Freitag, 19. September 2008

Bornheimer "Kirchenstörche" jetzt auch unterwegs in den Süden...

Das Paar vom Dach der evangelischen Kirche Bornheim ist offensichtlich am vergangenen Mittwoch (17.9.) in die Süden losgeflogen. Hier die letzten zwei Bilder, die wir archivieren konnten:

5 Minuten später: gemeinsamer Blick in die weite Ferne... 

Danach waren sie wohl endgültig weg... Gute Reise, ihr Zwei!!!! 

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Faszinierend: am selben Tag konnten wir am anderen Ende der Welt, an der Nordspitze der antarktischen Halbinsel, zum ersten Mal nach dem antarktischen Winter wieder Eselspinguine im Webcambild sehen. Diese Kamera in unmittelbarer Nähe der weitgehend unbekannten deutschen Forschungsstation GARS O'Higgins überträgt seit 2004 jedes Jahr das Brutgeschehen einer kleinen Eselspinguin-Kolonie.

Bis zum eigentlichen Brutbeginn (Start normalerweise im November) werden aber noch viele Wochen vergehen. Bei schlechtem Wetter (Orkan, ungünstige Eisverhältnisse vor der Küste) können die Pinguine vor dem Brutbeginn wieder komplett verschwinden. Die wenigen Pinguine sind aktuell fast nur am Abend zu sehen.

==> zur Pinguin-Webcamseite 

Samstag, 13. September 2008

Einige wenige Altstörche immer noch da...

... darunter auch das Paar auf dem Dach der evangelischen Kirche Bornheim. Gestern kam es zur Umstellung der Großwetterlage, doch weiterhin wird im vertrauten Brutgebiet ausgeharrt...




Klickbilder: das Paar im strömenden Regen

Samstag, 16. August 2008

Mondstörche...


Klickbild


In der Nacht der Mondfinsternis ist das Paar auf der evangelischen Kirche in geheimnisvolles Licht gehüllt...


Wenige Stunden zuvor eine Szene wie gemalt...:

Klickbild

Donnerstag, 14. August 2008

Storchenzentrum Bornheim als schulnahe Umwelterziehungseinrichtung anerkannt

Das Storchenzentrum Bornheim wurde in das Netzwerk "Schulnahe Umwelterziehungseinrichtungen in Rheinland-Pfalz" (kurz SchUR-Station genannt) aufgenommen. Die Aufnahme in das Netzwerk ist ein Vertrauensbeweis für die Arbeit der Aktion PfalzStorch.




Ziele der Schüleraktivitäten an den SchUR-Stationen sind:

  • sinnhafte Primärerfahrung in der Natur zu ermöglichen, um über den Aufbau einer emotionalen Beziehung zur Natur Sensibilität im Umgang mit der Natur zu wecken,
  • durch Lernen in der Natur bzw. Umwelt Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln,
  • durch vielfältige schülerorientierte Aktivitäten und Projekte genügend Freiraum für selbständigen Erkenntnisgewinn zu lassen,
  • Verständnis für ökologische Zusammenhänge zu schaffen und auf die komplexen Folgen von Eingriffen in die Natur aufmerksam zu machen,
  • Methoden der Umweltanalytik und des Umweltschutzes bzw. Landschaftspflege vorzustellen und durchzuführen,
  • Handlungsbereitschaften bei den Schülerinnen und Schülern durch die außerschulische Arbeit in Zusammenarbeit mit Schule zu fördern und Handlungskompetenzen zu vermitteln,
  • außerschulische Anknüpfungspunkte für Fragen und Themen einer Bildung für eine Nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung anzubieten und über den Einblick in Lokale Agendaprozesse, an denen die Stationen beteiligt sein können, zur schulischen Mitarbeit anzuregen bzw. diese Ansätze in die Schulen zu tragen.

Um diese Ziele zu erreichen ist die originale, altersgemäße Natur- und Kulturraumbegegnung und -untersuchung übergeordnetes umweltpädagogisches Prinzip. Diese Aktivitäten reichen vom Erlebniswandertag bis hin zu mehrtägigen Umweltprojekten.


Weitere Infos über nachhaltige Bildung in Rheinland-Pfalz: http://nachhaltigkeit.bildung.rlp.de/

Sonntag, 3. August 2008

Programm Storchenfest

11 Uhr Eröffung durch den Vorsitzenden Dieter Hörner und Ortsbürgermeister Lothar Bach, Verleihung der Ehrenmitgliedschaften; Jagdhornbläser; Duo "Pfälzer Wind"

