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Donnerstag, 22. März 2018

Erste Eier in Bornheim


Unglaublich, dass bei solchen Temperaturen bei den Störchen die „Frühlingsgefühle“ aufkommen konnten, aber die Beweise liegen mittlerweile schon in einigen Nestern.

Wie fast jedes Jahr legte auch 2018 die Störchin am Sportplatznest das erste Ei in Bornheim.
Ihren frühesten Termin von 2014, den 9. März, konnte sie aber nicht unterbieten und legte pünktlich zum Frühlingsbeginn das erste Ei und das nächste darf mit Spannung erwartet werden.
Auch in der Storchenscheune und in Jockgrim wurden schon die ersten Eier gesichtet. Wie es in den anderen Nestern in Rheinland-Pfalz aussieht, ist noch offen.

Um später die Jungen zur rechten Zeit beringen bzw. sogar einige zum optimalen Zeitpunkt besendern zu können, ist die Aktion PfalzStorch auf die Mithilfe von aufmerksamen Beobachtern angewiesen, die den genauen Brutbeginn feststellen und an infoS@pfalzstorch.de melden.
Die Brut hat begonnen, wenn immer einer der Altvögel auf den Eiern sitzt. Wenn sich die Partner abwechseln, geht das meist sehr rasch von statten. Sie setzen sich dann sehr vorsichtig nieder, um die Eier nicht zu beschädigen. Und wer als letztes Zeichen auch noch Ei-Rollbewegungen beobachtet, kann sicher sein, dass die Brut begonnen hat. Vorsichtig drehen die Störche ihre Eier mit dem Schnabel im Nest, damit sie von allen Seiten gleichmäßig bebrütet werden. Leicht zu verwechseln ist diese Bewegung mit dem Auflockern des Nestbodens, eine Art Stochern mit dem spitzen Schnabel.

Das Aktuellste, viel Interessantes und Amüsantes über Störche gibt es bei der „Kleinen Storchentour“ (jeden Mittwoch um 15 Uhr am Storchenzentrum, Kirchstr. 1, Bornheim, 5,- € (RheinpfalzCard-Besitzer 3,50 € ).


Donnerstag, 21. Mai 2015

Kükenreport 2


15.05.: Die Jungstörche verfallen in Akinese, das heißt, sie stellen sich tot, wenn sich etwas Großes dem Nest nähert. Das Füttern der Jungen übernehmen jetzt voll die Eltern
18.05.: Auch außerhalb der Storchenscheune, zum Beispiel hier auf der Voliere, gedeiht der Nachwuchs prächtig (Jungstorch links)!





Kükenreport 1



FÖJ-Kükenreport
Hallo Liebe Mitglieder der Aktion PfalzStorch, Blogger, Storchenfreunde und –Interessierte!
Der Leo von der Scheune



Mein Name ist Ginger Sims. Ich bin für das Jahr 2014/2015 die FÖJlerin bei der Aktion PfalzStorch.
Ich berichte Ihnen von den Küken in der Storchenscheune.
Ich bin etwas aufgeregt! Noch nie zu vor habe ich ein Tier und vor allem einen Storch vom Schlupf bis zum Start in den Süden bekleitet und groß werden sehen.

Erstes Ei: 20.03.
Letztes Ei: 30.03  12 Eier insgesamt
Erstes Küken: 23.04.
Letztes Küken: 01.05.


Wer es noch etwas genauer wissen möchte: Auf der Internetseite der Aktion Pfalzstorch gibt es demnächst die detaillierte Entwicklung „Vom Ei zum Storch“.


Mit Spannung erwartete ich das erste Ei. Am 20.03 war es dann soweit.

Das Kükengefieder wird immer weißer. Die ersten schwarzen Federkiele zeigen sich.




