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Donnerstag, 22. März 2018

Erste Eier in Bornheim


Unglaublich, dass bei solchen Temperaturen bei den Störchen die „Frühlingsgefühle“ aufkommen konnten, aber die Beweise liegen mittlerweile schon in einigen Nestern.

Wie fast jedes Jahr legte auch 2018 die Störchin am Sportplatznest das erste Ei in Bornheim.
Ihren frühesten Termin von 2014, den 9. März, konnte sie aber nicht unterbieten und legte pünktlich zum Frühlingsbeginn das erste Ei und das nächste darf mit Spannung erwartet werden.
Auch in der Storchenscheune und in Jockgrim wurden schon die ersten Eier gesichtet. Wie es in den anderen Nestern in Rheinland-Pfalz aussieht, ist noch offen.

Um später die Jungen zur rechten Zeit beringen bzw. sogar einige zum optimalen Zeitpunkt besendern zu können, ist die Aktion PfalzStorch auf die Mithilfe von aufmerksamen Beobachtern angewiesen, die den genauen Brutbeginn feststellen und an infoS@pfalzstorch.de melden.
Die Brut hat begonnen, wenn immer einer der Altvögel auf den Eiern sitzt. Wenn sich die Partner abwechseln, geht das meist sehr rasch von statten. Sie setzen sich dann sehr vorsichtig nieder, um die Eier nicht zu beschädigen. Und wer als letztes Zeichen auch noch Ei-Rollbewegungen beobachtet, kann sicher sein, dass die Brut begonnen hat. Vorsichtig drehen die Störche ihre Eier mit dem Schnabel im Nest, damit sie von allen Seiten gleichmäßig bebrütet werden. Leicht zu verwechseln ist diese Bewegung mit dem Auflockern des Nestbodens, eine Art Stochern mit dem spitzen Schnabel.

Das Aktuellste, viel Interessantes und Amüsantes über Störche gibt es bei der „Kleinen Storchentour“ (jeden Mittwoch um 15 Uhr am Storchenzentrum, Kirchstr. 1, Bornheim, 5,- € (RheinpfalzCard-Besitzer 3,50 € ).


Samstag, 21. April 2007

B1: erstes Ei angepickt

Das erste Küken in Nest B1 will raus! Es hat damit begonnen, die stumpfe Seite vom Ei zu öffnen. Im Großformatbild ist das entscheidende Detail gut zu sehen:

Klickbild: der Pfeil zeigt auf die Öffnung im Ei

Schwere Arbeit für die Küken: mehrere Stunden dauert es, sich aus dem Ei ins Leben zu schaffen! Die Alttiere sind aber schon vorher informiert, denn lange vor dem Schlupfakt steht das Küken in Lautkontakt mit einem seiner Eltern und meldete quasi seine baldige Ankunft. Ursache ist die Lautverständigung des Küken mit seinen Eltern durch die Eischale hindurch. Aus der Eierschale befreien muß sich jedes Küken aber selbst.

Nur ein wichtiges Werkzeug hat das kleine Störchlein: den Eizahn.

Der Eizahn ist ein recht unscheinbares Gebilde an der Spitze des Oberschnabels. Mit Hilfe dieser Struktur wird die Schale Millimeter für Millimeter am stumpfen Pol des Eies (dort liegt der Kopf des Kückens), durchbrochen. In winzigen Stücken drückt das Küken dann keilförmige Stücke aus der Schale heraus und dreht sich dabei langsam um seine Längsachse. Nach einer kompletten Drehung ist der stumpfe Pol des Eies abgelöst. Dann kommen zuerst die Beinchen aus dem Rest der Eischale heraus. Übrigens: Eierschalen von geschlüpften Vögeln kann man daran erkennen, daß der stumpfe Pol des Eies kreisförmig und sägezahnartig vom Rest des Eies abgetrennt ist.

Ein Storchenei: ca. 73 mm lang, hat einen Durchmesser von ca. 51 mm und wiegt ca. 115 Gramm. Ein frisch geschlüpftes Küken hat ein Gewicht von ca. 70-75 Gramm. Schlank, feucht und glänzend: so sieht es am Anfang aus. Erst durch das wärmende Gefieder seiner Eltern beginnt es zu trocknen und die flaumigen Dunenfedern bauschen sich auf. Jetzt kann man sich kaum noch vorstellen, dass dieses "große" Küken vor kurzem noch Platz im Ei gefunden hat...



Mit Ausdauer wurde Tag um Tag und Nacht für Nacht gebrütet, mindestens 46.000 lange Minuten. Dabei wurden die Eier ca. 2.300 Mal vorsichtig gewendet und die Partner lösten sich ungefähr 400 Mal beim Brüten ab. Das sind grobe Richtwerte...

Montag, 19. März 2007

Sonntag, 18. März 2007

Erstes Ei im Nest B1

Gestern haben wir es aufgrund der auffälligen Nestbauaktivität schon vermutet, vergangene Nacht war es tatsächlich soweit:

erstes Ei im Nest auf dem Dach der Storchenscheune Bornheim (17.03. gegen 23.15 Uhr)

Das Ei im Nachtsichtmodus (23.25 Uhr), das Weibchen steht links



Nachtszene: nebeneinander im Nest




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Klickbild: 4 Eier im Nest am Sportplatz