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Dienstag, 4. Mai 2010
Nachwuchs
Auch in Hochstadt sind Junge geschlüpft. Im Bild die frühere Bewohnerin des Nestes auf der Bornheimer Storchenscheune, FRS2823, beim Auflockern ihres Nestes in den Hochstadter Wiesen.
Fast überall, wo die gleichen Paare wie im letzten Jahr brüten, gibt es bereits Nachwuchs. Die meisten neuen Paare haben etwas später angefangen und sind noch fleißig am Brüten. Immer noch versuchen neu hinzukommende Störche, sich niederzulassen oder bereits besetzte Nester zu erobern. Aber demnächst wird diese Phase zu Ende gehen. Dann kann man eine erste Bilanz des diesjährigen Brutbestandes ziehen. Im Moment sieht es so aus, als wäre die letztjährige Zahl der Brutpaare bereits erreicht oder sogar leicht überschritten ...
Die Rahmenbedingungen sind zur Zeit gut: Trotz niedriger Temperaturen keine dauerhafte Nässe und ein gutes Nahrungsangebot: die ersten Wiesen sind gemäht und in mehreren Gemeinden entlang der Queich wurden schon Wiesen bewässert.
Sorgen bereitet uns das Brutpaar im Kameranest auf der Evangelischen Kirche in Bornheim. Das Weibchen hat eine Beinverletzung, was sie auch daran gehindert hat, die Eier ordnungsgemäß zu bebrüten. Aber wir können ihr leider nicht helfen. Solange sie flugfähig ist, ist ein Einfangen unmöglich. Sie sucht in den Wiesen ihre Nahrung und kann dort problemlos starten und landen, wie Beobachter berichtet haben.
Mit etwas Glück wird ihre Verletzung wieder heilen. Etwas mehr Glück wird nötig sein, wenn aus den unregelmäßig bebrüteten Eiern Junge schlüpfen sollen. Hoffen wir das Beste!
Stichworte:
evangelische Kirche,
FRS 2823,
Hochstadter Wiesen
Freitag, 16. Mai 2008
Grüße aus Hochstadt
Die ehemalige Bornheimer Kamerastörchin, FRS 2823, hat drei kräftige Jungen in ihrem Nest auf den Hochstadter Wiesen. Hier würgt sie gerade Futter aus, das sie kurz vorher in frisch bewässerten Wiesen aufgenommen hatte.
Bis jetzt sind die Störche im Queichtal optimal mit Nahrung versorgt, da die Gemeinden fast alle möglichen Termine zur Frühjahrsbewässerung genutzt haben und es somit immer irgendwo reichlich Futter gab. Auf manchen Flächen wurde sogar schon gemäht, zur Gewinnung von Silagefutter.
Die Frühjahrsbewässerung geht aber in den nächsten Tagen zu Ende. Hoffen wir, dass nach und nach weitere Flächen gemäht werden, damit die Störche ausreichend Nahrung finden können.
Stichworte:
Bewässerung,
FRS 2823,
Hochstadter Wiesen,
Queichtal
Mittwoch, 26. März 2008
Frühere Bornheimer Störchin endgültig umgezogen
Die bekannte Bornheimer Störchin mit der Ringnummer FRS2823 vom Dach der Storchenscheune brütet nach unseren Beobachtungen mittlerweile wohl fest im Nest auf den Hochstadter Wiesen, und zwar zusammen mit dem Männchen, mit dem sie schon 2007 eine "Affäre" hatte... Dieses Männchen war dieses Jahr mehrfach auch im Nest auf der Storchenscheune gesichtet worden, hatte jedoch einen Kampf am 3. März gegen einen Rivalen verloren (Beitrag mit Bildern aktualisiert) und wurde danach nie wieder in Bornheim gesichtet.
FRS2823 wird in wenigen Wochen zehn Jahre alt, sie hat sieben Jahre hintereinander erfolgreich auf der Storchenscheune gebrütet. In ihrem ersten Lebensjahr wurde sie anhand ihrer Ringnummer in Südspanien von Ornithologen entdeckt (Frühjahr 1999).
2007 war sie allerdings im letzten Moment wieder in ihr altes Bornheimer Nest umgezogen, musste vorher jedoch in einem mehrstündigen, blutigen nächtlichen Kampf eine Rivalin vertreiben. Das Männchen von den Hochstadter Wiesen blieb 2007 dann ohne Nachwuchs.
FRS2823 wird in wenigen Wochen zehn Jahre alt, sie hat sieben Jahre hintereinander erfolgreich auf der Storchenscheune gebrütet. In ihrem ersten Lebensjahr wurde sie anhand ihrer Ringnummer in Südspanien von Ornithologen entdeckt (Frühjahr 1999).
2007 war sie allerdings im letzten Moment wieder in ihr altes Bornheimer Nest umgezogen, musste vorher jedoch in einem mehrstündigen, blutigen nächtlichen Kampf eine Rivalin vertreiben. Das Männchen von den Hochstadter Wiesen blieb 2007 dann ohne Nachwuchs.
Sonntag, 27. Januar 2008
Sie ist es!
Eine Meldung direkt aus der Storchenscheune Bornheim: die Ringablesung hat soeben zweifelsfrei ergeben, dass die langjährige Brutstörchin vom Dach der Storchenscheune zurückgekehrt ist! Sie steht im kalten, strammen Wind des Sonntagmorgens und schaut wieder auf "ihre" Bornheimer Dächer runter. Sie (von einigen Kamerabeobachtern auch "Madame von Bornheim" genannt ;-) hat die gefahrvolle Reise über Landschaften mit gefährlichen Strommasten, durch Wind und Wetter, offenbar gut überstanden und ist augenscheinlich gesund zurück gekommen! :-)
