Heute, am 18.3.2019 wurde im Nest am Storchenzentrum in Bornheim in aller Frühe das erste Ei entdeckt. Da alle 23 Nester in Bornheim wieder vollzählig belegt sind, werden die nächsten Gelege nicht lange auf sich warten lassen. Nach einem Tag Pause wird dann das 2. Ei gelegt und von da an wird fleißig gebrütet. In 32 Tagen, also Ende April, schlüpfen dann die ersten Küken.
Montag, 18. März 2019
Sonntag, 29. Juli 2018
Versammlung in den Wässerwiesen
In den letzten Tagen hatten sich in den Queichwiesen anlässlich der Wiesenbewässerungen in Offenbach, Hochstadt und Ottersheim immer mehr Störche aus nah und fern eingefunden, zuletzt in Ottersheim an einem Tag 388(!) Tiere, darunter zwei der seltenen Schwarzstörche auf dem Durchzug.
Die Wiesenbewässerung ist in diesem trockenen Sommer nicht nur für die Landwirtschaft von großer Bedeutung, sondern bietet unseren Zugvögeln ein äußerst wertvolles Rastgebiet.
Die ersten Storchentrupps machen sich schon auf den Weg nach Süden. Man sieht immer wieder Gruppen von 30-60 Störchen, die in der Thermik sehr hoch aufsteigen und dann im Gleitflug Richtung Südwesten verschwinden.
Donnerstag, 24. Mai 2018
Neues aus der Pflegestation
Die zuvor kleinen Störche haben rasant an Größe gewonnen.
Ihre Eltern wärmen sie jetzt nicht mehr durch Draufsetzen, da sie zu groß sind.
Ihre Körpertemperatur können sie schon alleine gut regeln. Das Futter muss
jetzt nicht mehr kleingeschnitten werden und auch nicht mehr ans Nest serviert
werden. Die Altstörche übernehmen das Füttern. Dies funktioniert so, dass sie
die Hühnerküken selbst fressen und am Nest auswürgen, damit die hungrige Meute
satt wird. Die Störche in der Pflegestation haben den Vorteil gegenüber wilden
Störchen, dass sie nicht weit gehen müssen, um ausreichend Futter zu finden.
Störche außerhalb der Voliere müssen erstmal zu Wiesen fliegen und dort Futter
fangen, welches nicht immer passend für Jungstörche ist. So haben die wilden
Störche mehr Arbeit. Die kleinen Störche in der Voliere fallen inzwischen in
eine Schreckstarre, auch Akinese genannt. So kann es nicht passieren, dass sie
vor Panik vom Nest fallen. Nicht alle Störche in der Voliere sind gleich alt.
Drei kleine Küken sind aus Otterstadt gerettet worden und im Vergleich zu den
Anderen noch sehr klein. Die Ammeneltern haben sie ohne weitere Probleme
angenommen und kümmern sich gut um sie. Leo und seine Partnerin Lea haben
weiterhin ihre Gipseier, die sie treu bebrüten. Vielleicht klappt es mit
kleinen Küken ja nächstes Jahr. Für all diejenigen, die Leo noch nicht kennen,
das ist unser Langzeitpatient, der nach einem Unfall einen Teil seines Flügels
verloren hat und nicht mehr flugfähig ist.
Weitere Beobachtungen können Sie selbst natürlich auch vor
Ort machen. Spannend, wie es mit den Kleinen weitergeht!
| Leo (sitzend) und seine Partnerin Lea (stehend) |
Mittwoch, 2. Mai 2018
Die Jungen schlüpfen!
Die ersten Jungen sind in der Storchenscheune geschlüpft und
weitere werden erwartet. Die kleinen Störche sind kurz nach dem Schlupf noch
sehr wackelig im Nest. So fällt ihnen das Fressen noch schwer, aber nach ein
paar Stunden geht das auch schon besser. Jeden Tag kann ein Neues im Nest
sitzen und mit den anderen nach Futter schreien. Auch die noch ungeschlüpften
Jungen kann man bei genauem Hören wahrnehmen. So wissen die Eltern, dass das
nächste bald schlüpft. Aber auch wenn die Jungen Hunger verspüren, kann man ein
Kreischen hören. Doch das sind nicht alle Laute von den Storchenküken. Die Kleinen versuchen sogar nach ein paar
Tagen zu klappern wie die Großen. Allerdings klappt das nicht immer und
manchmal kippt eines beim Klappern nach hinten um.
Wenn Sie Glück haben und die Elternstörche sich erheben von
ihren Kleinen, können Sie sie sehen und auch hören.
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