Montag, 26. Mai 2014

Im Normbereich: einzelne Abwürfe

Da das Wiederansiedlungsprojekt der Aktion PfalzStorch sehr erfolgreich war, ist der Bestand in Rheinland-Pfalz auf knapp 200 Brutpaare angewachsen (2014).
In vielen Storchennestern sitzen derzeit 3-4 Junge. Da kann es mancherorts schon zu Engpässen kommen. Wenn die Nahrungsbiotope dann nicht mehr ausreichen, die Mägen von Alt- und Jungstörchen zu füllen, nimmt die Natur ihren Lauf. Die Jungstörche werden getötet und/oder abgeworfen. Das kam in den letzten Tagen an einigen Nestern vor, so auch in Zeiskam, Bornheim Regenrückhaltebecken und auf dem Scheunendach. Die Verluste liegen aber momentan noch im Bereich des Normalen. Wenn rechtzeitig gemäht werden kann und das Wetter keine Kapriolen schlägt, werden es viele Jungen schaffen und nach Süden abziehen.

Sonntag, 27. April 2014

Diesmal klappt's

Pünktlich zum errechneten Termin sind heute die ersten beiden Jungstörche auf dem Dach der Storchenscheune geschlüpft. In den nächsten Tagen wird sich zeigen, ob aus den beiden verbleibenden Eiern auch noch etwas wird.

Dienstag, 15. April 2014

Erste Storchenküken in Bornheim geschlüpft!




In den 16 Bornheimer Nestern der wildlebenden Störche wird es in den nächsten Tagen sehr munter zugehen.
Am Sportplatz gibt es bereits mehrere Junge. Weitere Küken müssten ab heute auf der Evangelischen Kirche in der Nestkamera (www.pfalzstorch.de) zu sehen sein.
Ab 19.4. können aufmerksame Beobachter die ersten Jungstörche in der Pflegestation „Storchenscheune“ entdecken. Hier leben Störche mit starken Beeinträchtigungen, die sich aber noch fortpflanzen können.
Am Ostersonntag zwischen 14 und 17 Uhr ist das Storchenzentrum, Kirchstr. 1 geöffnet. Durch ein Fenster in der Dauerausstellung kann man ein Nest aus nächster Nähe beobachten! Junge sind dort aber erst ab 23.4. zu erwarten.

Mittwoch, 24. Juli 2013

Jungstorchauswilderung 2013 sehr erfogreich verlaufen!


Der Juli neigt sich dem Ende zu, die Jungstörche ziehen am Himmel schon kräftig ihre Runden, nun war es Zeit auch wieder die Nachkommen unserer Schützlinge aus der Storchenscheune Bornheim in die Freiheit zu entlassen.

Einer der Jungstörche bei seinem Jungfernflug.

Am Mittwoch, dem 17.07.2013, hieß es für die Jungen "Ab auf die Kollerinsel bei Otterstadt!". Vor Ort wurden die Tiere von Thilo Toelle vom Verein für Heimatpflege und Naturschutz Otterstadt e.V. liebevoll versorgt, ehe es am vergangenen Sonntag hieß "Tür auf!".
Zunächst waren die Jungen noch etwas unsicher, doch durch die beruhigenden Worte von Thilo Toelle "Ja los, noch ähn Schridd, unn es isch gschafft, brauchd doch kä Angschd hawwe." und "Alla hopp, jedzd geht schä naus, drause isses schä." wagte einer nach dem anderen den Schritt in die Freiheit und hob zum ersten großen Rundflug in Freiheit ab.

Neben vielen Schaulustigen, waren auch dieses Jahr wieder Vertreter von der regionalen Tagespresse, des SWR und zudem die Paten der Jungstörche mit vor Ort. Besonders bemerkenswert ist, dass ein Ehepaar, welches eine Patenschaften übernommen hat, sich extra auf den Weg aus Luxemburg in die Vorderpfalz gemacht hatte um die Auswilderung der Jungstörche mitzuerleben.

An dieser Stelle möchte ich wie jedes Jahr noch mal den Hinweis bringen, dass die Storchenscheune keine Zuchstation ist. Die kranken und verletzten Störche gehen auch dort ihren natürlichen Trieben nach, bringen ihre Jungen zur Welt und ziehen sie mit unserer Unterstützung groß, ehe sie (die Jungstörche) dann ausgewildert werden.