Das war nach ihrer schweren Erkrankung im letzten Frühjahr nicht zu erwarten. Grandios, wenn man die Weltreisende nach 4 Monaten gesund wiedersieht! FRS 2823 ist also erstaunliche 17 Tage früher als 2007 eingetroffen (Rückkehr 12.02.2007).
Dazu passt auch die Meldung von der mit einem Sender versehenen Störchin "Max", dass sie mittlerweile auch schon auf dem Rückflug aus Spanien ist. Sie hatte dieses Jahr die Experten verblüfft und war zum ersten Mal in ihrem Leben zur Überwinterung nicht nach Nordafrika geflogen, sondern war in Spanien geblieben! ==> Quelle: http://www.fr.ch/mhn/de/
"Madame von Bornheim" und die Störchin "Max" sind übrigens fast gleich alt. FRS 2823 ist 1998 in Kutzenhausen (Nordelsaß) geboren, wurde 1999 in Spanien gesichtet und hat seit dem Jahr 2000 ohne Ausnahme auf dem Dach der Storchenscheune gebrütet.
Das war nach ihrer schweren Erkrankung im letzten Frühjahr nicht zu erwarten. Grandios, wenn man die Weltreisende nach 4 Monaten gesund wiedersieht! FRS 2823 ist also erstaunliche 17 Tage früher als 2007 eingetroffen (Rückkehr 12.02.2007).
Dazu passt auch die Meldung von der mit einem Sender versehenen Störchin "Max", dass sie mittlerweile auch schon auf dem Rückflug aus Spanien ist. Sie hatte dieses Jahr die Experten verblüfft und war zum ersten Mal in ihrem Leben zur Überwinterung nicht nach Nordafrika geflogen, sondern war in Spanien geblieben! ==> Quelle: http://www.fr.ch/mhn/de/
"Madame von Bornheim" und die Störchin "Max" sind übrigens fast gleich alt. FRS 2823 ist 1998 in Kutzenhausen (Nordelsaß) geboren, wurde 1999 in Spanien gesichtet und hat seit dem Jahr 2000 ohne Ausnahme auf dem Dach der Storchenscheune gebrütet.
Sonntag, 27. Mai 2007
Verschiedenes...
Störchin B1
Wenn man das Verhalten der Störchin vom Nest der Storchenscheune beobachtet, dann fällt auf, dass sie viel öfters als in den Jahren zuvor im Nest sitzt. Eventuell ist sie nach der schweren Erkrankung vor einigen Wochen doch noch in irgendeiner Weise geschwächt. Ansonsten nimmt sie offensichtlich uneingeschränkt an der Futtersuche teil. Wir hoffen sehr, dass sie es schafft, ihren Nachwuchs erfolgreich großzuziehen!
Storchenfest Bornheim
2007 werden wir damit beginnen, das Storchenfest inhaltlich neu auszurichten. Mehrere Sachen werden gegenüber den Vorjahren geändert, u.a. das hier:
Neuer Termin: 5.8.2007
Neuer Ort: vorm und im Storchenzentrum Bornheim (Kirchstraße 1)
Es geht also los mit der Nutzung der neuen Räumlichkeiten, obwohl die Eröffnung der eigentlichen Dauerausstellung noch ein bisschen Zeit braucht (gut Ding braucht gut Weil'...). Erstmals wird es am Storchenfest umweltpädagogische Aktionen für Kinder geben. Sobald das Programm feststeht, werden wir darüber im Nest-Telegramm berichten.
Wenn man das Verhalten der Störchin vom Nest der Storchenscheune beobachtet, dann fällt auf, dass sie viel öfters als in den Jahren zuvor im Nest sitzt. Eventuell ist sie nach der schweren Erkrankung vor einigen Wochen doch noch in irgendeiner Weise geschwächt. Ansonsten nimmt sie offensichtlich uneingeschränkt an der Futtersuche teil. Wir hoffen sehr, dass sie es schafft, ihren Nachwuchs erfolgreich großzuziehen!
Storchenfest Bornheim
2007 werden wir damit beginnen, das Storchenfest inhaltlich neu auszurichten. Mehrere Sachen werden gegenüber den Vorjahren geändert, u.a. das hier:
Neuer Termin: 5.8.2007
Neuer Ort: vorm und im Storchenzentrum Bornheim (Kirchstraße 1)
Es geht also los mit der Nutzung der neuen Räumlichkeiten, obwohl die Eröffnung der eigentlichen Dauerausstellung noch ein bisschen Zeit braucht (gut Ding braucht gut Weil'...). Erstmals wird es am Storchenfest umweltpädagogische Aktionen für Kinder geben. Sobald das Programm feststeht, werden wir darüber im Nest-Telegramm berichten.
Stichworte:
FRS 2823,
Storchenfest Bornheim
Mittwoch, 25. April 2007
Vertriebenes Weibchen nach verlorenem Kampf: wie ging's mit ihr weiter?
Rückblick Kameranest B1
17. Februar 2007: das bekannte Weibchen FRS 2823 kehrt am 17. Februar aus dem Winterquartier zurück und zieht ins alte Nest auf dem Dach der Storchenscheune. Hier brütet sie schon seit 7 Jahren.
25. Februar:
FRS 2823 verläßt ohne erkennbare Ursache Nest und Partner und zieht zu einem anderen Storch in die Hochstadter Wiesen (ca. 5 km Luftlinie).

