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Dienstag, 8. Juli 2008

Anmeldeschluss für's Symposium

Da es noch einige Unentschlossene gibt, wurde der Anmeldeschluss für das Wässerwiesen-Symposium auf den 11. Juli verschoben!
Alle Infos zur Anmeldung ==> siehe Startseite
www.PfalzStorch.de


Weißstorch-Beobachtungsgarantie für's Symposium :-)
Für alle teilnehmenden Storchenfreunde können wir mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit garantieren, dass wir während des Symposium größere Storchentrupps auf den bewässerten Wiesen beobachten können! In den verg. Jahren waren es meist zwischen 60 und 130 Störche, die sich zu dieser Zeit im ca. 10 Kilometer langen Wiesenabschnitt (von östlich Landau bis nördlich Bellheim) aufhielten. Diese Störche konzentrieren sich jeweils ganz eng auf den Wiesenabschnitten, wo gewässert wird. Und wir wissen genau, wo gerade gewässert wird... ;-) - Wir freuen uns jedenfalls sehr auf Euer Kommen!


Naturschutz für den Storch und mit dem Storch...
ist unsere Devise.
Die Beobachtung der Störche über die Nestkameras ist sicher recht interessant, aber viel interessanter ist es, die selben Störche in ihrem wahren Element bei der Jagd auf der Wiese zu beobachten! Und es sind bei uns gerade die wieder reaktivierten Wässerwiesen, wo sich die Störche "am liebsten" aufhalten! Das Symposium geht thematisch auch auf viele andere spannende Aspekte dieses faszinierenden Lebensraumes ein. Es wäre toll, wenn die Veranstaltung dazu beiträgt, diesen in Deutschland extrem selten gewordenen Lebensraum neu zu entdecken und zu verstehen!

Klickbild [(c) Aktion PfalzStorch]: Pfälzer Wässerwiesen (hier Hochstadter Wiesen) im Abendlicht, im Hintergrund das Biosphärenreservat Pfälzerwald -




Sonstiges
Wer Tips für eine (günstige) Übernachtung braucht, dem können wir gerne weiterhelfen! In begrenzter Stückzahl auch event. per Privatquartier, wer knapp bei Kasse ist ;-)

Also: das Symposium geht am Nachmittag des 1. August (Freitag) los, dann der komplette Samstag incl. Exkursionen in die Wiesen. Steht ja im Programm-pdf-Dokument, das wir auf unserer Startseite von www.PfalzStorch.de verlinkt haben. Wer es gemütlich ausklingen lassen will, der kann am Sonntag (3. August 2008) noch das Storchenfest in Bornheim besuchen.


Info über unser Wässerwiesen-Symposium auch auf der Seite des NABU Deutschland:
http://www.nabu.de/m05/m05_03/08254.html

Übrigens: als Referent wird auch Dr. Michael Kaatz vom bekannten Storchenhof Loburg dabei sein, der über das neue große Weißstorch-Schutzprojekt "Aktionsplan Weißstorch im Dichtezentrum Elbe" berichten wird. Manche werden Ihn auch aus dem Film "Mit Prinzeßchen" nach Südafrika" (ZDF-Zweiteiler "Die Reise der Störche") kennen...

Sonntag, 29. Juni 2008

Herzliche Einladung zum Bornheimer Wässerwiesen-Symposium

Klickbild:


Wichtig: Anmeldeschluss für's Symposium ist der 5. Juli!
Alle Infos zum Programm und zur Anmeldung findet ihr auf der Startseite von
www.PfalzStorch.de

Am 1. (Freitag Nachmittag) und 2. August 2008 ist es soweit: in Bornheim findet das erste deutsche Symposium zum faszinierenden Thema ""Wässerwiesen" statt. Für alle am Naturschutz interessierten Storchenfreunde ein Muss! Wir freuen uns sehr auf Euer Kommen!

Und am Sonntag, den 3. August, findet dann übrigens das Bornheimer Storchenfest statt. Ideal für alle, die mal ein abwechslungsreiches und informatives Wochenende in der schönen Pfalz erleben wollen! Wäre toll, wenn wir uns im August mal persönlich kennenlernen können.