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an alle Beteiligten, die mit jeder noch so kleinen Unterstützung zu allem beigetragen haben.
Ein besonderes Dankeschön geht an meine Team-Kollegen aus der Storchenscheune Bornheim Andrea Ferner, Marina Damm (FÖJlerin) und Christian Reis, sowie an den Verein für Heimatpflege und Naturschutz Otterstadt e.V., besonders an Herrn Thilo Toelle für die hervorragende Versorgung vor Ort.

Wir wünschen den Jungen alles Gute, viel Erfolg und viel Gesundheit auf ihrem weiteren Lebensweg!

Mittwoch, 12. Juni 2013

Dieses Jahr bleibt der Kindersegen auf der Storchenscheune aus



Lange Zeit wartete man vergeblich auf die Meldung einer Brut auf dem Dach der Storchenscheune. Dann wurden, wie bereits berichtet, die Reste eines Eies gefunden. Die Störchin war nicht fähig gewesen eine richtige Eischale auszubilden. Dies hatte nichts mit der strengen Witterung zu tun und es bedeutet auch nicht unbedingt, dass die Störchin keine Eier mehr legen kann, aber so blieb das Paar erst einmal kinderlos.
Als wir schon die Hoffnung auf Nachwuchs aufgegeben hatten, erreichten uns Meldungen einer zweiten Brut. Und tatsächlich im Nest waren Eier zu sehen. Trotz einem sehr späten Brutbeginn war die Freude groß. Dennoch mussten wir auch an die Gefahren für eine so späte Brut denken, denn im schlimmsten Fall kann dies leider dazu führen, dass die Jungstörche im August noch nicht stark genug für den Zug sind.
So haben wir den kleinen Störchen in den Eiern die Daumen gedrückt und warteten gespannt.
Selbst als nur noch ein Ei im Nest lag, brüteten die Altstörche tapfer weiter und es war sehr schwer über die Nestkamera ein Bild von dem Ei zu erhaschen auf dem nicht nur ein brütender Storch zu sehen war. Hat man es dann aber geschafft, fiel auf, dass das Ei sehr verschmutzt war, was aber darauf zurückzuführen war, dass die Altstörche durch den Regen ein dreckiges Gefieder bekamen und sich dann auf das Ei setzten.
Dann folgte die traurige Nachricht: Das Ei ist weg.



Damit bleibt das Paar dieses Jahr leider endgültig ohne Junge.
Uns bleibt nur noch viel Glück für das nächste Jahr und allen andern Jungtieren alles Gute zu wünschen.

Gespannt beobachten wir also das Wachsen der kleinen Störche. Besonders natürlich auch in den zahlreichen Bornheimer Nestern.
Es ist leider am Beispiel der Paare auf der Storchenscheune, der evangelischen Kirche und dem Anwesen Echternach zu sehen, dass manche Nester dieses Jahr leer bleiben werden. Das Trafonest z.B. ist nach dem Tot des letzten Jungen leider ganz verwaist, da die Altstörche das Nest verlassen haben.

                    Das Paar auf der evangelischen Kirche
 
Nicht überall sind die Nester so voll besetzt wie das vor dem Storchenzentrum. Hier sind vier schon ziemlich große Jungstörche zu sehen.


Sportplatznest und Hauptstraße Nr. 18: 2 Junge
Waldeck, Anwesen Kraus und Regenrückhaltebecken, auf der Voliere der Storchenscheune (Westseite): 1
Auf der Voliere der Storchenscheune (Ostseite): Anzahl noch unklar, da späte Brut. Altvögel füttern seit 7.6.

Hoffen wir also für alle verbleibenden Jungen das Beste.


Mit freundlichen Grüßen
Marina Damm
(FÖJlerin der Aktion PfalzStorch e.V.)



Sonntag, 29. Juli 2012

Jungstörche ausgewildert!