Klickbild oben: das "verlassene" Männchen bleibt nicht lange alleine: ein neues, ELSA-beringtes Weibchen zieht ins Nest auf der Storchenscheune ein.
10. März:
FRS 2823 kehrt wieder zurück ins alte Nest: in einer nächtlichen Attacke wird die neue Störchin vertrieben. Damit also wieder das alte Paar zusammen, FRS 2823 war ca. zwei Wochen beim anderen Storchenmännchen. Der "Lebensabschnittsgefährte" aus den Hochstadter Wiesen hat übrigens seitdem keine Partnerin mehr gefunden und bleibt 2007 eventuell alleine. Eine echte Storchen-Soap-Opera...
So, und was wurde aus der vertriebenen Störchin? Wir konnten ihr Schicksal gut verfolgen, da sie einen ELSA-Ring trägt. Sie ist in's 7 Kilometer entfernte Knittelsheim umgezogen und brütet dort. Hier ein Bild vom neuen Zuhause:

Klickbild
17. Februar 2007: das bekannte Weibchen FRS 2823 kehrt am 17. Februar aus dem Winterquartier zurück und zieht ins alte Nest auf dem Dach der Storchenscheune. Hier brütet sie schon seit 7 Jahren.
25. Februar:
FRS 2823 verläßt ohne erkennbare Ursache Nest und Partner und zieht zu einem anderen Storch in die Hochstadter Wiesen (ca. 5 km Luftlinie).

Klickbild oben: das "verlassene" Männchen bleibt nicht lange alleine: ein neues, ELSA-beringtes Weibchen zieht ins Nest auf der Storchenscheune ein.
10. März:
FRS 2823 kehrt wieder zurück ins alte Nest: in einer nächtlichen Attacke wird die neue Störchin vertrieben. Damit also wieder das alte Paar zusammen, FRS 2823 war ca. zwei Wochen beim anderen Storchenmännchen. Der "Lebensabschnittsgefährte" aus den Hochstadter Wiesen hat übrigens seitdem keine Partnerin mehr gefunden und bleibt 2007 eventuell alleine. Eine echte Storchen-Soap-Opera...
So, und was wurde aus der vertriebenen Störchin? Wir konnten ihr Schicksal gut verfolgen, da sie einen ELSA-Ring trägt. Sie ist in's 7 Kilometer entfernte Knittelsheim umgezogen und brütet dort. Hier ein Bild vom neuen Zuhause:

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Stichworte:
FRS 2823,
Kampf,
Knittelsheim
Freitag, 13. April 2007
Störchin B1: auffällige Stelle am Kopf schon vor akuter Krankheitsphase
Ein Blick in unser internes Bilderarchiv belegt eine Tatsache, die uns bislang entgangen war: schon einige Tage vor dem für uns sichtbaren Ausbruch der Erkrankung gab es über dem rechten Auge der Störchin eine auffällige Stelle. Sie ist in den Tag- und Nachtaufnahmen zu erkennen.
Genau in diesem Bereich bildete sich später die hornartige Struktur (schwärzlich-bräunliche Färbung) heraus, die am 4.4. am deutlichsten zu sehen war (Tag mit der schwersten Krankheitssymptomatik).
Die schwere Entzündung könnte die Folge eines Schnabelhiebs sein, den sie in einer Auseinandersetzung mit einem anderen Storch abbekommen hat. Es kann natürlich auch passieren, daß ein Storch im Kampf ein Auge verliert. Dann hätte "unsere" Störchin Glück im Unglück gehabt...