Dienstag, 27. November 2007

Vorabinfo: Wässerwiesen-Symposium 2008

Shortlink: http://tinyurl.com/yuyd5j

Die Aktion PfalzStorch hat mit der Organisation eines Fachsymposiums zum faszinierend vielschichtigen Thema "Wässerwiesen" begonnen. Es findet am 1. und 2. August 2008 in Bornheim statt.

Der Schwerpunkt des Symposiums liegt auf der Bedeutung der Wässerwiesen aus Sicht von Naturschutz, Landwirtschaft und Landespflege.
Ein weiteres Ziel ist der Aufbau des "Infonetzwerk Wässerwiesen", damit man künftig symbiontisch von Erfahrungen anderer Projekte profitieren kann (auch aus anderen Ländern). Wir haben schon Kontakt zu etlichen Akteuren im europäischen Ausland, die sich z.T. schon seit vielen Jahren mit diesem spannenden Kulturlandschaftsthema beschäftigen.

Neue Infos werden hier in diesem Beitrag aktualisiert, sobald wir genauere Infos zu den Referenten etc. haben!

- Termin
1. + 2. August 2008 (Freitag Nachmittag sowie Samstag)

Am darauf folgenden Sonntag (3. August 2008) findet das alljährlich Bornheimer Storchenfest statt. Hier kann man's gemütlich ausklingen lassen (z.B. mit Pfälzer Wein)

- Ort
Bornheim/SüdPfalz mit Außentermin u.a. im Raum Ottersheim. Ganz in der Nähe, entlang der Queich, liegen die derzeit größten aktiv bewirtschafteten Wässerwiesenareale Deutschlands. Sie dienen als lebendige Kulisse und praktisches Anschauungsobjekt für das Symposium.

- Teilnahme: wird mit Sicherheit nur über Anmeldung und Tagungsgebühr möglich sein (Kosten stehen noch nicht fest).

Sind Sie an einer Teilnahme interessiert und wollen unverbindlich genauere Infos erhalten? Ca. bis Frühjahr 2008 sollten wir die wichtigsten organisatorischen Fragen abgeklärt haben. Danach können wir Ihnen genaueres über den Programmablauf sagen. Schicken Sie uns einfach eine Mail, siehe ==> Kontaktseite
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Wässerwiesen waren in Deutschland und vielen anderen Regionen Europas über viele Jahrhunderte eine sehr weit verbreitete Form der Grünlandbewirtschaftung. Sie sind leider bis auf winzige Reste aus unserem Landschaftsbild verschwunden.


Bild: Gewässerplan des Speyerbach von 1759, Wässerwiesen zwischen Neustadt und Speyerdorf

Mittlerweile (und gerade noch rechtzeitig) hat man jedoch die besondere ökologische Bedeutung für Flora und Fauna entdeckt. Diese wechselfeuchten Wiesen und ihre Durchmischung mit Be- und Entwässerungsgräben hatten sehr artenreiche Lebensräume zur Folge. Die komplette Abkopplung der Wässerwiesen und ihrer Gräben von den sie speisenden Gewässern hatte weit reichende Folgen für diese Ökosysteme.

Bild: Fuchsbach und "Schwarzes Wehr" => mehr

In der Südpfalz, entlang der Queich, gibt es mittlerweile wieder die größten bewirtschafteten Wässerwiesen Deutschlands. Ihr üppiges Nahrungsangebot ist wohl auch der Grund dafür, dass die rheinland-pfälzischen Weißstörche hier besonders gern und erfolgreich brüten. Die Wässerwiesen sind auch für viele andere seltene Tier- und Pflanzenarten bedeutsam:


Wachtelkönig, Heidelerche und Blaukehlchen, Kammmolch, Schlammpeitzger, Schwarzblauer Bläuling, Großer Feuerfalter, Helm-Azurjungfer und viele andere. Aus botanischer Sicht hat das Gebiet u.a. eine herausragende Bedeutung für das nationale Naturerbe durch das flächenmäßig größte Vorkommen des Gottes-Gnadenkrautes (Gratiola officinalis) in Rheinland-Pfalz, einer bundesweit vom Aussterben bedrohten Art. Siehe auch www.natura2000-dvl.de



Bild: Weißstörche in den bewässerten Queichwiesen, Symbol einer lebendigen Kulturlandschaft