1. => Zeiskamer Mühle:
das altbekannte Brutpaar von 2005 + 2006 ist wohl gestern an der Zeiskamer Mühle eingetroffen und hat sich gemeinsam auf dem "Ausweich-Nest" niedergelassen! Es steht ca. 150 Meter von der Mühle entfernt. Dort laufen in den kommenden Monaten große Umbauarbeiten, sodaß dem Paar das Nest auf dem Scheunendach nicht mehr zur Verfügung steht (wir haben berichtet).
Es sind die Störche DER A1384 mit FRP P7224, sie wurden heute von unserem Vorstandsmitglied Pirmin Hilsendegen abgelesen! Es wäre sehr schön, wenn die Bemühungen rund ums Ersatznest (liegt mitten in den Wiesen vor der Mühle) mit einer erfolgreichen Brut gekrönt würden! 2008 sollen die Bauarbeiten an der Zeiskamer Mühle dann soweit fortgeschritten sein, daß auf dem Neubau wieder die Nest-Plattform montiert werden kann!
2. => Bornheim, Nest am Sportplatz (ehem. Kameranest B2):
Jetzt ist es per Ringablesung eindeutig bestätigt: der weibliche Brutvogel der verg. Jahre (DER A1331) ist gesund ans Nest zurückgekehrt :-) und hält sich dort mit einem unberingten Storch auf!
3. => B2 (Dach evang. Kirche):
Erstmals wird ein unten rechts beringter Storch gesichtet (ELSA-Ring), das Männchen im "evangelischen Kirchennest" trug 2006 ebenso einen ELSA-Ring unten rechts. Da dieser Ring stark verschmutzt war, gelang 2006 leider keine klare Ablesung (bedauerlich wenn es Beringer gibt, die nicht - wie eigentlich vorgesehen - oberhalb des Intertarsalgelenks, sondern unten am Fuß beringen. Dadurch sinkt die Ablesewahrscheinlichkeit dramatisch...).
Da in Bornheim 2006 sonst kein anderer unten rechts ELSA-beringter Storch zu sehen war, könnte man davon ausgehen, daß es jetzt wieder um das letztjährige Männchen handelt. Eine exakte Aussage ist jedoch nicht möglich.
Samstag, 24. Februar 2007
Freitag, 23. Februar 2007
zwei Videos
B1 (Dach Storchenscheune): das Paar hat sich fest etabliert und baut schon eifrig am Nest.
NestVideo: Dank der sachkundigen Hilfe von Nestkamera-Beobachterin Nina ist es erstmals möglich, die kleinen mxpeg-Tagesfilmchen vom Nest Bornheim 1 zu einem größeren Teil zusammenzufügen, in ein aktuelles Videoformat zu konvertieren und dann incl. Ton nach YouTube hochzuladen. Viel Spaß beim Ansehen (Macromedia Flash muß auf dem PC installiert sein + Lautsprecher einschalten nicht vergessen):
http://www.youtube.com/watch?v=fk_ddnKORW0
B2 (Dach evang. Kirche): Paarsituation noch völlig unklar, hin und wieder waren Kämpfe ums Nest zu beobachten. Angriffe vor allem durch einen links oben ELSA-beringten Storch.
NestVideo: eine kleine Kampfszene (20 Sekunden, aber noch ohne Ton) vom Dachnest der evang. Kirche Bornheim gibt es hier:
http://www.youtube.com/watch?v=noHv-XjjeP8
NestVideo: Dank der sachkundigen Hilfe von Nestkamera-Beobachterin Nina ist es erstmals möglich, die kleinen mxpeg-Tagesfilmchen vom Nest Bornheim 1 zu einem größeren Teil zusammenzufügen, in ein aktuelles Videoformat zu konvertieren und dann incl. Ton nach YouTube hochzuladen. Viel Spaß beim Ansehen (Macromedia Flash muß auf dem PC installiert sein + Lautsprecher einschalten nicht vergessen):
http://www.youtube.com/watch?v=fk_ddnKORW0
B2 (Dach evang. Kirche): Paarsituation noch völlig unklar, hin und wieder waren Kämpfe ums Nest zu beobachten. Angriffe vor allem durch einen links oben ELSA-beringten Storch.
NestVideo: eine kleine Kampfszene (20 Sekunden, aber noch ohne Ton) vom Dachnest der evang. Kirche Bornheim gibt es hier:
http://www.youtube.com/watch?v=noHv-XjjeP8
Freitag, 16. Februar 2007
Markierungsarbeiten gehen weiter...
Die Markierungsarbeiten an der 110 kV gehen offenbar recht problemlos weiter, im Bereich der Teichanlage müssen allerdings Bäume und Büsche gekürzt werden, da sonst die "Montagegondel" nicht vorbei kommt. Geplant ist, daß am Montag, den 26.02.2007, der gesamte Bereich zwischen Wald und Teich markiert ist (incl. oberstem Null-Leiter). Das sind ca. 700 Meter. Danach folgt der restliche Abschnitt in Richtung Südwesten, ca. 650 Meter.
Später werden wir eventuell Videos der Montagearbeiten online stellen, kann aber noch etliche Wochen dauern!
