis: Auf dem Dach der Evangelischen Kirche in Bornheim sind Jungstörche geschlüpft. Bereits am 15. April hatte Christian Reis eine Fütterung beobachtet. Seit Ostermontag, 21. April ist öfter ein für längere Zeit stehender Altvogel im Kamerabild zu sehen. Das tun Störche, sobald das letzte Ei ausgebrütet ist, um Sonne an die Jungen zu lassen oder sie zu beschatten, was meist nach 5-7 Tagen der Fall ist. Auch dieses Anzeichen ist geeignet, den Schlupftermin annähernd zu ermitteln, wenn die anderen Anzeichen nicht eindeutig waren.
Einfacher wird das auf dem Dach der Storchenscheune sein, weil die Kamera dort einen Einblick auf den Nestboden erlaubt. Am kommenden Sonntag, 27.4. müsste es so weit sein ...

Dienstag, 15. April 2014

Erste Storchenküken in Bornheim geschlüpft!




In den 16 Bornheimer Nestern der wildlebenden Störche wird es in den nächsten Tagen sehr munter zugehen.
Am Sportplatz gibt es bereits mehrere Junge. Weitere Küken müssten ab heute auf der Evangelischen Kirche in der Nestkamera (www.pfalzstorch.de) zu sehen sein.
Ab 19.4. können aufmerksame Beobachter die ersten Jungstörche in der Pflegestation „Storchenscheune“ entdecken. Hier leben Störche mit starken Beeinträchtigungen, die sich aber noch fortpflanzen können.
Am Ostersonntag zwischen 14 und 17 Uhr ist das Storchenzentrum, Kirchstr. 1 geöffnet. Durch ein Fenster in der Dauerausstellung kann man ein Nest aus nächster Nähe beobachten! Junge sind dort aber erst ab 23.4. zu erwarten.