Ausflug an die Müllkippe, am gestrigen Dienstag.
Auch bei uns in der Südpfalz herrscht im Moment Dauerfrost.
Für die Störche ist es dadurch schwieriger geworden an Futter zu kommen.
Da kann man nur noch vor dem Mauseloch warten - wie die Graureier - oder an noch fließende Bäche fliegen..
Die meisten Störche bevorzugen jedoch, bei den derzeit eisigen Temperaturen, die umliegenden Mülldeponien.
Für unsere Störche ist die Deponie in Wintzenbach nur einen Katzensprung entfernt, somit waren wir nicht überrascht, dort ca. 150 Weißstörche zu zählen.
Mittwoch, 28. Februar 2018
Montag, 26. Februar 2018
Mittwoch, 21. Februar 2018
Rückkehr der Störche
Liebe Storchenfreunde,
ich stelle mich kurz vor. Ich bin Lara Dommitzsch, die
momentane FÖJlerin bei der Aktion PfalzStorch.
Die Störche sind wieder da! Das werden Sie bestimmt bereits
festgestellt haben, wenn Sie die Nestkameras auf unserer Homepage angeschaut
haben.
Derzeit kann man auf dem Nest am Storchenzentrum ein Pärchen beobachten. Diese Störche sind allerdings nicht die eigentlichen Nestbesitzer. Sie haben sich Mitte Februar auf das Nest niedergelassen, da der ursprüngliche Hausherr noch nicht zurück ist. Allerdings ist die Hausherrin zwischenzeitlich wieder angekommen und wollte das Nest wiederhaben. Doch das ist nicht leicht! Denn die neuen Nestbesetzer verteidigen ihr neues Heim, sodass auch schon Federn bei einem Streit zu Boden fielen. Mal abwarten was passiert, wenn die beiden Männchen aufeinandertreffen. Denn normalerweise kämpfen nur die Störche desselben Geschlechts miteinander.
Doch nicht nur diese Störche sind wieder da. Insgesamt sind 22
wilde Störche in Bornheim gezählt worden. In den Nestern um die Scheune herum
sitzen bereits drei Pärchen und klappern fleißig. In den letzten Tagen konnte
man Neuankömmlinge beobachten, die in luftigen Höhen geflogen sind und in
kleinen Gruppen kamen.
Außer auf den Queichwiesen bei Offenbach und Ottersheim kann
man auch auf den Feldern rund um Bornheim Störche bei der Futtersuche
beobachten, wenn man Glück hat. Ich hatte schon das Vergnügen drei Störche in
Richtung Hornbach-Zentrum auf den Feldern zu sehen.
Weiterhin halte ich meine Augen nach neuen Ankömmlingen
offen. Bei neuen Bewegungen bringe ich Sie gerne auf den neusten Stand. Halten
Sie auch Ausschau und vielleicht erblicken Sie sogar selbst Störche am Himmel
oder sogar in den Wiesen oder auf Feldern, wo sie auch bei niedrigen Temperaturen genug Futter finden
(Regenwürmer, Mäuse usw.).
Sonntag, 18. Februar 2018
Frühjahrsputz in der Pflegestion
Kaum kommen die ersten Sonnenstrahlen heraus, wird gewerkelt und geklappert was das Zeug hält.
Zeit für uns Pfleger, die Nester auf Vordermann zu bringen
Da unsere Pflegestörche ganzjährig in der Voliere sind, sehen die Nester auch dementsprechend aus.
Wir haben komplett neue Reisig Kränze geflochten und sie mit Reisig befüllt, damit das Nest gut wasserdurchlässig ist.
Zum Schluss gab es noch Schilfgras zum auspolstern, für unsere teilweise über 30 Jahre alten Störche.
Zeit für uns Pfleger, die Nester auf Vordermann zu bringen
Da unsere Pflegestörche ganzjährig in der Voliere sind, sehen die Nester auch dementsprechend aus.
Wir haben komplett neue Reisig Kränze geflochten und sie mit Reisig befüllt, damit das Nest gut wasserdurchlässig ist.
Zum Schluss gab es noch Schilfgras zum auspolstern, für unsere teilweise über 30 Jahre alten Störche.
Vorher:
Nachher:
Freitag, 12. Januar 2018
Störche im Winter?!
Wenn sie zu dieser Jahreszeit bei uns ein Weißstorch sehen, ist das kein Grund zur Sorge.
und kein Grund zur Fütterung!
Störche finden auch im Winter Nahrung um sich gut über die kalte Jahreszeit zu bringen.
Selbst bei geschlossener Schneedecke und Dauerfrost sieht man Störche die an offenen Gewässern auf Nahrungssuche gehen. Sie sind durch ihr Gefieder vor Nässe und Kälte gut geschützt.
Sollte die Nahrung doch mal knapp werden, fliegen sie in wärmere Regionen bzw. ins Nahe liegende Elsass um dort auf der Mülldeponie zu fressen.