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Genau in diesem Bereich bildete sich später die hornartige Struktur (schwärzlich-bräunliche Färbung) heraus, die am 4.4. am deutlichsten zu sehen war (Tag mit der schwersten Krankheitssymptomatik).
Die schwere Entzündung könnte die Folge eines Schnabelhiebs sein, den sie in einer Auseinandersetzung mit einem anderen Storch abbekommen hat. Es kann natürlich auch passieren, daß ein Storch im Kampf ein Auge verliert. Dann hätte "unsere" Störchin Glück im Unglück gehabt...

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Bildvergleich: Rückgang der Schwellung am Kopf bei Störchin B1
Dieser (hoffentlich abschließende) Bildvergleich zeigt den deutlichen Rückgang der starken Schwellung im Kopfbereich seit dem 7.4.:

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Zum Vergleich der Kopfform vor der Entzündung siehe ==> HIER
Die über etliche Tage andauernde deutliche Rundung des vorderen Kopfbereiches erscheint deutlich reduziert. Nach den heftigen Krankheitssymptomen, hauptsächlich vom 3. bis 5. April, konnte man eigentlich fast nicht mehr mit einem so günstigen Verlauf rechnen. Was die Ursache der starken Entzündung über den rechten Auge war, wird man nie genau klären können.
Bedrückend, aber auf eine gewisse Weise auch faszinierend war die Möglichkeit, mit der Kamera diesen "Selbstheilungsprozeß" eines Wildstorchs verfolgen zu können. Nicht immer wird es so glimpflich ausgehen...
Wir wünschen und hoffen, daß die Störchin wieder vollständig gesund ist und der Belastung der kommenden Wochen gewachsen ist: ständige Futtersuche für die bald schlüpfenden Küken! Eine Auswertung unseres Webcambildarchivs deutet allerdings an, dass die Störchin deutlich öfter als vor dem Ausbruch der Krankheit mit geschlossenen Augen brütet. Ob das ein Zeichen einer noch vorhandenen Schwächung ist, können wir (noch) nicht beurteilen.

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Zum Vergleich der Kopfform vor der Entzündung siehe ==> HIER
Die über etliche Tage andauernde deutliche Rundung des vorderen Kopfbereiches erscheint deutlich reduziert. Nach den heftigen Krankheitssymptomen, hauptsächlich vom 3. bis 5. April, konnte man eigentlich fast nicht mehr mit einem so günstigen Verlauf rechnen. Was die Ursache der starken Entzündung über den rechten Auge war, wird man nie genau klären können.
Bedrückend, aber auf eine gewisse Weise auch faszinierend war die Möglichkeit, mit der Kamera diesen "Selbstheilungsprozeß" eines Wildstorchs verfolgen zu können. Nicht immer wird es so glimpflich ausgehen...
Wir wünschen und hoffen, daß die Störchin wieder vollständig gesund ist und der Belastung der kommenden Wochen gewachsen ist: ständige Futtersuche für die bald schlüpfenden Küken! Eine Auswertung unseres Webcambildarchivs deutet allerdings an, dass die Störchin deutlich öfter als vor dem Ausbruch der Krankheit mit geschlossenen Augen brütet. Ob das ein Zeichen einer noch vorhandenen Schwächung ist, können wir (noch) nicht beurteilen.
Montag, 9. April 2007
B1: der Störchin geht's immer besser...

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Heute Morgen konnte man die Störchin zum ersten Mal seit Ausbruch der Krankheit wieder dabei beobachten, dass sie Nistmaterial beischafft. Das dürfte ein weiteres Zeichen für die Fortschritte bei der Genesung sein. Jetzt müssen wir einfach hoffen, dass später keine Komplikationen auftreten. Was die Ursache(n) der starken Entzündung über dem Auge war (und eventuell teilweise noch ist) kann man nur vermuten.
Nur Gesundung ist noch schöner als Gesundheit.
© Dr. rer. pol. Gerhard Kocher
Wir wünschen allen Nestkamerabeobachtern einen schönen Ostermontag!
Sonntag, 8. April 2007
FRS 2823: auffällige Schwellung am Kopf hält an

Klickbild
In dieser Bilderserie kann man gut die signifikante Veränderung der Kopfform bei FRS 2823 nachvollziehen, siehe Datumsangaben. Die Wölbung ist besonders stark oben rechts bzw. seitlich rechts ausgeprägt, eventuell ist ein Abszess die Ursache. Der Kopf erscheint wesentlich runder als zuvor, die "Stirn" war früher deutlich flacher.
Rückblick auf typische Bilder vom 4.4., dem Tag mit der stärksten Krankheitssymptomatik:

Rechts am Kopf eine blasenartige Ausbuchtung, braun-schwärzliche Färbung.



