Montag, 20. Juli 2015

Freilassung der Jungvögel auf der Kollerinsel

Unter den Augen von über 100 Storchenbegeisterten und vor laufender Filmkamera eines SWR-Teames wagten die beiden Senderstörche Victor und Voyager den Weg aus der Eingewöhnungsvoliere auf der Kollerinsel bei Otterstadt. Sie befanden sich in Gesellschaft von 17 weiteren Störchen. Vor allem viele Jungvögel und einige Altvögel, die in der Storchenscheune gesund gepflegt wurden, drehten nach einigem Zögern ihre ersten Runden über dem herrlichen Wiesengelände.
Die meisten kehrten sehr rasch wieder zurück und einige mussten sich liegend erst einmal von dieser doch ungewohnten Arbeit erholen.
Wir hoffen, dass sie als Gruppe dann im August Richtung Süden ziehen werden.
Verfolgen kann jeder die Senderstörche über die kostenlose App animaltracker auf seinem smartphone oder Tablet. Man kann die App auch auf den PC herunterladen. Wie das geht finden Sie auf unserer Website unter "Neues zum animaltracker".
Die Senderstörche Victor und Voyager gehen ab jetzt getrennte Wege

Auf dem Rücken ist der Sender noch zu erkennen

Montag, 29. Juni 2015

Auswilderung der Jungvögel aus der Pflegestation

Alle Störche, die in der Storchenscheune gesund gepflegt sind, werden in die Freiheit entlassen.

Jedes Jahr werden etliche Jungstörche durch das Storchenscheunen-Team vor dem sicheren Tod bewahrt. An manchen Nestern verendet oder verunglückt ein Altvogel. Größte Gefahr für die Jungvögel!
Ein verbleibender Altvogel alleine kann die Aufzucht eines ganzen Nestes nicht bewältigen. Bei solch gefährlichen Fällen greift die Aktion PfalzStorch helfend ein. Wenn eine Zufütterung des "alleinerziehenden" Altvogels nicht gelingt, werden die Jungen geborgen und in der Storchenscheune den dort brütenden Dauerpflege-Störchen unter geschoben. Diese nehmen die fremden Jungen "bedenkenlos" an.
Den Dauerpatienten wird so wenigstens einmal im Jahr die Möglichkeit gegeben ganz Storch zu sein.
Sie bauen Nester, legen Eier, ziehen nur die eigenen und manchmal eben auch fremde Junge als Ammenstörche auf.
All die in der Scheune entstandenen oder gepflegten Jungstörche werden dieses Jahr am 19. Juli auf der Kollerinsel frei gelassen.
Wer die Örtlichkeiten nicht so gut kennt, kann sich bereits um 9.45 Uhr in Otterstadt am netto mit den Beringern treffen. Um 10.00 Uhr werden die Jungen dann frei gelassen. Dieses Mal sind auch 2 Senderstörche mit von der Partie, denn wir wollen möglichst viel über diese Form der Auswilderung in Erfahrung bringen. Dabei werden uns Victor oder Olga (je nachdem, ob es ein Männchen oder Weibchen ist) bzw. Voyager hoffentlich weiter helfen.

Donnerstag, 18. Juni 2015

Demnächst wissen wir mehr



In wenigen Tagen werden die Senderstörche Rheinland-Pfalz auch auf der App animaltracker online gehen. 
Allerdings werden wahrscheinlich vorerst nur wenige minimale Bewegungen zu sehen sein. Sie rühren von Messungenauigkeiten und eventuell auch von den Flugübungen der Jungstörche über dem Nest her.
Auch das Ergebnis der Geschlechtsbestimmung kann noch bis zu 4 Wochen auf sich warten lassen. 
Es bleibt also weiterhin spannend! 

Montag, 15. Juni 2015

Besenderung von 26 rheinland-pfälzischen Jungstörchen

Wohl nur kurze Zeit hat die Besenderung bei den Jungstörchen für ein wenig Aufregung gesorgt.
Heute merkt man ihnen nichts mehr an. Gerade konnte ich sie beim Putzen ihres Gefieders beobachten.  Die Sender haben sie dabei überhaupt nicht beachtet. Auf dem Foto wirken sie sehr entspannt!

