Posts mit dem Label Chantal werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Chantal werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 28. Februar 2014

„Chantal“ ist zurück


FRPPO7224 ist offensichtlich zu ihrem Nest bei der Zeiskamer Mühle zurückgekehrt, erkennbar an dem hohen Aluminiumring, wie ihn die Vogelwarte Paris früher verwendete. Norbert Gladrow hat das Storchpaar auf dem Nest bei der Zeiskamer Mühle fotografiert. 
Die in Strasbourg 2003 geschlüpfte Störchin, wegen ihrer Herkunft von Mitarbeitern der Zeiskamer Mühle liebevoll „Chantal“ genannt, hat zum ersten Mal 2005 auf der Zeiskamer Mühle gebrütet und startet also dieses Jahr ihre 10. Brut hier. Ob ihr diesjähriger Partner derselbe ist wie im letzten Jahr, muss noch durch eine Ringablesung geklärt werden. 
Leider war es wegen des nassen Untergrunds nicht möglich, rechtzeitig die Kamera neu zu installieren. Und jetzt, wo die Störche da sind, sollen sie natürlich nicht mehr gestört werden. Das Nestkamerabild zeigt lediglich ein altes Standbild und wird demnächst entfernt. 
Wir hoffen, dass Chantal weiterhin der Zeiskamer Mühle treu bleibt und wieder erfolgreich brütet.


Mittwoch, 3. Juli 2013

Alte Bekannte

Aufgrund des Ausfalls der Nestkameras auf der Zeiskamer Mühle und am Sportplatznest in Bornheim sowie des missglückten Brutversuchs auf dem Nest der Storchenscheune gibt es leider nicht viel an den Kameranestern zu sehen. Hin und wieder wird aber nach dem Verbleib von langjährigen Brutstörchen aus vergangenen Jahren gefragt. Die gibt es noch! Die frühere Hausherrin des Dachnestes auf der Storchenscheune z.B., von manchen Kamerabeobachtern respektvoll "Madame von Bornheim" genannt, hat auch in diesem Jahr wieder in den Hochstadter Wiesen gebrütet und 2 Junge großgezogen. Auf dem Mastnest der Zeiskamer Mühle verbringt "Chantal", die inzwischen 10-jährige Storchendame aus Straßburg, die letzten Tage vor dem Flüggewerden mit ihrem Jungstorch. Das zugehörige Männchen ist nicht das vom Vorjahr, aber das von 2011, mit dem sie auf der abgebrochenen Pappel gebrütet hatte.
Inzwischen zieht sie zeitweise einen Ruheplatz auf dem leeren Dachnest vor, um dem zunehmenden Generve des Nachwuchses zu entgehen oder ihn zum Ausfliegen zu animieren.
Die Fotos hat dankenswerterweise Norbert Gladrow geschickt.

Hoffen wir, dass wir im nächsten Jahr kameratechnisch mehr Glück haben und die Störche bessere Wetterbedingungen.

Donnerstag, 29. März 2012

Belegung der Kameranester

Nachdem nun in allen Kameranestern gebrütet wird und ein Wechsel der Bewohner weniger wahrscheinlich ist, hier ein Überblick über die Familienverhältnisse:

Bornheim Scheunendach: Männchen unberingt, Weibchen mit ELSA-Ring rechts oben. Sie ist 4 Jahre alt und stammt aus dem südpfälzischen Wörth.

Bornheim Evangelische Kirche: Hier brütet das selbe Paar wie im letzten Jahr: Er trägt rechts oben einen ELSA-Ring und wurde 2008 in Bornheim beringt. Sie trägt ihren ELSA-Ring links oben und stammt aus dem badischen Rußheim, wo sie 2005 beringt wurde. Beide sind für ein paar Tage im Dezember und Januar am Nest aufgetaucht und dann wieder verschwunden, d.h. sie haben nicht sehr weit von hier überwintert.

Bornheim Sportplatz: Auch hier brütet das selbe Paar wie 2011: Der Storchenmann wurde 2005 in Bornheim beringt, auch er war im Winter hin und wieder am Nest erschienen. Dagegen ist seine Partnerin ein echter Zugvogel: Sie wurde 2001 in Bornheim auf dem Dach der Storchenscheune beringt und mehrfach in Spanien zur Zugzeit abgelesen. Sie kam bereits im Frühjahr 2003 zum ersten Mal zurück, brütet nun zum 10. Mal in diesem Nest und hat bisher insgesamt 27 flügge Junge auf die Reise geschickt. Da beide Partner ihren ELSA-Ring links oben tragen, kann man sie im Kamerabild nur schwer voneinander unterscheiden.

Zeiskamer Mühle: Trotz widriger Umstände brütet die aus Strasbourg stammende „Chantal“, Alu-Ring FRPP7224, zum 7. Mal bei der Zeiskamer Mühle: Zuerst auf dem Nest auf dem Dach, dann wegen Umbau der Mühle auf einem provisorischen Mastnest, danach wieder auf dem Dach des Neubaus, 2011 wegen Störung auf eine abgebrochene Pappel umgezogen. In diesem Jahr wurde gerade noch rechtzeitig vor der Rückkehr der Störche ein neues Mastnest errichtet, da die Pappel mit dem Nest vom Vorjahr wegen Umsturzgefahr gefällt werden musste. Auch diese Veränderung hat sie akzeptiert, das neue Nest mit einem neuen Gefährten bezogen und brütet. Offensichtlich zieht sie den neuen Standort dem Dachnest vor, so dass wir das Geschehen mit der Nestkamera nur aus der Ferne beobachten können. Aber auch das bietet interessante Perspektiven wie z.B. An- und Abflüge.

Die ersten Jungen sind am Sportplatznest zu erwarten, voraussichtlich am 20. oder 21. April. Hoffen wir, dass alles gut geht für die Kamerastörche und alle ihre Artgenossen.