Dienstag, 1. Juni 2010

Bornheimer Impressionen







Der Mannheimer Foto- und Storchenfan Norbert Gladrow hat einige Fotos von Bornheimer Storchennestern aufgenommen und für den Blog zur Verfügung gestellt. Von oben nach unten: Ein neu ohne Unterlage gebautes Nest in der Hauptstraße (das Männchen ist 2008 nebenan auf der evangelischen Kirche geschlüpft), "Storchenscheune" mit Sportplatznest im Hintergrund, das erfolglose Paar vom Trafohäuschen, das Nest auf der evangelischen Kirche aus einer anderen Perspektive und ein seit drei Jahren bestehendes frei gebautes Nest auf einer Scheune in der Hauptstraße.
Vielen Dank für die schönen Fotos!

Donnerstag, 27. Mai 2010

Beringung

Der für die Südpfalz zuständige Storchenberinger, Christian Reis, wird am kommenden Samstag gegen 14 Uhr die vier Jungstörche am Sportplatz-Nest beringen.

Montag, 24. Mai 2010

Härtetest bestanden



Die nass-kalte Periode scheint nun endlich vorbei zu sein. Statt vor Regen müssen die Storcheneltern ihre Kinder jetzt vor der Sonne schützen.
Für viele Kameranest-Beobachter war es sicher schmerzlich, zu sehen, dass nicht alle geschlüpften Jungvögel überlebt haben. Aber das ist leider völlig normal und wir dürfen nicht vergessen, dass unsere Nestkameras keine Bilder aus dem Zoo zeigen, sondern uns erlauben, am Leben eines völlig frei lebenden und sich selbständig ernährenden Storchenpaares teilzunehmen. Die widrigen Wetterbedingungen haben ihren Tribut gefordert, aber in den meisten Nestern der Umgebung haben es die Jungvögel besser überstanden als befürchtet, es gab keine Totalausfälle. Die Regenperiode hatte gleichzeitig für ein gutes Nahrungsangebot gesorgt, was für die Widerstandsfähigkeit der Kleinen von großer Bedeutung ist. Jetzt bleibt zu hoffen, dass die Landwirte in den nächsten Tagen einzelne Flächen mähen können, denn in der rasch wachsenden Vegetation wird die Nahrungssuche zunehmend schwieriger.

Montag, 10. Mai 2010

Die 5 vom Storchenzentrum


Im Mastnest vor dem Storchenzentrum Bornheim sind 5 Junge geschlüpft. Christian Reis ist es gelungen, ins Gebälk des Storchenzentrums zu klettern und aus der Dachluke diese Aufnahme zu machen (gut zu erkennen: die Ringnummer des aus dem elsässischen Seltz stammenden Männchens).
Zur Zeit sind in mehreren Nestern der Umgebung 4-5 Junge. Auch im Sportplatznest haben alle die nasskalten Tage offenbar schadlos überstanden. Auf dem Dach der Storchenscheune sind leider zwei Junge gestorben. Manche Internet-Nestbeobachter haben den Eindruck, hier hätten die Eltern viel weniger gefüttert. Aber vermutlich wird hier so manche Fütterung übersehen, da die Webcam auf der Scheune nur alle 5 Minuten ein Bild aufnimmt. In der Zwischenzeit kann viel passieren... Jedenfalls scheinen die beiden verbliebenen Jungen recht fit zu sein.
Auf dem Dach der evangelischen Kirche kann man wohl nicht mehr mit Nachwuchs rechnen. Das unregelmäßige Brüten infolge der Verletzung des Weibchens blieb leider nicht folgenlos.
Auf der Zeiskamer Mühle sind 4 Junge zu sehen.
Insgesamt stimmt die bisherige Entwicklung recht optimistisch.

Mittwoch, 5. Mai 2010

Ei, Ei, Ei was seh´ ich da ?

Wer sich nach meinem letzten Beitrag die Mühe gemacht hat, den "Schlüpftermin" der Jungen in der Storchenscheune auszurechnen, wird es schon längst gewusst haben:
Sie sind da !
Die Fotos der Kleinen sind noch nicht mal eine Stunde alt und wurden gerade eben bei der Fütterung geschossen !