Starker Sekretfluß am rechten Auge
Donnerstag, 5. April 2007
Wie geht es?

Allem Anschein nach geht es der Störchin nicht schlechter als gestern, sie wirkt sogar etwas vitaler. Wie in der Nacht zuvor hat sie sich aber wieder nicht am Brutgeschäft beteiligt, das Männchen hat die komplette Schicht übernommen. Unser Bildarchiv zeigt klar, daß sich das Weibchen bis zur Erkrankung ganz normal in der Nacht am Brutgeschäft beteiligt hatte, durchschnittlich sogar länger als das Männchen (Ergebnis unserer internen Bildauswertung).
Obwohl extrem unwahrscheinlich ist, daß die Störchin es annimmt: auf einem benachbarten Flachdach in direkter Sichtweite des Nestes haben wir ein Gefäß mit Wasser aufgestellt. Zwar kann ein Weißstorch als Langstreckenzieher auch große Wüstengebiete überfliegen und dabei auch mehrere Tage ohne Wasseraufnahme bleiben, doch gerade im Krankheitsfall ist ein guter Wasserhaushalt für den Organismus sehr wichtig. Die Störchin hat seit Beginn der akuten Krankheitsphase das Nest über 54 Stunden nicht mehr verlassen, daher ist sie natürlich auch ohne Wasseraufnahme geblieben. Daß sie in dieser Zeit nichts gefressen hat, erscheint weitaus weniger problematisch. Wenn man davon ausgeht, daß sie sich bis zum 3.4. in einem normalen Ernährungszustand befand, dann dürfte die fehlende Nahrungsversorgung kein Problem darstellen. Etliche Untersuchungen haben klar gezeigt, daß Störche auch an längere Fastenzeiten hervorragend angepaßt sind, z.B.:
Are non-migrant white storks (Ciconia ciconia) able to survive a cold-induced fast? Authors: Mata A.J.; Caloin M.; Michard-Picamelot D.; Ancel A.; Le Maho Y.1 - Source: Comparative Biochemistry and Physiology - Part A: Molecular & Integrative Physiology, Volume 130, Number 1, August 2001, pp. 93-104(12
Veränderungen seit gestern: Schwellung auf der rechten Seite erscheint unterhalb vom Auge stärker, rechtes Auge immer noch fast dauerhaft geschlossen, linkes Auge häufiger offen.
++++++++++++++++++++++++++++++
Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.
Lucius Annaeus Seneca, (ca. 4 v. Chr - 65 n. Chr.)
Dienstag, 3. April 2007
Störchin B1
Was ist nur mit ihr los? Wir werden heute den erfahrenen Tierarzt fragen, mit dem wir schon seit vielen Jahren erfolgreich zusammenarbeiten!
Sonntag, 1. April 2007
FRS 2823

Klickbild
Unter günstigen Lichtverhältnissen kann man mit der Webcam sogar den Aluminiumring vom weiblichen Storch in Nest B1 ablesen, hier ein Bild vom 18.6.2005. Im Hintergund die drei Jungstörche, die damals alle erfolgreich ausgeflogen sind. Die Ablesung der sog. ELSA-Ringe ist per Webcam problemlos möglich, zumindest mit dem Kameratyp, den wir verwenden.
Mittwoch, 14. März 2007
Gruß aus Zeiskam
Das Storchpaar bei der Zeiskamer Mühle (im Bild das Männchen) baut fleißig an seinem neuen Nest weiter. Wegen umfangreicher Bauarbeiten am Mühlengebäude hatten die Störche auf einen Ersatzstandort umziehen müssen, der in der Nähe der Mühle, aber weit genug von den störenden Bauarbeiten entfernt, bei ihrer Ankunft bereits für sie errichtet war. Die Nestunterlage besteht aus einem in früheren Zeiten sehr häufig zu diesem Zweck verwendeten Material: ein ausgedientes hölzernes Wagenrad. So besteht berechtigte Hoffnung auf eine erfolgreiche dritte Brutperiode dieses Paares.
Bild-Copyright: Norbert Gladrow (Mannheim)