Es war wieder so weit! 
Heute haben wir unsere 9 Jungstörche aus der Kranken- und Pflegestation "Storchenscheune Bornheim" auf der Kollerinsel bei Otterstadt (bei Speyer) ausgewildert. An dieser Stelle möchte ich wie jedes Jahr noch mal den Hinweis bringen, dass die Storchenscheune keine Zuchstation ist. Die kranken und verletzten Störche gehen auch dort ihren natürlichen Trieben nach, bringen ihre Jungen zur Welt und ziehen sie mit unserer Unterstützung groß.
Es fanden sich viele Interessierte vor der Auswilderungsvoliere ein, darunter auch Vertreter vom SWR Fernsehen, der "Rheinpfalz" und natürlich auch einige Paten der Jungstörche.
Zunächst waren die Jungen etwas zurückhaltend und misstrauisch als die Tür aufging, doch es dauerte nicht lange bis der erste "die Schwelle zur Freiheit" übertrat und ihm kurze Zeit später die anderen folgten.
Gemeinsam mit dem freilebenden Paar und ihren vier Jungen auf der Kollerinsel zogen sie am Himmel ihre Kreise und genoßen sichtlich ihren ersten großen Ausflug. Dieser imponierende Anblick lockte dem einen oder anderen Storchenfreund sogar ein paar Tränchen aus den Augen.
Danach landeten sie geschlossen auf einer frisch gemähten Wiese und gingen zusammen auf Nahrungssuche. Nun wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis sie mit den anderen Störchen ihre erste große Reise in Richtung Süden antreten werden.

Wir wünschen den Jungen alles Gute, viel Erfolg und viel Gesundheit auf ihrem weiteren Lebensweg!

Vielen Dank an alle, die durch ihr Engagement zum Gelingen dieser Auswilderung beigetragen haben!

Gleich gehts los ...

Der erste Junge, der all seinen Mut zusammen nahm.

Keine Minute später ...

Die Restlichen waren noch ein wenig misstrauisch, aber legten schon bald los.



Alle gemeinsam auf Nahrungssuche.


Donnerstag, 7. Juni 2012

Beringung in und um die Storchenscheune gut verlaufen!

Am heutigen Donnerstag haben die Beringer Christian Reis und Thomas Antrett, die Jungstörche in der Storchenscheune, sowie die freilebenden Jungstörche auf dem Dach der Storchenscheune (siehe Bild oben), "Auf der Voliere Westseite" (Gehsteig) (siehe Bild unten) und auf dem "Sportplatznest" (siehe Bild Mitte) beringt. Die Jungen sind allesamt gesund und munter.

Sehr erfreulich war, dass viele Zuschauer in allen Altersklassen den Weg an die Storchenscheune fanden und einige von ihnen sogar eine oder teilweise auch zwei Patenschaften für Jungstörche übernahmen.

Morgen werden die restlichen Jungstörche in Bornheim beringt. Wenn auch Sie Interesse an einer Patenschaft haben, dann können Sie sich gerne an uns unter storchenzentrum@pfalzstorch.de oder Tel.: 06348/610757 wenden. Es gibt noch viele Jungstörche, die noch keinen Paten haben.

"Auf der Voliere Westseite" (Gehsteig)

Weitere Bilder von der Beringung in der Voliere der Storchenscheune folgen noch!

Viele Grüße
Christian Reis & Thomas Antrett

Mittwoch, 6. Juni 2012

Morgen Beringung in der Storchenscheune und drumherum!

Am morgigen Donnerstag (07.06.2012) werden ab 14:30 Uhr die Jungstörche in der Storchenscheune Bornheim und danach ab ca.15:30 Uhr die Jungstörche um die Storchenscheune herum beringt.

Zuschauer sind herzlich willkommen!