Donnerstag, 21. Mai 2015

Kükenreport 2


15.05.: Die Jungstörche verfallen in Akinese, das heißt, sie stellen sich tot, wenn sich etwas Großes dem Nest nähert. Das Füttern der Jungen übernehmen jetzt voll die Eltern
18.05.: Auch außerhalb der Storchenscheune, zum Beispiel hier auf der Voliere, gedeiht der Nachwuchs prächtig (Jungstorch links)!





Kükenreport 1



FÖJ-Kükenreport
Hallo Liebe Mitglieder der Aktion PfalzStorch, Blogger, Storchenfreunde und –Interessierte!
Der Leo von der Scheune



Mein Name ist Ginger Sims. Ich bin für das Jahr 2014/2015 die FÖJlerin bei der Aktion PfalzStorch.
Ich berichte Ihnen von den Küken in der Storchenscheune.
Ich bin etwas aufgeregt! Noch nie zu vor habe ich ein Tier und vor allem einen Storch vom Schlupf bis zum Start in den Süden bekleitet und groß werden sehen.

Erstes Ei: 20.03.
Letztes Ei: 30.03  12 Eier insgesamt
Erstes Küken: 23.04.
Letztes Küken: 01.05.


Wer es noch etwas genauer wissen möchte: Auf der Internetseite der Aktion Pfalzstorch gibt es demnächst die detaillierte Entwicklung „Vom Ei zum Storch“.


Mit Spannung erwartete ich das erste Ei. Am 20.03 war es dann soweit.

Das Kükengefieder wird immer weißer. Die ersten schwarzen Federkiele zeigen sich.




Mittwoch, 13. Mai 2015

Kinderbringer Storch bekommt in Kita Ottersheim seine Kinder





In der Kita St. Martinus in Ottersheim dreht sich (fast) alles nur noch um den Storch, seitdem sich ein Storchenmann auch Bornheim (Nest vor dem Storchenzentrum) und eine Storchendame aus Linkenheim in einem Baum häuslich, oder besser „nestlich“,  niedergelassen haben. Beide Vögel sind 2012 beringt.
Unter fachlicher Anleitung von Christiane Hilsendegen, der Leiterin des Rheinland-Pfälzischen Storchenzentrums, haben die Kinder vor zwei Wochen einen Kurzlehrgang in Sachen Fernglas-Bedienung erfolgreich absolviert. Gar nicht so einfach für die „Großen“!
Nun konnten sie diese Woche beobachten, ab wann die Altstörche ihren Jungen Futter ins Nest brachten.
Diese tolle Entdeckung von Jonas überbrachte Nils telefonisch dem Storchenzentrum, wo alle wichtigen Daten über Störche gesammelt werden. Dass sie richtig beobachtet hatten, belegten auch die unter dem Nest gefundenen Stücke der Storcheneier-Schalen. Lara hat am nächsten Tag gleich noch ein Stückchen gefunden.
Damit die Kinder wissen, wie es weiter geht im Leben von Storchs, haben sie eine Jahresuhr vom Storchenzentrum gebastelt bekommen. Jetzt wartet der ganze Kindergarten gespannt, bis sie die ersten schwarzen Schnäbel oder hellen Köpfchen der Storchenkinder sehen.

Mittwoch, 15. April 2015

Erstes Junge in Bornheim

Seit gestern abend wird im Nest am Sportplatz das erste Bornheimer Störchlein 2015 von seinen Eltern gefüttert!
Wie mir Besucher heute erzählten, soll es in anderen Nestern in Rheinland-Pfalz auch schon Junge geben.
Über Mails von eindeutigen Beobachtungen (dass Storcheneltern Futter in die Nestmitte auswürgen und danach das übrige Futter zum Fressen ein wenig hochwerfen, um dann fix zu zuschnappen) würde ich mich sehr freuen (meldungen@pfalzstorch.de oder storchenzentrum@pfalzstorch.de).
Da es in einigen Gemeinden bereits mehrere Storchennester gibt, wäre eine genaue Ortsbeschreibung oder ein Ausschnitt aus unserer Nesterkarte (www.pfalzstorch.de) sehr hilfreich.
Jetzt wird es interessant!