Nester: Momentan sind in Bornheim zwei Störche unterwegs, die oben rechts einen Metallring tragen. Ein "re-o-Storch" im Nest B2 muß also nicht das bekannte Weibchen FRS 2823 aus B1 sein, es kann auch FRS 3037 sein.
Später werden wir eventuell Videos der Montagearbeiten online stellen, kann aber noch etliche Wochen dauern!
Nester: Momentan sind in Bornheim zwei Störche unterwegs, die oben rechts einen Metallring tragen. Ein "re-o-Storch" im Nest B2 muß also nicht das bekannte Weibchen FRS 2823 aus B1 sein, es kann auch FRS 3037 sein.
Stichworte:
Kollision,
Niederwiesen
Dienstag, 13. Februar 2007
Rückkehr Weibchen von Nest B1
B1: gestern ist das Weibchen von Nest B1 (FRS 2823, rechts oben aluberingt) nach ca. 5 1/2 Monaten Abwesenheit gesund ans Nest der Vorjahre zurückgekehrt!
B2: Ablesung von FRS 3037 (Aluring rechts oben, Storch neu an diesem Nest)
B2: Ablesung von FRS 3037 (Aluring rechts oben, Storch neu an diesem Nest)
Sonntag, 11. Februar 2007
Publikation zum Thema "Kollisionsschutz an Freileitungen:
"Hochspannungsfreileitungen und Vogelschutz: Minimierung des Kollisionsrisikos - Bewertung und Maßnahmen zur Markierung kollisionsgefährlicher Leitungsbereiche
Von Frank Bernshausen, Josef Kreuziger, Dirk Uther und Michael Wahl
Erschienen in: "Naturschutz und Landschaftsplaung 39, (1) 2007
Die diesem Artikel zugrundeliegende Untersuchung bezieht sich allerdings auf Markierungsverfahren, bei dem es ausschließlich zur Anbringung von Signalkörper am sog. Null-Leiter ("Erdseil") kam. Dies ist mit unserem Projekt an der 110 kV-Trasse "Offenbacher Niederwiesen" nicht vergleichbar, da dort auch alle Hochspannung führenden Leiterbahnen markiert werden.
Nestkameras 2007
Kameranest "Zeiskamer Mühle": wegen umfangreichen Umbaumaßnahmen an der Zeiskamer Mühle (die alte Scheune mußte abgerissen werden und wird durch einen Neubau ersetzt), wird es 2007 von dort leider keine Bildübertragung geben können! Gestern wurde in ca. 100 Meter Entfernung zum alten Brutplatz ein neuer Masthorst in den benachbarten Wiesen errichtet. Der Abstand ist deshalb so groß gewählt, da in Kürze ein Kran an der Mühle aufgestellt wird, der während der gesamten Brutsaions im Einsatz ist. Ein ungestörter Brutbetrieb wäre im direkten Bereich der Zeiskamer Mühle deshalb vollkommen ausgeschlossen. Es ist zu hoffen, daß der Masthorst als Ausweichquartier angenommen wird! Ansonsten gibt es in der Gegend noch einige leer stehende Nester, daran soll ein glückliches Familienleben der Zeiskamer Störche nicht scheitern. Vorrangig ist jedoch die gesunde Wiederkehr aus dem Winterquartier, aber das ist leider ja überhaupt keine Selbstverständlichkeit!
Der neue Gebäudeteil der Mühle wird natürlich wieder ein Nest bekommen.
Der parallele Blick auf Nest und Nahrungsrevier per Kamera haben dabei geholfen, den Blick für ökologische Zusammenhänge zu schärfen. Denn es ist unbestritten ein Nachteil der Kameras, daß man das Storchenleben sehr leicht zu "nestlastig" erlebt. Der wesentliche Beitrag zum Weißstorchschutz ist nicht das Aufstellen von Nisthilfen, sondern der Erhalt ihrer letzten Lebensräume.
Kameranest "Bornheim 2": hier wird es ab diesem Jahr keine Übertragung mehr geben (außer in Nest Bornheim 1 bleibt das Brutpaar aus oder es kommt dort zum Totalverlust von Gelege bzw. Brut). Wir verfolgen nicht das Ziel, möglichst viele Nester online zu stellen!
Am Nest "B2" wird sich außer dem Wegfall der Internetübertragung gar nichts ändern.
"Bornheim 1" und "Evangelische Kirche Bornheim" werden 2007 also die einzigen ins Internet übertragenden Kameras der Aktion PfalzStorch sein.
Aktuell anwesende Störche:
nach unseren Beobachtungen ist (wie zu erwarten und zu hoffen) noch keiner der letztjährigen Brutstörche zurückgekehrt. Im Queichtal halten sich weiterhin drei sog. Winterstörche auf, die uns alle bekannt sind. Es handelt sich um den männlichen Brutstorch vom Nest in den Hochstadter Wiesen und das "Romeo und Julia" genannte Paar, das im vergangenen Jahr einen erfolglosen Brutversuch auf einem Trafohäuschen unternommen hat.
Frage: im Nest von "Bornheim 1" sind seit Samstag so komische Stöcke zu sehen, was hat es damit auf sich?