11.30 Uhr: Mundartpoet Albert Keil
ab 12.00 Uhr: Mittagessen, Kaffee und Kuchen
13.30 Uhr: Infos zur Brutsaison 2007 und 2008
14.00 Uhr: Mundartpoet Albert Keil
14:30 Uhr: Patenschaftsvergabe Jungstörche
15.30 Uhr: Siegerehrung "Tag der Artenvielfalt"
16.30 Uhr: Kurzvortrag "Netzwerk Wässerwiesen"
17.00 Uhr: Storchenbeobachtung in den Wässerwiesen, Treffpunkt Neumühle Offenbach/Queich (Führung Pirmin Hilsendegen)


Ganztägig:

- Dauerausstellung "Storchenleben" im OG des Storchenzentrums (Christiane Hilsendegen)
- Fotoausstellung zu Storch (von Edgar Schlee)
- Kunstausstellung "Naturschutz und Kunst" (von Jacklyn Gratzfeld)

Dienstag, 29. Juli 2008

139

In der Nähe von Ottersheim wurden heute 139 Störche auf den Wässerwiesen gesichtet!!

Montag, 21. Juli 2008

Vollversammlung?


Über 70 Störche haben sich gestern in den Queichwiesen bei Ottersheim versammelt, wo noch Restwasser von der letzten Bewässerung in den Flächen steht. Das üppige Nahrungsangebot lockt vor allem flügge Jungstörche aus der näheren und weiteren Umgebung - auch ein Elsässer war dabei - an. Hier können sie Kräfte sammeln, bevor sie demnächst Richtung Süden abheben.
Letzte Woche sollen sogar knapp 100 Störche beobachtet worden sein. Eine so große Anzahl hatten wir um diese Zeit noch nie, eher Anfang August. Das lässt natürlich hoffen, dass wir beim Symposium zur Wiesenbewässerung (1./2. August) und beim Storchenfest (3. August) außergewöhnlich viele Störche beobachten können.

Dienstag, 8. Juli 2008

Anmeldeschluss für's Symposium

Da es noch einige Unentschlossene gibt, wurde der Anmeldeschluss für das Wässerwiesen-Symposium auf den 11. Juli verschoben!
Alle Infos zur Anmeldung ==> siehe Startseite
www.PfalzStorch.de


Weißstorch-Beobachtungsgarantie für's Symposium :-)
Für alle teilnehmenden Storchenfreunde können wir mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit garantieren, dass wir während des Symposium größere Storchentrupps auf den bewässerten Wiesen beobachten können! In den verg. Jahren waren es meist zwischen 60 und 130 Störche, die sich zu dieser Zeit im ca. 10 Kilometer langen Wiesenabschnitt (von östlich Landau bis nördlich Bellheim) aufhielten. Diese Störche konzentrieren sich jeweils ganz eng auf den Wiesenabschnitten, wo gewässert wird. Und wir wissen genau, wo gerade gewässert wird... ;-) - Wir freuen uns jedenfalls sehr auf Euer Kommen!


Naturschutz für den Storch und mit dem Storch...
ist unsere Devise.
Die Beobachtung der Störche über die Nestkameras ist sicher recht interessant, aber viel interessanter ist es, die selben Störche in ihrem wahren Element bei der Jagd auf der Wiese zu beobachten! Und es sind bei uns gerade die wieder reaktivierten Wässerwiesen, wo sich die Störche "am liebsten" aufhalten! Das Symposium geht thematisch auch auf viele andere spannende Aspekte dieses faszinierenden Lebensraumes ein. Es wäre toll, wenn die Veranstaltung dazu beiträgt, diesen in Deutschland extrem selten gewordenen Lebensraum neu zu entdecken und zu verstehen!

Klickbild [(c) Aktion PfalzStorch]: Pfälzer Wässerwiesen (hier Hochstadter Wiesen) im Abendlicht, im Hintergrund das Biosphärenreservat Pfälzerwald -




Sonstiges
Wer Tips für eine (günstige) Übernachtung braucht, dem können wir gerne weiterhelfen! In begrenzter Stückzahl auch event. per Privatquartier, wer knapp bei Kasse ist ;-)

Also: das Symposium geht am Nachmittag des 1. August (Freitag) los, dann der komplette Samstag incl. Exkursionen in die Wiesen. Steht ja im Programm-pdf-Dokument, das wir auf unserer Startseite von www.PfalzStorch.de verlinkt haben. Wer es gemütlich ausklingen lassen will, der kann am Sonntag (3. August 2008) noch das Storchenfest in Bornheim besuchen.


Info über unser Wässerwiesen-Symposium auch auf der Seite des NABU Deutschland:
http://www.nabu.de/m05/m05_03/08254.html

Übrigens: als Referent wird auch Dr. Michael Kaatz vom bekannten Storchenhof Loburg dabei sein, der über das neue große Weißstorch-Schutzprojekt "Aktionsplan Weißstorch im Dichtezentrum Elbe" berichten wird. Manche werden Ihn auch aus dem Film "Mit Prinzeßchen" nach Südafrika" (ZDF-Zweiteiler "Die Reise der Störche") kennen...