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Dienstag, 4. Mai 2010
Nachwuchs
Auch in Hochstadt sind Junge geschlüpft. Im Bild die frühere Bewohnerin des Nestes auf der Bornheimer Storchenscheune, FRS2823, beim Auflockern ihres Nestes in den Hochstadter Wiesen.
Fast überall, wo die gleichen Paare wie im letzten Jahr brüten, gibt es bereits Nachwuchs. Die meisten neuen Paare haben etwas später angefangen und sind noch fleißig am Brüten. Immer noch versuchen neu hinzukommende Störche, sich niederzulassen oder bereits besetzte Nester zu erobern. Aber demnächst wird diese Phase zu Ende gehen. Dann kann man eine erste Bilanz des diesjährigen Brutbestandes ziehen. Im Moment sieht es so aus, als wäre die letztjährige Zahl der Brutpaare bereits erreicht oder sogar leicht überschritten ...
Die Rahmenbedingungen sind zur Zeit gut: Trotz niedriger Temperaturen keine dauerhafte Nässe und ein gutes Nahrungsangebot: die ersten Wiesen sind gemäht und in mehreren Gemeinden entlang der Queich wurden schon Wiesen bewässert.
Sorgen bereitet uns das Brutpaar im Kameranest auf der Evangelischen Kirche in Bornheim. Das Weibchen hat eine Beinverletzung, was sie auch daran gehindert hat, die Eier ordnungsgemäß zu bebrüten. Aber wir können ihr leider nicht helfen. Solange sie flugfähig ist, ist ein Einfangen unmöglich. Sie sucht in den Wiesen ihre Nahrung und kann dort problemlos starten und landen, wie Beobachter berichtet haben.
Mit etwas Glück wird ihre Verletzung wieder heilen. Etwas mehr Glück wird nötig sein, wenn aus den unregelmäßig bebrüteten Eiern Junge schlüpfen sollen. Hoffen wir das Beste!
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evangelische Kirche,
FRS 2823,
Hochstadter Wiesen
Montag, 9. März 2009
Seltener Gast
Heute in der Abenddämmerung in den Queichwiesen: Das Hochstadter Storchpaar greift scheinbar einen ziemlich schmutzigen Storch an. Erst beim Fotografieren (unter schlechten Lichtverhältnissen, daher etwas verwackelt) stellt sich heraus: Es ist ein einzelner Kranich, der vermutlich beim Zug nach Nordosten nicht mehr mit seinen Artgenossen mithalten konnte und eine Pause brauchte. Die Störche haben aber nur eine einzige Flugattacke durchgeführt und danach den Kranich in Ruhe gelassen.
Die Rheinebene wird auf Höhe der Queichwiesen immer wieder, aber nicht regelmäßig im Frühjahr und Herbst von Kranichen überflogen. Vor 2 Jahren hat ein Trupp von ca. 400 Tieren auf den Hochstadter Wiesen sogar übernachtet. Auch heute ist ein Keil mit 120 Tieren durchgezogen.
Im Gegensatz zu nördlichen und nordöstlichen Bundesländern sind in der Pfalz Begegnungen von Störchen und Kranichen eine große Ausnahme.
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Hochstadter Wiesen,
Kranich
Freitag, 16. Mai 2008
Grüße aus Hochstadt
Die ehemalige Bornheimer Kamerastörchin, FRS 2823, hat drei kräftige Jungen in ihrem Nest auf den Hochstadter Wiesen. Hier würgt sie gerade Futter aus, das sie kurz vorher in frisch bewässerten Wiesen aufgenommen hatte.
Bis jetzt sind die Störche im Queichtal optimal mit Nahrung versorgt, da die Gemeinden fast alle möglichen Termine zur Frühjahrsbewässerung genutzt haben und es somit immer irgendwo reichlich Futter gab. Auf manchen Flächen wurde sogar schon gemäht, zur Gewinnung von Silagefutter.
Die Frühjahrsbewässerung geht aber in den nächsten Tagen zu Ende. Hoffen wir, dass nach und nach weitere Flächen gemäht werden, damit die Störche ausreichend Nahrung finden können.
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Bewässerung,
FRS 2823,
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Sonntag, 8. Juli 2007
Heuernte verzögert
Wegen des unbeständigen Wetters sind nach wie vor die meisten Wiesen noch nicht gemäht. Normalerweise setzt nach dem 15. Juni, dem Stichtag für die Förderprogramme, großflächig die Wiesenmahd ein. Wie man im ersten Bild aus den Hochstadter Wiesen erkennen kann, bieten Wiesen in diesem Zustand keine Nahrung mehr für Störche. Sie sind zur Zeit eher auf Äckern, an Straßenrändern oder auf frisch gemulchten Stilllegungsflächen zu finden. Nur einzelne, risikofreudige Landwirte haben die beiden prognostizierten Schönwettertage gestern und heute zur Heuernte genutzt. Kein Wunder, dass die Störche dort immer zu mehreren auftauchen (2. Foto bei Ottersheim).
Wenn das Wetter in den nächsten Tagen weiter so instabil bleibt, ist zu befürchten, dass mancherorts die ersten Sommerbewässerungstermine ausfallen müssen, denn zuerst müssen die Wiesen abgeerntet sein.
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Mahd
Hochstadter Wiesen
Das Männchen auf den Hochstadter Wiesen, das im Frühjahr zeitweise mit der Kamerastörchin aus Bornheim liiert war, ist seit einiger Zeit wieder in weiblicher Begleitung. Doch für eine Brut ist die Uhr in diesem Jahr endgültig abgelaufen, möglicherweise war die Dame (unberingt) auch zu jung zum Brüten. 2008 ist auch noch ein Jahr ...
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Hochstadter Wiesen
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