Antwort: in Absprache mit der oberen Naturschutzbehörde (SGD Süd) führen wir in Abwesenheit der Brutstörche eine "Nestpflege" durch. Die kleinen Äste sollen als Drainage dafür sorgen, daß bei Starkregen sich keine Pfütze im Nest bildet und Küken durch Unterkühlung sterben bzw. ertrinken. Die Störche werden ihr Nest auf diese Astschicht draufbauen. Als Material werden dazu z.B. gelockerte Grassoden, altes Heu und kleine Zweige dienen, je nach Vorliebe des Storches und dem Vorkommen der Rohstoffe...
Von Frank Bernshausen, Josef Kreuziger, Dirk Uther und Michael Wahl
Erschienen in: "Naturschutz und Landschaftsplaung 39, (1) 2007
Die diesem Artikel zugrundeliegende Untersuchung bezieht sich allerdings auf Markierungsverfahren, bei dem es ausschließlich zur Anbringung von Signalkörper am sog. Null-Leiter ("Erdseil") kam. Dies ist mit unserem Projekt an der 110 kV-Trasse "Offenbacher Niederwiesen" nicht vergleichbar, da dort auch alle Hochspannung führenden Leiterbahnen markiert werden.
Nestkameras 2007
Kameranest "Zeiskamer Mühle": wegen umfangreichen Umbaumaßnahmen an der Zeiskamer Mühle (die alte Scheune mußte abgerissen werden und wird durch einen Neubau ersetzt), wird es 2007 von dort leider keine Bildübertragung geben können! Gestern wurde in ca. 100 Meter Entfernung zum alten Brutplatz ein neuer Masthorst in den benachbarten Wiesen errichtet. Der Abstand ist deshalb so groß gewählt, da in Kürze ein Kran an der Mühle aufgestellt wird, der während der gesamten Brutsaions im Einsatz ist. Ein ungestörter Brutbetrieb wäre im direkten Bereich der Zeiskamer Mühle deshalb vollkommen ausgeschlossen. Es ist zu hoffen, daß der Masthorst als Ausweichquartier angenommen wird! Ansonsten gibt es in der Gegend noch einige leer stehende Nester, daran soll ein glückliches Familienleben der Zeiskamer Störche nicht scheitern. Vorrangig ist jedoch die gesunde Wiederkehr aus dem Winterquartier, aber das ist leider ja überhaupt keine Selbstverständlichkeit!
Der neue Gebäudeteil der Mühle wird natürlich wieder ein Nest bekommen.
Der parallele Blick auf Nest und Nahrungsrevier per Kamera haben dabei geholfen, den Blick für ökologische Zusammenhänge zu schärfen. Denn es ist unbestritten ein Nachteil der Kameras, daß man das Storchenleben sehr leicht zu "nestlastig" erlebt. Der wesentliche Beitrag zum Weißstorchschutz ist nicht das Aufstellen von Nisthilfen, sondern der Erhalt ihrer letzten Lebensräume.
Kameranest "Bornheim 2": hier wird es ab diesem Jahr keine Übertragung mehr geben (außer in Nest Bornheim 1 bleibt das Brutpaar aus oder es kommt dort zum Totalverlust von Gelege bzw. Brut). Wir verfolgen nicht das Ziel, möglichst viele Nester online zu stellen!
Am Nest "B2" wird sich außer dem Wegfall der Internetübertragung gar nichts ändern.
"Bornheim 1" und "Evangelische Kirche Bornheim" werden 2007 also die einzigen ins Internet übertragenden Kameras der Aktion PfalzStorch sein.
Aktuell anwesende Störche:
nach unseren Beobachtungen ist (wie zu erwarten und zu hoffen) noch keiner der letztjährigen Brutstörche zurückgekehrt. Im Queichtal halten sich weiterhin drei sog. Winterstörche auf, die uns alle bekannt sind. Es handelt sich um den männlichen Brutstorch vom Nest in den Hochstadter Wiesen und das "Romeo und Julia" genannte Paar, das im vergangenen Jahr einen erfolglosen Brutversuch auf einem Trafohäuschen unternommen hat.
Frage: im Nest von "Bornheim 1" sind seit Samstag so komische Stöcke zu sehen, was hat es damit auf sich?
Antwort: in Absprache mit der oberen Naturschutzbehörde (SGD Süd) führen wir in Abwesenheit der Brutstörche eine "Nestpflege" durch. Die kleinen Äste sollen als Drainage dafür sorgen, daß bei Starkregen sich keine Pfütze im Nest bildet und Küken durch Unterkühlung sterben bzw. ertrinken. Die Störche werden ihr Nest auf diese Astschicht draufbauen. Als Material werden dazu z.B. gelockerte Grassoden, altes Heu und kleine Zweige dienen, je nach Vorliebe des Storches und dem Vorkommen der Rohstoffe...
Donnerstag, 8. Februar 2007
Beginn der großen Umbaumaßnahme der 110.000 kV-Trasse

