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Montag, 6. Juni 2016

Nasskalte Witterung hat auch Opfer gekostet

Schon seit mehreren Tagen gehen im Storchenzentrum Meldungen von Verlusten durch die nasskalte Witterung ein. Das Klima meint es manchmal zwar mit den Pflanzen sehr gut, die bei dem Regen bestens gedeihen. Aber für viele Vögel (Singvögel, aber auch bei den Störchen) bereiten nasskalte Nächte, in denen die Jungvögel einfach nicht mehr warm und trocken werden können, Probleme.
Bisher sind die Verluste noch nicht so hoch wie in 2013... mehr unter Leere Nester in den Storchenkameras

Donnerstag, 12. Mai 2016

Kleine Fotostars

Norbert Gladrow macht seit Jahren wunderbare Storchenfotos.
Hier eine kleine Auswahl seiner letzten etwas trüben Fototour zur Zeiskamer Mühle. Das Wetter spielt nicht so recht mit.
Das Nest steht in einer schönen für Störche ergiebigen Wiesenlandschaft, nahe am mit Bäumen bestandenen Bachufer.

Störche transportieren während der ganzen Phase der Brut und Jungenaufzucht Nestmaterial zum Nest bzw. unbrauchbares aus dem Nest.


Eine typische Situation: Ablösung nach Ankunft und Begrüßung des Brutpartners

Montag, 29. Juni 2015

Auswilderung der Jungvögel aus der Pflegestation

Alle Störche, die in der Storchenscheune gesund gepflegt sind, werden in die Freiheit entlassen.

Jedes Jahr werden etliche Jungstörche durch das Storchenscheunen-Team vor dem sicheren Tod bewahrt. An manchen Nestern verendet oder verunglückt ein Altvogel. Größte Gefahr für die Jungvögel!
Ein verbleibender Altvogel alleine kann die Aufzucht eines ganzen Nestes nicht bewältigen. Bei solch gefährlichen Fällen greift die Aktion PfalzStorch helfend ein. Wenn eine Zufütterung des "alleinerziehenden" Altvogels nicht gelingt, werden die Jungen geborgen und in der Storchenscheune den dort brütenden Dauerpflege-Störchen unter geschoben. Diese nehmen die fremden Jungen "bedenkenlos" an.
Den Dauerpatienten wird so wenigstens einmal im Jahr die Möglichkeit gegeben ganz Storch zu sein.
Sie bauen Nester, legen Eier, ziehen nur die eigenen und manchmal eben auch fremde Junge als Ammenstörche auf.
All die in der Scheune entstandenen oder gepflegten Jungstörche werden dieses Jahr am 19. Juli auf der Kollerinsel frei gelassen.
Wer die Örtlichkeiten nicht so gut kennt, kann sich bereits um 9.45 Uhr in Otterstadt am netto mit den Beringern treffen. Um 10.00 Uhr werden die Jungen dann frei gelassen. Dieses Mal sind auch 2 Senderstörche mit von der Partie, denn wir wollen möglichst viel über diese Form der Auswilderung in Erfahrung bringen. Dabei werden uns Victor oder Olga (je nachdem, ob es ein Männchen oder Weibchen ist) bzw. Voyager hoffentlich weiter helfen.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Kükenreport 2


15.05.: Die Jungstörche verfallen in Akinese, das heißt, sie stellen sich tot, wenn sich etwas Großes dem Nest nähert. Das Füttern der Jungen übernehmen jetzt voll die Eltern
18.05.: Auch außerhalb der Storchenscheune, zum Beispiel hier auf der Voliere, gedeiht der Nachwuchs prächtig (Jungstorch links)!





Kükenreport 1



FÖJ-Kükenreport
Hallo Liebe Mitglieder der Aktion PfalzStorch, Blogger, Storchenfreunde und –Interessierte!
Der Leo von der Scheune



Mein Name ist Ginger Sims. Ich bin für das Jahr 2014/2015 die FÖJlerin bei der Aktion PfalzStorch.
Ich berichte Ihnen von den Küken in der Storchenscheune.
Ich bin etwas aufgeregt! Noch nie zu vor habe ich ein Tier und vor allem einen Storch vom Schlupf bis zum Start in den Süden bekleitet und groß werden sehen.

Erstes Ei: 20.03.
Letztes Ei: 30.03  12 Eier insgesamt
Erstes Küken: 23.04.
Letztes Küken: 01.05.


Wer es noch etwas genauer wissen möchte: Auf der Internetseite der Aktion Pfalzstorch gibt es demnächst die detaillierte Entwicklung „Vom Ei zum Storch“.


Mit Spannung erwartete ich das erste Ei. Am 20.03 war es dann soweit.

Das Kükengefieder wird immer weißer. Die ersten schwarzen Federkiele zeigen sich.




Donnerstag, 24. Juli 2014

Auswilderung auf der Kollerinsel

Unser Mitglied, die Naturfotografin Ursula Di Chito, hat die ausgewilderten Jungstörche auf der Kollerinsel nochmals besucht und wunderschöne Eindrücke mit der Kamera festgehalten.Man kann erkennen, dass es ihnen dort wirklich gut geht bei der Eingewöhnung in ihre Freiheit.






Dienstag, 15. Juli 2014

Gesund gepflegte Jungvögel werden frei gelassen

Jedes Jahr gibt es einige Jungvögel, die kurzzeitig Hilfe und Pflege in der "Storchenscheune" in Bornheim benötigen. Einige hatten nach Kollisionen leichte Verletzungen, die nach Ruhe und medizinischer Versorgung wieder gut verheilt sind. Einer war sogar in ein privates Schwimmbecken gefallen und musste sich nicht nur vom Schrecken in der Pflegestation erholen.
Hier leben auch Dauergäste, also Altvögel, die nach schlimmen Unfällen nicht mehr in der Natur zurechtkämen, weil sie amputierte Gliedmaßen haben. Sie legen aber jedes Jahr Eier und sind durchaus noch in der Lage Junge aufzuziehen. Auch diese Jungvögel werden zusammen mit den Kurzzeit-Pfleglingen alle am nächsten Sonntag auf der Kollerinsel (Otterstätter Altrhein) aus der Voliere frei gelassen.Treffpunkt: Parkplatz des Discounters „Netto“ (Welfenstr. 2, 67166 Otterstadt um 10.00 Uhr)
Sicher ein herrliches Erlebnis, nicht nur für die Zuschauer!

Montag, 26. Mai 2014

Im Normbereich: einzelne Abwürfe

Da das Wiederansiedlungsprojekt der Aktion PfalzStorch sehr erfolgreich war, ist der Bestand in Rheinland-Pfalz auf knapp 200 Brutpaare angewachsen (2014).
In vielen Storchennestern sitzen derzeit 3-4 Junge. Da kann es mancherorts schon zu Engpässen kommen. Wenn die Nahrungsbiotope dann nicht mehr ausreichen, die Mägen von Alt- und Jungstörchen zu füllen, nimmt die Natur ihren Lauf. Die Jungstörche werden getötet und/oder abgeworfen. Das kam in den letzten Tagen an einigen Nestern vor, so auch in Zeiskam, Bornheim Regenrückhaltebecken und auf dem Scheunendach. Die Verluste liegen aber momentan noch im Bereich des Normalen. Wenn rechtzeitig gemäht werden kann und das Wetter keine Kapriolen schlägt, werden es viele Jungen schaffen und nach Süden abziehen.