Der Storchenmann in den Hochstadter Wiesen steht immer noch allein auf seinem Nest, nachdem seine Lebensabschnittsgefährtin 2823 wieder nach Bornheim 1 zurückgekehrt ist. Aber es besteht noch kein Grund, die Hoffnung aufzugeben: Bisher ist sein Weibchen immer erst zwischen Mitte und Ende März eingetroffen. Sollte es nicht kommen, findet sich vielleicht ja ein anderes.
Moralische Maßstäbe sind hier fehl am Platz, wenn auch die Parallelen zu menschlichen Beziehungskisten schon sehr dazu verleiten können. Das "Bäumchen-wechsel-dich"-Spiel, das wir in den letzten Wochen beobachten konnten, ist biologisch sehr sinnvoll: Die biologische Uhr tickt: Wer bis spätestens Mitte Mai nicht mit der Brut beginnen kann, hat schlechte Chancen, die Jungen rechtzeitig vor dem Wegzug (Mitte August) groß zu ziehen. Folglich sucht sich ein Weibchen, das eine gewisse Zeit vergeblich auf sein Männchen gewartet hat, besser ein anderes unverpaartes Männchen. Und ein Männchen, das eine Zeit lang ein Nest besetzt hält und die bisherige Partnerin kommt nicht zurück, wehrt i.d.R. ein fremdes Weibchen nicht lange ab.
Schließlich ist es ja angesichts der großen Gefahren auf dem Zugweg nicht unwahrscheinlich, dass ein langjähriger Partner nicht mehr zum gemeinsamen Nest zurückkommt.
Für die nächsten vier Wochen ist noch mit weiteren zurückkehrenden Störchen zu rechnen, so dass die bis jetzt noch verwaisten Nester doch noch besetzt werden können und Singles nicht alleine bleiben müssen.
Stichworte:
FRS 2823,
Zeiskam,
Zeiskamer Mühle
Samstag, 10. März 2007
Kampf in der Nacht!
FRS 2823 hat mit ihrem Angriff gestern nicht geblufft. Die "heile Welt" im Hochstadter Nest war trügerisch. Nur wenige Stunden später ging die alte Bornheimer Störchin zur Attacke über, ca. 5 Kilometer liegen zwischen dem Hochstadter WiesenNest und Bornheim. Heute Nacht, wohl ab 1.50 Uhr (etliche Bilder in unserem internen Archiv sind ab diesem Zeitpunkt stark verwackelt, große Unruhe im Nest) hat sie wieder angegriffen. Ein blutiger Kampf wie die Spuren am rechten Flügel heute Morgen zeigen! Im 10-Sekunden Videoclip von 2.32 Uhr sind Fauchen und aggressives Klappern zu hören. Wahrscheinlich ein Moment mitten im Kampf.
Die schweren Auseinandersetzungen haben sich wohl über etliche Stunden hingezogen (aber sicher mit Pausen...).
4 Uhr: drei Störche auf dem Nest!

Ergebnis dieser dramatischen Nacht: FRS 2823, die "Bornheimerin", hat tatsächlich ihr altes Nest und ihr früheres Männchen wieder zurück erobert! Es sind fast zwei Wochen vergangen, nachdem sie offensichtlich freiwillig ihr altes Nest und den bekannten Brutpartner verlassen hatte.
Was heute Nacht aus der "neuen" Störchin geworden ist, können wir noch nicht sagen! Ob FRS 2823 ganz in der Nähe übernachtet hatte? Nächtliche Attacken von Weißstörchen sind nicht unbekannt, wenngleich die allermeisten Nestattacken am Tag passieren.
Fragen:
1. Wo ist die "Neue" hin? Gestern haben wir ja erfahren, daß ihr früheres Nest komplett belegt ist. Wird sie jetzt dort attackieren?
2. Gibt es im Hochstadter Nest schon ein neues Weibchen, oder ist das Männchen dort jetzt alleine?
3. Kann ein Storch in der Nacht das Geschlecht seines Kampfpartners erkennen? Und wenn ja, anhand welcher Merkmale?

Tja, und die allerschwierigste Frage zum Schluß: warum hat FRS 2823 ohne (für uns Menschen erkennbare) Notwendigkeit damals Nest und Partner verlassen und warum ist sie zurückgekehrt? Aber das könnte uns bestimmt nur ein Storch erklären. Rätsel wird es in der Natur immer geben...
Nest-Alarm? Vorne mit dem AluminiumRing das alte, neue Weibchen
Die schweren Auseinandersetzungen haben sich wohl über etliche Stunden hingezogen (aber sicher mit Pausen...).
4 Uhr: drei Störche auf dem Nest!

Ergebnis dieser dramatischen Nacht: FRS 2823, die "Bornheimerin", hat tatsächlich ihr altes Nest und ihr früheres Männchen wieder zurück erobert! Es sind fast zwei Wochen vergangen, nachdem sie offensichtlich freiwillig ihr altes Nest und den bekannten Brutpartner verlassen hatte.
Was heute Nacht aus der "neuen" Störchin geworden ist, können wir noch nicht sagen! Ob FRS 2823 ganz in der Nähe übernachtet hatte? Nächtliche Attacken von Weißstörchen sind nicht unbekannt, wenngleich die allermeisten Nestattacken am Tag passieren.
Fragen:
1. Wo ist die "Neue" hin? Gestern haben wir ja erfahren, daß ihr früheres Nest komplett belegt ist. Wird sie jetzt dort attackieren?
2. Gibt es im Hochstadter Nest schon ein neues Weibchen, oder ist das Männchen dort jetzt alleine?
3. Kann ein Storch in der Nacht das Geschlecht seines Kampfpartners erkennen? Und wenn ja, anhand welcher Merkmale?

