Donnerstag, 13. März 2008

Erste Eier gelegt....



Im Nest am Bornheimer Sportplatz (nur 30 Meter von der Storchenscheune entfernt) sind schon die ersten zwei Eier gelegt! Nachdem sich wohl herauskristallisiert, dass das Nest auf dem Dach der Storchenscheune dieses Jahr nicht belegt wird (offenbar kam das frühere Männchen nicht zurück :-( , werden wir 2008 verstärkt rund um dieses Nestpaar berichten ...


Das Weibchen (ELSA-Ring links oben) ist eine alte Bekannte, nämlich die "Tochter" von FRS 2823. Ihr Partner ist unberingt.

Das Nest wird über eine Kamera beobachtet, die dort schon seit etlichen Jahren montiert ist. Sie läuft ohne jede Störung schon im fünften Jahr (2004 wurde erstmals die Nestaktivität auf der Storchenscheune übertragen).

Mittwoch, 12. März 2008

Tendenz steigend



Die Brutdaten für das vergangene Jahr sind inzwischen ausgewertet. Danach haben 49 frei fliegende Storchenpaare 2007 in Rheinland-Pfalz gebrütet, 107 Junge wurden flügge. Damit ist der Brutbestand gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich gewachsen. Die Grafik zeigt die Entwicklung seit 1997. (Nicht enthalten sind die Jungvögel von flugunfähigen Paaren in Haltung, die nach dem Flügge-Werden freigelassen wurden.)
Hoffen wir, dass der Aufwärtstrend auch 2008 anhält!

Freitag, 7. März 2008

Nestübernahme nach Kampf

Dieses Jahr stellt alles in den Schatten, was es im Nest auf der Storchenscheune bislang an Partnerwechsel gegeben hat. Nachdem das bekannte Weibchen mit mind. 3 verschiedenen Männchen regelmäßig im Nest incl. Kopulationen zu sehen war, kam es am 3.3. zu einem weiteren Wechsel: ein links oben beringter Storch tauchte blutverschmiert (Hals, Flügel, Rücken) um 11. 15 Uhr im Kamerabild auf. Das rechts unten am Fuß aluminiumberingte Männchen, das in den Tagen zuvor regelmäßig mit "unserem" Weibchen auf dem Nest zu sehen war, konnten wir zuletzt 15 Minuten zuvor um 11 Uhr im Kamerabild sehen. Es hat zwischen den zwei Männchen einen heftigen Kampf gegeben hat und der links oben (ELSA)-beringte Storch hat gesiegt.

Bildchronologie (siehe sekundengenauer Zeitstempel!):




Drei Sekunden später die Attacke: beide Kontrahenten mitten im Kampf


Der blutverschmierte Gewinner...


Seitdem lässt sich das Weibchen auch immer seltener blicken, eventuell ist es mit dem anderen (aluberingten) Männchen unterwegs. Wir vermuten derzeit, dass es in Richtung Hochstadter Wiesen umgezogen ist, muss aber noch per Ringablesung geklärt werden.

Da es auf dem Storchenscheunen-Nest mittlerweile fast täglich neue Konstellationen gibt, ist im Partner-Roulette wirklich noch ALLES offen.


Nichts ist so beständig wie der Wechsel.
Heraklit von Ephesus, (etwa 540 - 480 v. Chr.)

Zeiskamer Mühle





Das neue Nest auf der Zeiskamer Mühle wird schon fleißig besucht...
Am Donnerstag Abend war dort eine fast pausenlose Jagd zwischen zwei Störchen zu beobachten: vermutlich war es die alte Brutstörchin, die einen anderen Storch aus der Umgebung des Nestes vertreiben wollte (hatte leider kein Fernglas bzw. Spektiv mit, konnte also keine Ringnummer ablesen). Mittlerweile sind die Bauarbeiten an der Fassade fast fertig, das Brutgeschäft soll natürlich ohne Störung ablaufen. Wäre großartig, wenn das Nest wieder mit einem Brutpaar belegt würde! Eine Garantie dafür gibt es aber leider nicht...



Klickbild: das ca. 700 Meter entfernte Zeiskamer WiesenbewässerungsWehr an der Queich wurde mittlerweile mit einem Schützzug für komfortablen Handbetrieb ausgerüstet (Haacon Hebetechnik). Paradox: eine unmittelbar angrenzende Fläche (ca. 1 Hektar) wurde von einem Landwirt wieder in Ackerland umgebrochen (auf dem Bild im Hintergrund zu erkennen). Wenn die Zeiskamer Wiesenwässerung wieder mehr Bedeutung erlangen soll, so wäre es natürlich wünschenswert (auch zum Wohl der Zeiskamer Störche), dass solche Flächen wieder dauerhaft in Grünland konvertiert werden!

Donnerstag, 6. März 2008

Vorfrühling in der Storchenscheune... ;-)


Das kleine Büro in der Storchenscheune hat am Donnerstag mal wieder einen neuen Anstrich bekommen. Men at work: oben Alexander Wüst, unten Martin Grund ;-)

Mittwoch, 5. März 2008

Mauschbacher Störche

Das Mauschbacher Storchenpaar ist wieder zurück. Klaus Wagner aus Zweibrücken hat die Weißstörche am 26. Februar auf ihrem Horst stehend entdeckt. Damit sind die Störche vier Tage früher eingetroffen als 2007, wie die Aufzeichnungen von Peter Spieler (NABU) zeigen.

Dienstag, 4. März 2008

Storch auf dem Nest in den Hasslocher Königswiesen

Gestern wurde wieder ein Storch auf dem Nest in den Hasslocher Königswiesen gesichtet. Dort hatte 2007 erstmals ein Paar (beide Vögel unberingt) erfolgreich gebrütet ==> siehe Info 2007

Zeiskamer Storchenweibchen wieder da

Der längjährige weibliche Brutvogel von der Zeiskamer Mühle ist wieder gesund aus dem Süden zurück! Die Ringnummer wurde sicher abgelesen.