Sie möchten gerne eine Patenschaft für einen Jungstorch übernehmen? Dann kommen Sie doch einfach morgen um 14:30 Uhr an die Storchenscheune Bornheim und Sie dürfen dann live bei der Beringung Ihres Patenstorches zuschauen. Falls Sie morgen nicht nach Bornheim kommen können, aber dennoch Interesse an einer Patenschaft haben, dann können Sie sich auch gerne an das Storchenzentrum Bornheim unter storchenzentrum@pfalzstorch.de oder Tel.: 06348/610757  wenden.

Viele Grüße
Christian Reis & Thomas Antrett

Mittwoch, 4. April 2012

Fütterungsvideo der Jungstörche aus der Storchenscheune online!

Liebe Leser unseres Nest-Telegramms,

bisher haben Sie immer viel darüber gelesen, wie wir unsere Jungstörche bzw. Storchenbabys in der Storchenscheune zufüttern und wenn sie flügge sind dann auswildern. Doch hätten Sie dies nicht auch gerne mal in bewegten Bildern gesehen? Dies können Sie nun absofort tun!

Bereits letztes Jahr (2011) sind wir spontan auf die Idee gekommen, während wir unsere Jungstörche bzw. Storchenbabys in der Storchenscheune zufüttern, einfach mal nebenbei dies zu filmen. Aus dem Rohmaterial ist nun endlich, nach einigen Tagen intensiver und mühevoller Arbeit, ein Video daraus entstanden, welches Ihnen seltene Einblicke in die Fütterung, sowie in das Fressverhalten, von Storchenbabys und deren Auswilderung gibt.

Das Video können Sie sich unter folgendem Link anschauen (Hinweis: Das Video ist mit Ton!):

Fütterung & Auswilderung der Jungstörche aus der Storchenscheune Bornheim


Wir hoffen sehr, dass das Video Ihnen gefällt.

Donnerstag, 29. März 2012

Christian Reis und die Storchenscheune in der SWR Landesschau!

Wenn man in Rheinland-Pfalz über den Storch redet, fällt in diesem Zusammenhang oft der Name von Christian Reis. Von Kindesbeinen an war seine Faszination für das große, schwarz/weiße und elegante Flugtier riesengroß. Über die Jahre hinweg eignete sich, der heutige Leiter der Kranken- und Pflegestation "Storchenscheune Bornheim", ein umfangreiches Expertenwissen an.

Dies war für den SWR Grund genug am vergangenen Sonntag einen sehr schönen Beitrag über ihn und die Storchenscheune Bornheim zu kreieren, welcher am vergangen Montagabend in der SWR Landesschau RLP ausgestrahlt wurde.

Das Video finden Sie unter folgendem Link: http://swrmediathek.de/sendungverpasst.htm?show=282310

(Es handelt sich hierbei um den ersten Beitrag in der Sendung.)


Viele Grüße
Thomas Antrett

Sonntag, 24. Juli 2011

Die Freiheit ruft!

Am heutigen Sonntag um 11:00 Uhr war es endlich soweit. Die Türe der Übergangsvoliere auf der Kollerinsel wurde von Herrn Thilo Toelle, unter den Blicken von einigen Storchenfreunden und dem Storchenscheunenteam, geöffnet.

Am Anfang noch etwas misstrauisch, wagte nach zwei/drei Minuten der erste Jungstorch die Schwelle zur Freiheit zu überschreiten. Nach und nach folgten ihm dann die Anderen. Zuerst machten sie ein paar Schritte über das Neue und unbekannte Terrain, bevor dann der Erste all seinen Mut zusammen nahm und abhob. Es dauerte nicht lange bis es die Anderen ihm nachahmten.

Für die Storchenfreunde und das Storchenscheunenteam war es ein überragender Moment als die acht Jungstörche über der benachbarten Wiese ihre Kreise zogen. Mit den Bildern von den vergangenen drei Monaten im Hinterkopf, als die winzigen Jungen gerade aus ihren Eiern geschlüpft sind bis hin zu den ersten Schritten und mit dem aktuellen Blick auf die nun ausgewachsenen fliegenden „Kerlchen“, war dies der schönste Lohn für die eingesetze Zeit und Mühe.