Tja, und die allerschwierigste Frage zum Schluß: warum hat FRS 2823 ohne (für uns Menschen erkennbare) Notwendigkeit damals Nest und Partner verlassen und warum ist sie zurückgekehrt? Aber das könnte uns bestimmt nur ein Storch erklären. Rätsel wird es in der Natur immer geben...
Nest-Alarm? Vorne mit dem AluminiumRing das alte, neue Weibchen
Sonntag, 4. März 2007
Dies und das....
Heute gab es sehr netten Besuch von einem Storchenfreund aus Wuppertal (hallo Hubert! ;-)
Waren zusammen unterwegs im Gelände und haben auch das ehemalige Bornheimer Weibchen mit seinem neuen Partner auf dem Nest gesehen. Wir hatten leider kein starkes Spektiv dabei und konnten deshalb nur den bekannten Metallring erkennen und keine Nummer. Da unser altbekanntes Bornheimer Storchenweibchen aber mittlerweile schon mehrmals sicher an diesem Nest abgelesen wurde, gibt es keinen Zweifel zur Identität des Vogels. Es geht ihm gut! Käme allerdings das bisherige Weibchen zurück und vertriebe die "Bornheimerin", dann stünde FRS 2823 plötzlich ohne Nest und ohne Partner da. Eventuell käme sie dann wieder nach Bornheim zurück und würde versuchen, die neue Störchin (s.u.) zu vertreiben. Das könnte 'ne Menge Ärger für alle geben!
Die Geschichte von FRS 2823 ist deshalb so bemerkenswert, weil sie ohne jede erkennbare Störung (Angriff durch andere Störche etc.) ihren bisherigen Brutplatz und den langjährigen Partner aufgegeben hat. Man hatte schon eifrig mit dem Nestbau begonnen und zack - von einem Moment auf den anderen war sie verschwunden und wurde seitdem auch kein einziges Mal mehr in Bornheim gesehen!
Einen gewaltigen Vorteil hat ihr neues Nest: sie hat die schönsten und größten Wiesenflächen weit und breit direkt vorm Schnabel. In einem Radius von 2 Kilometer ums Nest hat sie gleich mehrere hundert Hektar bester Wässerwiesen zur Futtersuche!

Kleines, restauriertes Sandstein-Wehr an einem Seitenlauf der Queich; dient der Wiesenbewässerung
Da erscheint ihr Umzug plötzlich in einem ganz anderen Licht, sie ist beim neuen Partner und im neuen Nest sozusagen in der absoluten Premiumkategorie pfälzischer Storchennester gelandet ;-) "Brüten DeLuxe".

Das ehemalige Weibchen vom Kameranest Bornheim 1 (FRS 2823) am neuen Nest mit neuem Partner 5 km von Bornheim entfernt.
Wie etliche Kamerabeobachter schon richtig erkannt haben: das Männchen vom Kameranest Bornheim 1 hat ein neues Weibchen gefunden. Es hat links oben am Bein einen ELSA-Ring, die Nummer wurde mittlerweile sicher abgelesen, auch per Kamerabild ;-) Demnächst eventuell mehr Infos zur Vita des Storches. Damit keine Gerüchte aufkommen: es handelt sich nicht um das gleichfalls oben links ELSA-beringte Weibchen vom Nest am Bornheimer Sportplatz.

Neue Liebe, neues Glück

Zum ersten Mal wird zusammen auf dem Nest übernachtet!
Kürzlich hatte sich wohl ein Storch auf die Kamerahalterung gesetzt und dabei den Bildausschnitt dauerhaft nach oben verschoben. Eventuell haben wir keine Gelegenheit mehr vor Beginn der Eiablage die Kamera zu korrigieren, dann müssen wir 2007 eben mit dieser Bildperspektive leben.
Waren zusammen unterwegs im Gelände und haben auch das ehemalige Bornheimer Weibchen mit seinem neuen Partner auf dem Nest gesehen. Wir hatten leider kein starkes Spektiv dabei und konnten deshalb nur den bekannten Metallring erkennen und keine Nummer. Da unser altbekanntes Bornheimer Storchenweibchen aber mittlerweile schon mehrmals sicher an diesem Nest abgelesen wurde, gibt es keinen Zweifel zur Identität des Vogels. Es geht ihm gut! Käme allerdings das bisherige Weibchen zurück und vertriebe die "Bornheimerin", dann stünde FRS 2823 plötzlich ohne Nest und ohne Partner da. Eventuell käme sie dann wieder nach Bornheim zurück und würde versuchen, die neue Störchin (s.u.) zu vertreiben. Das könnte 'ne Menge Ärger für alle geben!
Die Geschichte von FRS 2823 ist deshalb so bemerkenswert, weil sie ohne jede erkennbare Störung (Angriff durch andere Störche etc.) ihren bisherigen Brutplatz und den langjährigen Partner aufgegeben hat. Man hatte schon eifrig mit dem Nestbau begonnen und zack - von einem Moment auf den anderen war sie verschwunden und wurde seitdem auch kein einziges Mal mehr in Bornheim gesehen!
Einen gewaltigen Vorteil hat ihr neues Nest: sie hat die schönsten und größten Wiesenflächen weit und breit direkt vorm Schnabel. In einem Radius von 2 Kilometer ums Nest hat sie gleich mehrere hundert Hektar bester Wässerwiesen zur Futtersuche!

