
Noch nie seit Beginn der Kameraübertragung hat sich das Paar auf dem Dach der Storchenscheune so lange Zeit gelassen mit dem Abschied. Noch stehen sie gemeinsam im Nebel kühler Spätsommernächte. Es kann sich nur noch um wenige Tage handeln, bis ihre Flügel sie nach Süden tragen...
Auf der Kirche übernachtet seit einigen Tagen nur noch ein Storch, sodass man annehmen muss, dass der Partner schon Richtung Süden aufgebrochen ist...

Die selbe Situation im Nest am Sportplatz...

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Wer selbst den Abschied noch genießen kann, der mag zu einem Glücke immer finden.
© Dr. Carl Peter Fröhling, (*1933), deutscher Germanist, Philosoph und Aphoristiker
Beim Abschied wird die Zuneigung zu den Sachen, die uns lieb sind, immer ein wenig wärmer.
Michel de Montaigne, (1533 - 1592), eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne, französischer Philosoph und Essayist - Quelle : »Die Essais«
Wir sind wie Zugvögel, die an einem fremden Ort geboren, doch eine geheimnisvolle Unruhe empfinden, eine Sehnsucht nach der frühlingshaften Heimat, die sie nie gesehen haben.
Ernesto Cardenal, (*1925), nicaraguanischer Theologe, Politiker, Kulturminister und Schriftsteller, Friedenspreis des Deutschen Buchhandels