Kurz darauf landeten sie ca. 100 m weiter auf einer Wiese bei ihren bereits frei lebenden Kumpanen von der Kollerinsel. Einer der acht Jungen nutzte seine Freiheit gleich mal voll aus und flog davon, bevor er dann nach ca. 10 Minuten plötzlich wieder zu seinen Artgenossen auf die Wiese zurückkehrte.


Und so sah die ganze Sache noch vor drei Monaten aus:

An dieser Stelle möchten wir den "Kleinen", und natürlich auch allen anderen Störchen, einen guten und unversehrten Flug in die Überwinterungsgebiete wünschen und wir hoffen, dass alle wieder heil zurück nach Deutschland kommen, erfolgreich brüten und ein langes und unbeschwertes Leben führen.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Jungstörche in Auswilderungsvoliere gebracht

Am gestrigen Mittwoch, den 20.07.2011 brachten Christian Reis und Thomas Antrett die flüggen Storchenjunge der Storchenscheune Bornheim in die Auswilderungsvoliere in das Naturschutzgebiet auf der Kollerinsel bei Otterstadt (bei Speyer). Die Jungen bleiben für ca. 4 Tage in der Voliere, damit sie sich an die Umgebung gewöhnen können. Am kommenden Sonntag um 11:00 Uhr wird dann einfach die Tür der Voliere geöffnet und die Jungen können dann ungestört raus in die Freiheit. Die Junge werden vor Ort vom "Verein für Heimatpflege und Naturschutz Otterstadt e.V." in Person von Herrn Thilo Toelle betreut und versorgt.

Für das "Storchenscheunenteam" um Christian Reis, Andrea Ferner, Rolf Schmitt und Thomas Antrett (FÖJler) ist dies jedes Jahr immer wieder ein großer Erfolg und der Lohn für die mühevolle Arbeit mit den Jungen. Das Team war immer stets darum bemüht, die Jungstörche so naturnah wie möglich großzuziehen (d.h. so wenig wie möglich Menschenkontakt, die Fütterung der Junge über die Altstörche, etc. ).
An dieser Stelle sei nocheinmal erwähnt, dass die Storchenscheune keine Zuchtstation, sondern eine Pflegestation für kranke und verletzte Störche ist. Die Störche in der Scheune haben natürlich ihre natürlichen Triebe nicht verloren und brüten auch, wie die freilebenden Störche, in jedem Frühjahr. Unser oberstes Ziel ist nach wie vor noch die Pflege und die Genesung der Störche in der Storchenscheune!

Hier noch ein paar Impressionen von der Umgebung:

Die Auswilderungsvoliere im Hintergrund und im Vordergrund das Nest des freifliegenden Brutpaares auf der Kollerinsel (2011: 3 Junge)



Die Rheinauen auf der Kollerinsel:



Sonntag, 1. Mai 2011

Spenden erwünscht - ein lobenswertes Beispiel




Die Unterhaltung des Storchenzentrums und der angeschlossenen Storchenscheune, in der kranke und behinderte Störche ehrenamtlich betreut werden, ist mit hohem finanziellen Aufwand verbunden. Deswegen ist die Aktion Pfalzstorch e.V. auf Spenden angewiesen und ist für jede Spende sehr dankbar. Dankbar sind wir beispielsweise Frau Emma D. aus Bornheim. die monatlich regelmäßig nach Eingang der Rente, an der Storchenscheune vorbei geht, um eine Spende in die Spendenbox einzuwerfen. Sie und ihreFamilie erfreuen sich so sehr an den Störchen, dass sie gerne einen kleinen finanziellen Beitrag leisten. Nochmals vielen Dank für dieses beispielhafte Tun.

Freitag, 25. März 2011

Irrungen und Wirrungen

Auf dem Dach der Storchenscheune liegt seit Donnerstag das erste Ei im Nest. Sobald das 2. Ei dazukommt (womit am Samstag zu rechnen ist), werden die Störche brüten. Sie sind, wie im Vorjahr, leider beide unberingt, so dass wir nicht mit letzter Sicherheit sagen können, ob es sich um die gleichen Tiere handelt.

