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Dienstag, 27. Mai 2008

Beringung im "Sportplatznest"


Heute wurden die 4 Bornheimer Jungstörche vom "Sportplatznest" durch Christian Reis beringt.

Links:
Beringung 2007
Akinese

Freitag, 17. August 2007

Durchzügler



Eine interessante Beobachtung am gestrigen Nachmittag:
Kurz nachdem ein Landwirt begonnen hatte, seine Wiese zu mulchen, fanden sich 14 Störche ein, die sich über die zahlreichen flüchtenden Feldmäuse hermachten. Darunter war auch ein Storch mit einem ELSA-Ring und einer Beschriftung, die in unserer Region nur höchst selten registriert wird (2. Foto). Eine Nachfrage bei der Vogelwarte ergab ein überraschendes Ergebnis: Der Storch war 2006 nestjung in Paußnitz/Sachsen beringt worden. Die Elbe-Störche ziehen normalerweise über die Ostroute (Türkei, Israel) nach Afrika. Dieser hier befindet sich wohl auf der Westroute Richtung Spanien.
Im Jahre 2000 waren zuletzt einige Störche aus Brandenburg und Sachsen-Anhalt in der Südpfalz abgelesen worden.


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Nachtrag:

Storchentrupp in Jockgrim

Dazu passt auch dieser Hinweis per Email, den wir aus Jockgrim (ca. 17 Kilometer Luftlinie von Bornheim entfernt) bekamen, mit Genehmigung des Autors dürfen wir daraus zitieren:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

am 13.8. 2007 gegen 10 Uhr konnte ich eine außergewöhnlich große Anzahl von Störchen auf der Wiese zwischen Baggersee Jockgrim und Jockgrim von meinem Balkon aus beobachten. Es waren über 40 Störche.

Ich konnte sehr viele Fotos schießen, eine kleine Auswahl habe ich mal auf meiner Homepage eingestellt.
Der Link zu den Fotos: http://www.anton-fischer.de/stoerche/

Auf dem Foto Afi08537.jpg konnte ich in der Origialauflösung 41 Störche zählen. Dazu kommen noch welche, die von Bäumen verdeckt waren und ich glaube zwei oder drei waren zu diesem Zeitpunkt schon abgeflogen."



Glückwunsch zu dieser Beobachtung und herzlichen Dank von der Aktion PfalzStorch nach Jockgrim für den Hinweis und die Fotos!
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Sonntag, 27. Mai 2007

Beringung

Wie angekündigt, fand gestern im Raum Bornheim die Beringung derjenigen Jungstörche statt, die alt genug für diese Prozedur sind. Sie wurde von Herrn Walter Feld durchgeführt, der in Süddeutschland (vor allem in Baden) alljährlich mehrere hundert Jungstörche im Auftrag der Vogelwarte Radolzell beringt. Nach dem bekannten Muster (in ungeraden Jahren links, in geraden Jahren rechts) wurde 2007 der ELSA-Ring links oberhalb des Intertarsalgelenks angebracht.

Was ein Beringer mitunter leisten muß wurde deutlich, als Herr Feld ohne jede Sicherung aus dem Hubsteiger ins Dachnest auf der evangelischen Kirche stieg. Wer hier nicht absolut schwindelfrei ist, dem wird eventuell schon beim Gedanken daran flau im Magen ;-)

Klickbilder:







Herr Feld ist übrigens Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande. Es wurde ihm für den jahrzehntelangen Einsatz zum Schutz des Weißstorchs verliehen.

Mehr Infos z.B. ==> HIER

Ach übrigens, der ELSA-Ring: wer dem erwähnten Link folgt, der stößt ziemlich am Anfang auf den Namen Dr. ELSA Nickel. Der ELSA-Ring wurde im Referat 56 des Regierungspräsidiums Karlsruhe entscheidend mitentwickelt (auch durch Herr Feld)... Die offizielle Abkürzung ist aber selbstverständlich "European Laser Signed Advanced Ring"! Alles klar? ;-)

Donnerstag, 24. Mai 2007

Beringungstermin Bornheim

Irgendwann ab 9.00 Uhr findet am kommenden Samstag die Beringung in Bornheim statt.

Sonntag, 1. April 2007

FRS 2823


Klickbild

Unter günstigen Lichtverhältnissen kann man mit der Webcam sogar den Aluminiumring vom weiblichen Storch in Nest B1 ablesen, hier ein Bild vom 18.6.2005. Im Hintergund die drei Jungstörche, die damals alle erfolgreich ausgeflogen sind. Die Ablesung der sog. ELSA-Ringe ist per Webcam problemlos möglich, zumindest mit dem Kameratyp, den wir verwenden.

Dienstag, 20. März 2007

Frühlingsgefühle bei 0 Grad


Die Bornheimer "Kirchenstörche" haben sehr wahrscheinlich noch kein Ei abgelegt, man bemüht sich hoch oben über den Dächern Bornheims aber sichtlich, um diesen Zustand schnell zu ändern. Auf dem Bild ist der ELSA-Ring des männlichen Storchs unten rechts am Fuß zu erkennen. Eine Ablesung der Nummer war bislang leider unmöglich. Selbst wenn der Storch unmittelbar am Nestrand steht, kann man mit dem besten Spektiv nur Eines sehen: Nichts. Auf dem Kirchdachfirst stehen die Störche nie (wenn überhaupt, dann nur superkurz), da kann man also auch nicht ablesen. Der Storch stammt mit Sicherheit aus dem Zuständigkeitsbereich der Vogelwarte Helgoland (zuständig für Nordeutschland, ganz genau heißt es wohl "Beringungszentrale im Institut für Vogelforschung der Vogelwarte Helgoland") oder der Beringungszentrale Hiddensee, hier ließ man die Jungstörche zeitweise mit den neuen ELSA-Ringen nur unten am Fuß beringen. Die Vogelwarte Radolfzell läßt seit Einführung der ELSA-Ringe konsequent nur oberhalb des Intertarsalgelenks beringen, hier gab es nie eine Kursänderung.

Links zum Thema "ELSA-Ring":
http://www.orn.mpg.de/~vwrado/templates/de/elsa.html
pdf-Dokument zur Ringbeschriftung





Zwei Eier im Nest Bornheim 1, das Männchen schleppt unermüdliche Gezweig und Geäst aller transportfähigen Kaliber herbei. Und außerdem feines Polstermaterial wie Heu und frischen Grasschnitt (vom Golfplatz?). Zum Glück bleibt unsere Region erst mal von den kräftigen Schneefällen verschont, die weiter im Süden runterkommen. Die Nester in der Bodenseeregion dürften bis Donnerstag z.T. eine kräftige Neuschneeauflage bekommen.