Störche sind wahre Überlebenskünstler und können auch 14 Tage ohne Nahrung auskommen.
Die Tendenz von überwinternden Störchen ist steigend.
Aus Sicht der Störche liegen die Vorteile der Überwinterung auf der Hand:
- sie müssen keine weite und gefährliche Reise in den Süden auf sich nehmen.
- der eigene Horst kann frühzeitig besetzt und verteidigt werden.
- je nach Witterung erfolgt ein früherer Brutbeginn und damit auch bessere Chancen die Jungstörche erfolgreich großzuziehen.
und kein Grund zur Fütterung!
Störche finden auch im Winter Nahrung um sich gut über die kalte Jahreszeit zu bringen.
Selbst bei geschlossener Schneedecke und Dauerfrost sieht man Störche die an offenen Gewässern auf Nahrungssuche gehen. Sie sind durch ihr Gefieder vor Nässe und Kälte gut geschützt.
Sollte die Nahrung doch mal knapp werden, fliegen sie in wärmere Regionen bzw. ins Nahe liegende Elsass um dort auf der Mülldeponie zu fressen.
Störche sind wahre Überlebenskünstler und können auch 14 Tage ohne Nahrung auskommen.
Die Tendenz von überwinternden Störchen ist steigend.
Aus Sicht der Störche liegen die Vorteile der Überwinterung auf der Hand:
- sie müssen keine weite und gefährliche Reise in den Süden auf sich nehmen.
- der eigene Horst kann frühzeitig besetzt und verteidigt werden.
- je nach Witterung erfolgt ein früherer Brutbeginn und damit auch bessere Chancen die Jungstörche erfolgreich großzuziehen.
Dienstag, 1. August 2017
Die ersten Jungstörche sind schon weg
Der 2-jährige Odysseus konnte in der letzten Zeit mehrfach
beobachtet werden, da er sich in den Storchenversammlungen bei den nacheinander
folgenden Wässertagen offensichtlich wohlfühlt. Die beiden ebenfalls 2-jährigen
Enaitsirhc und Nimrip sowie die einjährigen Adebar, Borni II, Marieta, Rudi und The Rose zeigen kaum neue Aktivitäten. Bei
den in diesem Jahr neu besenderten Jungstörchen tut sich aber etwas: 6 von 11
haben ihre Heimat vermutlich schon ganz verlassen:
Hannes und Jockel/Josy aus Neustadt-Duttweiler sind über
Karlsruhe und das Elsass bis in die badische Rheinebene südlich von Baden-Baden
vorgedrungen.
Hedwig aus Rülzheim verließ die Pfalz schon am 21.7. und pendelt
zwischen der Sauermündung bei Munchhausen und der Deponie Wintzenbach (Elsass). Ihre
Geschwister Lissy und Tungdil zog es nach Westen über den Pfälzerwald und die
französische Grenze, sie befinden sich in der Nähe von Bitche.
Auch Nick/Nicole, die/der nach dem Tod des männlichen Altstorchs
in die Pflegestation „Storchenscheune“ gebracht und dort von Ammenstörchen
aufgezogen wurde, hat die Kollerinsel, wo er ausgewildert worden war, inzwischen
verlassen und hält sich in den badischen Rheinauen bei Dettenheim auf.
Die Knittelsheimer Alex/Alexa und Vinzenz/Vinzenza lassen es
sich noch in den Wässerwiesen entlang der Queich gut gehen und übernachten noch
zu Hause.
Gerhard aus Freisbach erkundet wieder die Umgebung seines
Geburtsortes, nachdem er wegen einer leichten Flügelverletzung 2 Wochen in der
Pflegestation verbringen musste. Sein Bruder/Schwester, Borni III, will die
nähere Umgebung ebenfalls noch nicht verlassen.
Süwe III und Max/Maxi vom Nest der Golden-Grape-Ranch in
Landau-Mörlheim werden auch endlich aktiver und streifen durch die Offenbacher
Oberwiesen.
Die beste Nachricht: Alle diesjährigen Senderstörche sind
offensichtlich wohlauf. Hoffen wir, dass es noch lange so bleibt!
Stichworte:
Besenderung,
Bewässerung,
Senderstörche,
Storchenversammlung
Donnerstag, 29. Juni 2017
Besenderung 2017
12 rheinland-pfälzische Jungvögel wurden mit Sateliten-Telemetrie-Sendern versehen.
Ab demnächst werden sie im animaltracker zu sehen sein.
Wie die "Kandidaten" heißen und vieles mehr erfahren Sie hier
Ab demnächst werden sie im animaltracker zu sehen sein.
Wie die "Kandidaten" heißen und vieles mehr erfahren Sie hier
Bald ist wieder Storchenfest der Aktion PfalzStorch
Am Sonntag, den 9.7. um 11 Uhr geht es los.
Was es sonst noch so alles gibt, erfahren Sie hier
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