In den letzten Wochen gab es ständig Veränderungen an den Kameranestern, inzwischen scheinen sich die Verhältnisse geklärt zu haben, mit Ausnahme der Zeiskamer Mühle. Hier ist die aus Straßburg stammende und mit einem Aluminiumring markierte „Chantal“ nur noch ab und zu auf dem Nest, zeitweise sieht man zwei Störche mit schwarzem ELSA-Ring. Aber in den nächsten Tagen wird wohl eine Entscheidung fallen.

Auf dem „Sportplatz“-Nest in Bornheim hat das Weibchen DERA1331, das seit 2003 jedes Jahr auf diesem Nest brütet, nach anfänglicher Unterlegenheit die Konkurrentin wieder vertrieben. Ihr unberingter Partner vom letzten Jahr ist offensichtlich nicht zurück gekommen. Ihr „Neuer“ ist das letztjährige Männchen von der Evangelischen Kirche, DERA2035. Was die beiden wohl nicht wissen: sie sind Geschwister! Beide sind im Nest auf dem Dach der Storchenscheune geschlüpft, Sie im Jahr 2001, Er 2005. Ihr Vater war unberingt, ihre Mutter war die langjährige Brutstörchin FRS2823, von einigen „Madame von Bornheim“ genannt. Sie stammt aus Kutzenhausen im Elsaß und brütet dieses Jahr, wie in den vergangenen 3 Jahren schon, wieder in den Queichwiesen bei Hochstadt.

Auf der Evangelischen Kirche in Bornheim hat sich ein neues Paar niedergelassen. Bemerkenswert ist, dass das Männchen, DERA8163, nun in sein Herkunftsnest zurückgekehrt ist, wo es im Jahr 2008 geschlüpft war.

Die Aktion PfalzStorch beobachtet zur Zeit einen starken Zuzug von Störchen auf der Suche nach einem passenden Revier mit Nistgelegenheit. Es gibt bereits einige erstmalig besetzte Nester.

Dienstag, 22. März 2011

Ei, Ei, Ei was liegt denn da?!













Als ich heute morgen meinen täglichen Kontrollgang durch die Voliere der Storchenscheune Bornheim gemacht habe, sah ich mit großer Freude ein Storchenei im Horst liegen.
Nun dürfte es wohl nicht mehr lange dauern, bis auch die anderen Störche ihre Eier legen.

Aktuell sind die meisten Horste in der Pfalz wieder belegt, doch es kann noch bis in den April dauern, bis alle Störche wieder da sind.

Mittwoch, 18. August 2010

Rheinpfalz-Card Aktionstag am 12.8.2010 wurde gut angenommen



Über 60 Besucher, darunter 21 Kinder, nutzten die Möglichkeit als Rheinpfalz-Card Besitzer das Storchenzentrum kostenlos zu besuchen. Sie wurden sowohl in der Ausstellung und in der Pflegestation über das Leben und die Wiederansiedlung der Störche informiert. Besonders beeindruckt waren die Besucher vom Wiesenbewässerungsmodell, bei dem anschaulich das System der Wiesenbewässerung nachvollzogen werden kann. Zwei Besucher wurden Mitglied der Aktion Pfalzstorch.

Sonntag, 13. Juni 2010

Beringung auf der Storchenscheune


Christian Reis beim Beringen (Webcam-Foto).
Norbert Gladrow hat die Beringung zusätzlich von unten fotografisch dokumentiert. Er schreibt dazu: "Daten zur Beringung: der Storch verließ 12:10 Uhr sein Nest und kam 12:53 zurück (Originalfoto). Er ließ das Nest nicht aus den Augen. Weder aus der Luft noch von der Laterne aus am Sportplatz, wo er die letzten 15 min vor der Rückkehr verbrachte."
Vielen Dank für die Fotos!