Kleines, restauriertes Sandstein-Wehr an einem Seitenlauf der Queich; dient der Wiesenbewässerung
Da erscheint ihr Umzug plötzlich in einem ganz anderen Licht, sie ist beim neuen Partner und im neuen Nest sozusagen in der absoluten Premiumkategorie pfälzischer Storchennester gelandet ;-) "Brüten DeLuxe".

Das ehemalige Weibchen vom Kameranest Bornheim 1 (FRS 2823) am neuen Nest mit neuem Partner 5 km von Bornheim entfernt.
Wie etliche Kamerabeobachter schon richtig erkannt haben: das Männchen vom Kameranest Bornheim 1 hat ein neues Weibchen gefunden. Es hat links oben am Bein einen ELSA-Ring, die Nummer wurde mittlerweile sicher abgelesen, auch per Kamerabild ;-) Demnächst eventuell mehr Infos zur Vita des Storches. Damit keine Gerüchte aufkommen: es handelt sich nicht um das gleichfalls oben links ELSA-beringte Weibchen vom Nest am Bornheimer Sportplatz.

Neue Liebe, neues Glück

Zum ersten Mal wird zusammen auf dem Nest übernachtet!
Kürzlich hatte sich wohl ein Storch auf die Kamerahalterung gesetzt und dabei den Bildausschnitt dauerhaft nach oben verschoben. Eventuell haben wir keine Gelegenheit mehr vor Beginn der Eiablage die Kamera zu korrigieren, dann müssen wir 2007 eben mit dieser Bildperspektive leben.
Dienstag, 27. Februar 2007
Rückblick: der Tag, als FRS 2823 verschwand...und aktuelle Info!
URL: http://www.youtube.com/watch?v=tHT4jMNP74o
Hurra, eine gute Nachricht: FRS 2823 lebt! Dr. Fangrath hat "unser" Kameranest-Weibchen FRS 2823 heute morgen gesund und munter im Bereich der Hochstadter Wiesen abgelesen!
FRS 2823 ist 1998 in Kutzenhausen (Nordelsaß) geboren, wurde 1999 in Spanien gesichtet und hat seit dem Jahr 2000 ohne Ausnahme auf dem Dach der Storchenscheune gebrütet! Ihre Tochter aus der ersten Brut im Jahr 2000 hat sich einige Jahre später auf dem Nachbarnest am Sportplatz niedergelassen und brütet seitdem jedes Jahr dort. Sie ist vor einigen Tagen wieder gesund ans "Sportplatznest" (ehemaliges Kameranest B2) zurückgekehrt und will dieses Jahr wohl mit einem unberingten Storch zur Brut schreiten, nachdem ihr bisheriger Brutpartner DFR 07840 am 4.7.2006 spurlos verschollen ist. Wir haben leider keine Infos über den Verbleib von DFR 07840!
Wir werden versuchen, mal ein Foto von FRS 2823 an ihrem neuen Nest zu machen. Die bisherige Brutstörchin am Hochstadter Nest kehrte für hiesige Verhältnisse immer relativ spät zurück (meist erstes Märzdrittel). Sie hat in den vergangenen Jahren trotzdem alle "Nebenbuhlerinnen" radikal vertreiben können. Mal schauen, wie es mit FRS 2823 weitergeht.
Stichworte:
Bornheim,
FRS 2823,
Storchenscheune,
YouTube
FRS 2823 oder FRS 3037?
Ist FRS 2823 doch verschwunden? Im Beitrag vom 16.02. ist dokumentiert, daß sich damals ein Storch in Bornheim aufhielt, der ebenfalls einen Aluminiumring am rechten Bein oberhalb des Intertarsalgelenks trug (kurz "rechts oben" genannt, im Ablesebogen steht dann nur "re o"). Also genau wie bei FRS 2823, unserem verschwundenem Weibchen! Es könnte also sein, daß gestern Nachmittag FRS 3037 im Nest auf den Hochstadter Wiesen gesehen wurde, dann bliebe FRS 2823 weiter verschollen! Nur eine sichere Ringablesung wird der Ungewißheit ein Ende bereiten...
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