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Montag, 16. Mai 2011

Storchenzentrum Bornheim - ein interessantes Ausflugsziel für Radlergruppen




Am vergangenen Wochenende besuchten gleich zwei Radlergruppen das Bornheimer Storchenzentrum. Eine Gruppe des ADFC Germersheim war mit Liegerädern auf Storchentour. Besucht wurden einige Storchennester, die bewässerten Queichwiesen, die Pflegestation sowie die ständige Storchenausstellung. Die Radlerinnen und Radler des ADFC waren beindruckt von den Aktivitäten der Aktion Pfalzstorch.

Der Radreiseveranstalter genussradeln-pfalz war ebenfalls mit Gästen auf Storchentour. allerdings nicht mit Liegerädern sondern mit E-Bikes auch Pedelecs genannt. Besucht wurden die Storchennester in Venningen und Großfischlingen, die bewässerten Storchenwiesen und natürlich Bornheim mit der Storchenscheune. Beonders angetan waren die Radler von den Storchenküken in den drei Nestern in der Pflegstation.

Storchenküken in der Pflegestation entwickeln sich prächtig






In allen drei Nestern der Pflegestation sind die Storchenküken geschlüpft. Sie wachsen und gedeihen Dank der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die viel Zeit für die Betreuung und Fütterung aufwenden müssen. Einer dieser "Betreuer" ist Thomas Antrett, der bei der Aktion Pfalzstorch ein "Ökolgisches Jahr" ableistet.


Die Fütterung erfolgt drei mal am Tag.Die Jungen bekommen ein Gemisch aus Stinte, Sprotten und Eintagsküken. Diese werden immer kurz vor der Fütterung frisch aufgetaut, da somit am wenigsten Nährstoffe verloren gehen. Gerade die Eintagsküken haben einen hohen Nährstoffgehalt.

Das Futter wird in kleine mundgerechte Portionen für die Babys geschnitten und ihnen dann ins Nest reingestellt. Sie fressen dann solange bis sie satt sind.

Die Küken sind aktuell zwischen 2 und 3 Wochen alt. Sie verschlingen zusammen am Tag ca. 1,5 Kilogramm Futter, also im Schnitt ca. 500 g pro Nest.

Im Außennest an der Pflegestation gibt es zwei Jungstörche. Im Nest liegt noch ein Drittes Ei, das offensichtlich nicht befruchtet ist. Allerdings müssen diese Storcheneltern das Futter für ihre "Küken" selber suchen.