Wie im Nest-Telegramm 2006 schon mehrfach angekündigt, kommt es nun tatsächlich zu der bundesweit bislang einmaligen Markierungsaktion der 110 kV-Trasse in den Offenbacher NIederwiesen. Die Summe aller dokumentierten Todesopfer (mind. 12 Fälle durch Folgen einer Leitungskollision) in diesem Bereich entspricht ca. 20% des aktuellen Weißstorch-Brutvogelbestandes von Rheinland-Pfalz!
Offizieller Pressetermin zur Umbauaktion:
13.02.2007, 10.00 Uhr - Treffpunkt: vor der Datscha (südlich der Niederwiesen, neben der Neumühle an der Queich)
Kurzinfo: "Markierungsprojekt 110 kV - Offenbacher Niederwiesen"
- Markierter Trassenbereich: ca. 1.4 km
- Stahlseillänge ca. 9.5 km (6 Stromleiterbahnen und Null-Leiter)
- Anbringen der Markierungskörper im Abstand von 10 Meter. Pro Leiterbahnebene werden die Elemente jeweils um 5 Meter zueinander versetzt, daraus resultiert ein dichteres Markierungsbild
- Die Markierungskörper der Firma Ribe sind ca. 50 cm lang und haben bewegliche, schwarzweiß gefärbte Laschen. Dieser Typ wurde in einem Gemeinschaftsprojekt der RWE mit der staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland entwickelt. Es werden ca. 950 dieser Elemente montiert!
Siehe auch:
"Hochspannungsfreileitungen und Vogelschutz: Minimierung des Kollisionsrisikos - Bewertung und Maßnahmen zur Markierung kollisionsgefährlicher Leitungsbereiche
Von Frank Bernshausen, Josef Kreuziger, Dirk Uther und Michael Wahl
Erschienen in: "Naturschutz und Landschaftsplaung 39, (1) 2007
- Die Montage erfolgt mit einem kleinen Leiterseilwagen, er ist mit maximal zwei Monteuren besetzt und rollt direkt am Stahlseil hängend.
Stichworte:
Kollision,
Niederwiesen
Montag, 1. Januar 2007
Termine
Einladung der Interessengemeinschaft Queichwiesen
Termin: Samstag, 1. März, 9.00 Uhr
Treffpunkt: Neumühle/Offenbach ==> Details in GoogleMaps
Vor 11 Jahren hatte die Interessengemeinschaft Queichwiesen zu einer Erkundung der Bewässerungsanlagen entlang der Queich eingeladen und stieß damit auf große Resonanz, hier zwei Fotos von jenem bitterkalten Tag:


Damit war die Situation und die Gefährdung eines der letzten Wiesenbewässerungssysteme in Deutschland einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden und löste vielfältige Aktivitäten aus.
Zum Vergleich mit der damaligen Situation will die Interessengemeinschaft Queichwiesen, anstelle ihrer jährlichen Sitzung, erneut zu einer Begehung einladen, bei der gezeigt wird, was in den letzten Jahren verwirklicht worden ist und was noch zu tun bleibt. Die Veranstaltung beginnt an der Neumühle/Offenbach und endet am Knittelsheimer Stauwehr (ca. 2,5 km). Interessierte Mitbürger sind herzlich willkommen.
Termin: Samstag, 1. März, 9.00 Uhr
Treffpunkt: Neumühle/Offenbach ==> Details in GoogleMaps
Vor 11 Jahren hatte die Interessengemeinschaft Queichwiesen zu einer Erkundung der Bewässerungsanlagen entlang der Queich eingeladen und stieß damit auf große Resonanz, hier zwei Fotos von jenem bitterkalten Tag:


Damit war die Situation und die Gefährdung eines der letzten Wiesenbewässerungssysteme in Deutschland einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden und löste vielfältige Aktivitäten aus.
Zum Vergleich mit der damaligen Situation will die Interessengemeinschaft Queichwiesen, anstelle ihrer jährlichen Sitzung, erneut zu einer Begehung einladen, bei der gezeigt wird, was in den letzten Jahren verwirklicht worden ist und was noch zu tun bleibt. Die Veranstaltung beginnt an der Neumühle/Offenbach und endet am Knittelsheimer Stauwehr (ca. 2,5 km). Interessierte Mitbürger sind herzlich willkommen.
Brutsaison 2007: Kurzübersicht Kameranester
B1 (Dach Storchenscheune Bornheim)