Dienstag, 4. Mai 2010

Nachwuchs



Auch in Hochstadt sind Junge geschlüpft. Im Bild die frühere Bewohnerin des Nestes auf der Bornheimer Storchenscheune, FRS2823, beim Auflockern ihres Nestes in den Hochstadter Wiesen.
Fast überall, wo die gleichen Paare wie im letzten Jahr brüten, gibt es bereits Nachwuchs. Die meisten neuen Paare haben etwas später angefangen und sind noch fleißig am Brüten. Immer noch versuchen neu hinzukommende Störche, sich niederzulassen oder bereits besetzte Nester zu erobern. Aber demnächst wird diese Phase zu Ende gehen. Dann kann man eine erste Bilanz des diesjährigen Brutbestandes ziehen. Im Moment sieht es so aus, als wäre die letztjährige Zahl der Brutpaare bereits erreicht oder sogar leicht überschritten ...
Die Rahmenbedingungen sind zur Zeit gut: Trotz niedriger Temperaturen keine dauerhafte Nässe und ein gutes Nahrungsangebot: die ersten Wiesen sind gemäht und in mehreren Gemeinden entlang der Queich wurden schon Wiesen bewässert.
Sorgen bereitet uns das Brutpaar im Kameranest auf der Evangelischen Kirche in Bornheim. Das Weibchen hat eine Beinverletzung, was sie auch daran gehindert hat, die Eier ordnungsgemäß zu bebrüten. Aber wir können ihr leider nicht helfen. Solange sie flugfähig ist, ist ein Einfangen unmöglich. Sie sucht in den Wiesen ihre Nahrung und kann dort problemlos starten und landen, wie Beobachter berichtet haben.
Mit etwas Glück wird ihre Verletzung wieder heilen. Etwas mehr Glück wird nötig sein, wenn aus den unregelmäßig bebrüteten Eiern Junge schlüpfen sollen. Hoffen wir das Beste!

Donnerstag, 15. April 2010

Neues aus Bornheim

Hallo liebe Blogbesucher,

mittlerweile brüten die Störche auf den meisten Nestern schon fleißig und auch in unserer Voliere hier in Bornheim haben sich wieder 2 Paare gefunden.
Das erste Ei in der Voliere wurde am 27.März in das so genannte "Kirschbaumnest" gelegt. In diesem Nest sind insgesamt 5 Eier.

Im zweiten Nest liegen 4 Stück. Dort wurde das erste Ei am 31.März gelegt.
Wenn man bedenkt, dass die Brutzeit 32 Tage dauert, dann kann man schon jetzt voraussagen, an welchen Tagen die Jungen wohl schlüpfen werden.
Es steht also eine sehr arbeitsintensive, aber interessante Phase für alle Betreuer der Storchenscheune bevor.


Außerdem gibt es in diesem Jahr ein weiteres Nest in Bornheim ! Es wurde ohne Nestunterlage auf ein Dach ganz in der Nähe unseres Storchenzentrums von den Störchen gebaut. Der weibliche Storch ist unberingt. Das Männchen ist aber eine kleine Berühmtheit, wurde er doch bereits bei seiner Geburt im Jahre 2008 auf der nahe gelegenen Kirche über die Storchenkamera von unzähligen Augen beim Schlüpfen beobachtet!

Grüße aus Bornheim,
Simon Gehrlein
FÖJ´ler

Samstag, 3. April 2010

Brutbeginn auf der Zeiskamer Mühle



Die Störchin auf der Zeiskamer Mühle hat dieses Jahr einen Neuen: Sie war wie in den vergangenen Jahren mit einem unberingten Männchen angekommen, dann aber tauchte immer öfter ein fremdes Männchen mit ELSA-Ring links oben auf, das unberingte kam immer seltener...
Das neue Männchen stammt aus Mannheim, es wurde dort als Nestling im Jahr 2007 beringt.
Mittlerweile sind die ersten beiden Eier gelegt, ab jetzt dürften die beiden kontinuierlich brüten. Der Brutbeginn war infolge des Wechsels gegenüber dem Vorjahr nur um 5 Tage verzögert, was aber auch mit der längeren Kälteperiode zusammenhängen könnte.
Somit brüten jetzt alle 4 Kamera-Storchpaare.