Rückkehr Weibchen: 12.02.2007 (FRS 2823, rechts oben aluberingt)
Rückkehr Männchen: 17.02.2007 (unberingt)
Gemeinsamer Nestbau begonnen, Weibchen wechselt aber am 25.02. (ohne erkennbare Ursache, es hat keinen Kampf etc. gegeben) in das 5 km entfernte Nest in den Hochstadter Wiesen, dort mit dem alteingesessenen Männchen zusammen. Seit dem 4. März ist das verlassene Männchen von B1 mit einem anderen Weibchen zusammen (DER A 2910). Es wird am 10. März nach einem blutigen nächtlichem Kampf von FRS 2823 wieder vertrieben.
Eiablage
1. 17.3.
2. 19.3.
3. 21.3.
4. 23.3.
5. 25.3.
Küken
21.04.: erstes und zweites Küken gesichtet
29.04.: vier Küken
01.05.: viertes Küken aus dem Nest geworfen, nur noch drei Küken
Ernsthafte Erkrankung der Störchin ab dem 3.4., fast 72 Stunden das Nest nicht verlassen. Danach offenbar wieder vollständig erholt.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
B2 (Dach evangelische Kirche Bornheim)

Männchen: ELSA-Ring rechts unten, am Nest seit 24.02.
Weibchen: unberingt
Am 18.03. noch keine Eiablage (am Nachmittag beide Störche längere Zeit nicht auf dem Nest)
Eiablage: ca. ab dem 26.03.2007
Küken ca. ab dem 28.4.2007
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
B3 (Nest am Sportplatz Bornheim)

Weibchen (bekannter Brutvogel der Vorjahre): Rückkehr ca. am 22. Februar
Männchen (unberingt): Rückkehr ca. 20. Februar
Eiablage:
12.3.
14.3
16.3.

Klickbild: drei Eier
18.3.
20.3.
Küken
16.04. (11 Tage früher als 2006): erstes und zweites Küken gesichtet
29.04.: vier Küken im Nest

Klickbild: erstes Küken
Weibchen =>
2005: Rückkehr 12. März, erstes Ei am 24. März
2006: Rückkehr 2. März, erstes Ei am 25. März
2007: Rückkehr ca. 22. Februar, erstes Ei am 12. März

Rückkehr Weibchen: 12.02.2007 (FRS 2823, rechts oben aluberingt)
Rückkehr Männchen: 17.02.2007 (unberingt)
Gemeinsamer Nestbau begonnen, Weibchen wechselt aber am 25.02. (ohne erkennbare Ursache, es hat keinen Kampf etc. gegeben) in das 5 km entfernte Nest in den Hochstadter Wiesen, dort mit dem alteingesessenen Männchen zusammen. Seit dem 4. März ist das verlassene Männchen von B1 mit einem anderen Weibchen zusammen (DER A 2910). Es wird am 10. März nach einem blutigen nächtlichem Kampf von FRS 2823 wieder vertrieben.
Eiablage
1. 17.3.
2. 19.3.
3. 21.3.
4. 23.3.
5. 25.3.
Küken
21.04.: erstes und zweites Küken gesichtet
29.04.: vier Küken
01.05.: viertes Küken aus dem Nest geworfen, nur noch drei Küken
Ernsthafte Erkrankung der Störchin ab dem 3.4., fast 72 Stunden das Nest nicht verlassen. Danach offenbar wieder vollständig erholt.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
B2 (Dach evangelische Kirche Bornheim)

Männchen: ELSA-Ring rechts unten, am Nest seit 24.02.
Weibchen: unberingt
Am 18.03. noch keine Eiablage (am Nachmittag beide Störche längere Zeit nicht auf dem Nest)
Eiablage: ca. ab dem 26.03.2007
Küken ca. ab dem 28.4.2007
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
B3 (Nest am Sportplatz Bornheim)

Weibchen (bekannter Brutvogel der Vorjahre): Rückkehr ca. am 22. Februar
Männchen (unberingt): Rückkehr ca. 20. Februar
Eiablage:
12.3.
14.3
16.3.

Klickbild: drei Eier
18.3.
20.3.
Küken
16.04. (11 Tage früher als 2006): erstes und zweites Küken gesichtet
29.04.: vier Küken im Nest

Klickbild: erstes Küken
Weibchen =>
2005: Rückkehr 12. März, erstes Ei am 24. März
2006: Rückkehr 2. März, erstes Ei am 25. März
2007: Rückkehr ca. 22. Februar, erstes Ei am 12. März
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